Herzlich willkommen
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Ein Gott und Vater aller

"Dem König der Zeitalter aber, dem unvergänglichen, unsichtbaren, alleinigen Gott, sei Ehre und Herrlichkeit von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen"
1 Tim 1,17

Dem Vater gebührt die Anbetung

Wir dürfen und sollen uns an Vorbildern orientieren

"Du aber bist mir nachgefolgt in der Lehre, in der Lebensführung, im Vorsatz, im Glauben, in der Langmut, in der Liebe, im standhaften Ausharren"
2 Tim 3,10

Das schreibt Paulus an Timotheus und fordert ihn auf, Christus so nachzufolgen wie er selbst es tat.

Als erstes nennt er die Lehre.

nun wollen wir unser Thema "Ein Gott und Vater aller", das wir ausgearbeitet und in einer Lehrschrift dokumentiert haben, weiter führen.

Die Wahrheit

Mit dieser Lehrschrift wollen wir DIE WAHRHEIT ÜBER GOTT DEN VATER, DEN SOHN UND DEN HEILIGEN GEIST – UND ÜBER DIE WAHRE GEMEINDE anhand der Heiligen Schrift studieren. Aber diese Lehrschrift ist noch nicht vollständig, wir haben die Absicht, diese Schritt für Schritt zu ergänzen, und zwar auf Basis der Sonntags-Botschaften, die wir nacheinander ausarbeiten.

Gott hat sich uns geoffenbart in seinem Wort, der Heiligen Schrift, die wir die Bibel nennen. Gott will, dass alle Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit kommen:
1.Tim 2,4. „welcher will, dass alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.“

Sehr hartnäckig hält sich die Irrlehre von der sogenannten „Trinität“. Es wird behauptet, dass es einen „dreieinigen Gott“ gibt, der angeblich aus folgenden göttlichen Persönlichkeiten bestünde und zum Ausdruck käme:
  • Gott der Vater
  • Gott der Sohn
  • Gott der Heilige Geist
Die Wahrheit im Wort Gottes ist aber diesem Irrtum vollkommen entgegengesetzt, indem sie wie folgt lautet:
1.Kor 8,6. „so ist doch für uns ein Gott, der Vater, von dem alle Dinge sind und wir auf ihn hin, und ein Herr, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn.“


Sehen wir das?

Alle Dinge sind von Gott dem Vater, die ER durch Jesus Christus geschaffen hat; auch uns! Wir dürfen hier auch erkennen, dass der einzige Grund für unsere Existenz darin besteht, dass wir für Gott, den Vater in und durch Christus Jesus unseren Herrn leben.
Eph 4,6. „ein Gott und Vater aller, der über allen und durch alle und in allen ist.“

Der erste Vers in der Bibel sagt uns folgendes: 1 Mo 1,1. „Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde.“
Im Urtext steht hier für Gott „Elohim“. Nun wird im Rahmen der Irrlehre über die Trinität behauptet, dass Elohim die Pluralform der dreieinigen Gottheit wäre. Deshalb wollen wir nachforschen ob das so richtig ist.

Fündig werden wir bei Wikipedia, wo uns erklärt wird, dass Elohim immer dann im Singular für Gott steht, wenn es um den Gott der Bibel, um den Gott Israels geht. Nur wenn andere Götter beschrieben werden steht Elohim im Plural:

WIKIPEDIA
Elohim ist der formal-grammatische Plural zu אֱלוֹהַּ beziehungsweise אֱלֹהַּ Eloah. Bezieht sich diese Bezeichnung auf den Gott Israels, erscheint sie in der Bibel immer mit Verbformen im Singular und wird dann mit „Gott“ übersetzt. Nur wenn von „(anderen) Göttern“ die Rede ist, steht auch das Verb im Plural.


Lasset uns

Ein weiteres Argument für die Stützung der falschen Trinitätslehre ist die Aussage Gottes zur Absicht, Menschen zu schaffen:
1 Mo 26. „Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen in unserm Bild, uns ähnlich!“
Dieses „Lasset uns“ wird nun so ausgelegt, als würde Gott der Vater zu Gott dem Sohn und Gott dem Heiligen Geist sprechen …

Klar, wenn Gott zu seinem Sohn spräche, würde er gesagt haben: „Lass uns“ und nicht „Lasset uns“. Somit scheint bewiesen zu sein, dass ein dreieiniger Gott sprach und handelte?

In der Thora steht es genauso „Lasset uns den Menschen machen nach unserem Bilde, uns ähnlich“.

Nachdem Gott die Heiligen Schriften seinem Volk, den Juden, anvertraut hatte, die die 5-Bücher Mose - die Thora - sorgfältig niedergeschrieben haben, so müssen wir schauen, wie die Juden dies verstanden haben. Sie sagen, dass bei diesem „Lasset uns“ Gott nicht nur zu seinem Sohn sondern auch zu den Engeln gesprochen hat.

Der Einwand der Trinitäts-Verfechter ist nun der, dass sie sagen, dass der Mensch Gott und nicht den Engeln ähnlich sei! Aber dagegen sprechen folgende zwei biblischen Aussagen:
  • Ja, der Mensch war die Krone der Schöpfung, jedoch ein wenig niedriger als die Engel gemacht, wie uns die Schrift sagt. Ps 8,6 „Denn ein wenig hast du ihn unter die Engel erniedrigt; und mit Herrlichkeit und Pracht hast du ihn gekrönt.“ Heb 2,7 „Du hast ihn ein wenig niedriger sein lassen als die Engel; mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt und hast ihn gesetzt über die Werke deiner Hände.“
  • Dass Gott zu den Engeln spricht und die Engel bei der Schöpfung dabei waren, ist biblisch vollkommen unterlegt. Dass hingegen Gott zu seinem eigenen Geist sprechen würde, finden wir nirgendwo in der Bibel und somit ist diese Auslegung der Schreiber der Thora vollkommen schriftkonform.

