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Das ewige Wort Gottes

"Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens" | Hebr 4,12

Jesus Christus

ist selbst das Wort Gottes.

Der ewige Widerstand der "Alten Natur" des Menschen gegen das Wort Gottes

'Wir wollen die Wahrheit gar nicht hören', wehren sie ab. 'Prophezeit uns lieber, was uns gefällt. Lasst uns in schönen Trugbildern leben, täuscht uns ruhig. Biegt doch die Wahrheit ein wenig zurecht! Nur lasst uns endlich in Ruhe, verschont uns mit diesem heiligen Gott Israels.'
Jes 30,10-11
Widerstand

die Frage, der wir uns heute stellen wollen, lautet:
Soll die Verkündigung im Hause Gottes:
  • eine beschwingliche Unterhaltung für das Fleisch sein,
  • oder Substanz für den Geist?
Im zweiten Brief an Timotheus, der als das Vermächtnis des Apostels gilt, da er weiß, dass seine Stunde gekommen ist, ermahnt er sowohl den jungen Timotheus als auch alle Verkündiger des Wortes Gottes.

WIDERSTAND GEGEN DIE GESUNDE LEHRE

Er sieht durch den Geist Gottes voraus, dass in künftigen Zeiten die Gläubigen bzw. diejenigen, die sich zu Christus bekennen, vielfach das Wort der Heiligen Schrift nicht mehr willig aufnehmen, sondern ihm Widerstand entgegensetzen.

Das gilt im besonderen Maß für die letzte Phase der Endzeit, in der wir heute leben. Um so wichtiger ist es dem Herrn, dass die Verkündiger das Wort unverkürzt und unverfälscht, klar und kompromisslos weitergeben und lehren.

Das bedeutet auch Kämpfe und Leiden, aber es ist entscheidend wichtig, dass die Diener des Wortes vor Gott stehen und nicht Menschen zuliebe predigen.

Für einen Verkündiger ist es eine ständige Versuchung, für die Menschen zu predigen, denen er dient, statt für Gott, der ihn doch berufen hat.

Der Diener am Wort ist ja immer wieder den Reaktionen und Erwartungen seiner Zuhörer ausgesetzt. Es liegt menschlich nahe, ihren Beifall zu suchen, das zu meiden, was ihnen missfallen könnte und sich so an seinen Zuhörern auszurichten statt am Herrn.

Dazu sagt der Apostel Paulus einen ganz entscheidenden Satz, in dem er betont worum es ihm letztlich geht:
Gal 1,10 "Sagt selbst: Bin ich, wenn ich so rede, auf die Zustimmung der Menschen aus oder auf die Zustimmung Gottes? Geht es mir wirklich darum, Menschen zu gefallen? Wenn ich noch Menschen gefallen wollte, wäre ich nicht ein Diener Christi!"

Das Evangelium ist uns von Gott selbst anvertraut und nur dieses Evangelium - das wahre Wort Gottes - hat die Kraft, uns für das Leben für, vor und mit Gott zuzurüsten und uns in die Mündigkeit und die Heiligung zu führen, ohne die niemand den Herrn sehen wird.
Thess 2,4 "Nein, das Evangelium ist uns von Gott selbst anvertraut, der uns geprüft und für zuverlässig befunden hat, und wir verkünden es in der Verantwortung vor ihm. Es geht uns nicht darum, Menschen zu gefallen, sondern ihm, der unser Innerstes ´kennt und` prüft."

PREDIGE DAS WORT

Durch den Heiligen Geist sagt der Apostel zu Timotheus und zu uns allen folgende eindringliche Worte:
2 Tim 4,1. "Ich bezeuge eindringlich vor Gott und Christus Jesus, der Lebende und Tote richten wird, und bei seiner Erscheinung und seinem Reich:
2. Predige das Wort, (d.h. erzähle keine unterhaltsamen Storys. RT) stehe bereit zu gelegener und ungelegener Zeit; überführe, weise zurecht, ermahne mit aller Langmut und Lehre!
3. Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Begierden sich selbst Lehrer aufhäufen werden, weil es ihnen in den Ohren kitzelt;
4. und sie werden die Ohren von der Wahrheit abkehren und sich zu den Fabeln hinwenden.
5. Du aber sei nüchtern in allem, ertrage Leid, tu das Werk eines Evangelisten, vollbringe deinen Dienst!"

sehen wir diese ernste Warnung; erkennen wir, wie subtil der Teufel in die Herde eingedrungen ist, um in Gestalt eines Lammes, inwendig aber ein reißender Wolf, die Herde zerstören will, für die der wahre Hirte sein Leben gelassen hat?

NUR DAS WORT GOTTES HAT DIE KRAFT, UNS SELIG ZU MACHEN

Weil böse Menschen und Verführer es immer schlimmer treiben, und weil die Heilige Schrift, das inspirierte Wort Gottes, allein die Kraft hat, uns weise zu machen und zuzurüsten, deshalb mahnt der Geist Gottes alle wahren Diener Gottes ganz besonders ernst und nachdrücklich, den heiligen Dienst am Wort treu und kompromisslos zu erfüllen.

Der Begriff, den Paulus im 2 Tim 4,1 verwendet, bedeutet eigentlich: „Ich beschwöre dich; ich bezeuge Dir ernstlich und feierlich im Angesicht von Gott und Menschen“; es ist ein Ausdruck von größtmöglicher Eindringlichkeit, der zeigt, wie wichtig dem Herrn die nachfolgende Ermahnung ist.

HUMANISTISCHE SELBSTVERWIRKLICHUNG ODER BIBLISCHE SELBSTVERLEUGNUNG

An diesem heiklen Punkt hat der Geist Gottes uns besonders durch den Apostel Paulus ein klares Vorbild und klare Anweisungen gegeben.
2 Kor 4,1 "So sieht also der Dienst aus, den ´Gott` uns in seinem Erbarmen übertragen hat, und deshalb lassen wir uns nicht entmutigen.
2 Wir haben uns bewusst entschieden, nicht mit unwürdigen Methoden zu arbeiten, bei denen wir das Licht des Tages scheuen müssten. Wir greifen nicht zu betrügerischen Mitteln und verfälschen Gottes Botschaft nicht. Im