FAZIT:

Es gibt nur einen Gott, nämlich Gott den Vater, der der Vater aller ist und der alles geschaffen hat. Wir werden später noch sehen, wann der eingeborene Sohn Gottes in unser Blickfeld kommt und wer und was der Heilige Geist ist.

Der Herr Jesus ist aus Gott geboren

Der ewige Gott, der ohne Anfang und ohne Ende ist, hat lange vor der Erschaffung des sichtbaren Universums einen eingeborenen Sohn geboren und zeugte, gebar und gebiert nach wie vor Söhne und damit Götter, die allesamt einen Anfang hatten oder haben, jedoch ohne Ende sind und deren Gott und Vater ER ist, wenn sie überwinden.

Dazu ist folgende Aussage unseres Herrn Jesus Christus sehr wichtig:
Joh 20,17. „Jesus spricht zu ihr: Rühre mich nicht an! Denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater. Geh aber hin zu meinen Brüdern und sprich zu ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott!“

Gottes Wort sagt uns auch, dass der ewige Sohn Gottes (im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort), vor der Erschaffung der Welt aus Gott geboren wurde und dass wir ebenfalls bereits vor Grundlegung der Welt von Gott berufen und auserwählt wurden, um in IHM, in Christus, ebenfalls seine Söhne zu sein.


Der Christus

Aus dem Wort Gottes wissen wir, dass der Christus gebildet wird aus dem Erstgeborenen als dem Haupt und seinen vielen Brüdern, die Glieder sind an diesem Leib Christi.

Er ist um unseretwillen offenbart worden, damit wir durch ihn und in ihm erlöst und Kinder Gottes würden:
1 Petr1,20. „Er ist zwar im Voraus vor Grundlegung der Welt erkannt, aber am Ende der Zeiten geoffenbart worden um euretwillen

Durch die Neugeburt aus dem Wort Gottes in der Kraft des Geistes Gottes sind wir im Geiste bereits Kinder Gottes, haben aber noch das sündige Fleisch an uns. Mit der Entrückung werden wir einen verherrlichten Ewigkeitsleib bekommen und damit den gleichen verherrlichten Leib haben, den der Herr Jesus bei seiner Auferstehung bekam und werden ihm somit in seiner Herrlichkeit gleich sein:
1.Joh 3,2. „Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes, und es ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen, dass wir, wenn es offenbar werden wird, ihm gleich sein werden, denn wir werden ihn sehen, wie er ist.“


Diese Welt erkennt es nicht

Diese Welt hat weder Gott noch den fleischgewordenen Sohn Gottes erkannt und erkennt deshalb auch uns nicht. Seine Herrlichkeit ist für die Welt nicht sichtbar, weil der verherrlichte, auferstandene Sohn Gottes, jetzt im Himmel zur Rechten Gottes sitzt. Und unsere Herrlichkeit wird ebenfalls nicht erkannt, weil wir ja noch den Leib der Niedrigkeit haben.

Wenn wir aber mit unserem verherrlichten Herrn in seiner Herrlichkeit vom Himmel auf diese Erde kommen, dann wird die Welt sowohl ihn als auch uns erkennen.

Somit können wir mit dem auferstandenen Christus sagen: unser Gott und unser Vater. Der Christus - der aus dem Haupt und dem Leib besteht - hat also nur einen Gott, wohingegen alle von neuem geborenen und mit Christus Jesus verherrlichten Söhne Gottes für die Welt gleich wie Christus Götter sein werden.

Dazu wollen wir sehen, was die Heilige Schrift sagt:
Joh 10,33. „Die Juden antworteten ihm: Wegen eines guten Werkes steinigen wir dich nicht, sondern wegen Lästerung, und weil du, der du ein Mensch bist, dich selbst zu Gott machst“.

Dazu müssen wir uns die Antwort unseres Herrn Jesus Christus anschauen, damit wir diese Aussage verstehen können:
Joh 10,34. „Jesus antwortete ihnen: Steht nicht in eurem Gesetz geschrieben: "Ich habe gesagt: Ihr seid Götter"?

Nun schauen wir noch, wo, im Gesetz, genau dies steht:
Ps 82,6. „Ich sagte ‹zwar›: Ihr seid Götter, /Söhne des Höchsten seid ihr alle!“

Und weiter sagt der Herr Jesus zu den Juden:
Joh 10,35. „Wenn er jene Götter nannte, an die das Wort Gottes erging - und die Schrift kann nicht aufgelöst werden - 36. sagt ihr von dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat: Du lästerst, weil ich sagte: Ich bin Gottes Sohn?“

Ja, Christus wird immer in allem den Vorrang haben, der Erstgeborene unter vielen Brüdern sein, aber dennoch hat sowohl unser Herr als auch wir nur einen Gott und einen Vater. Wir sind nicht untereinander Götter, sondern der eine Gott ist unser Gott!

Wir wollen nun noch erkennen, dass Gott Christus uns gemacht und ihn zu unserer Erlösung vorherbestimmt hat.


Gott hat Christus uns gemacht:

1.Kor 1,30 „Durch ihn aber seid ihr in Christus Jesus, der uns von Gott gemacht ist zur Weisheit und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlösung,“

Er hat ihn zu unserer Erlösung vorherbestimmt:
1.Petr 1,20 „Er ist zwar zuvor ausersehen, ehe der Welt Grund gelegt wurde, aber offenbart am Ende der Zeiten um euretwillen

AMEN!
Reinhold
Reinhold Thalhofer
Adnan
Adnan Krikor
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!

Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,

Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.
Leben
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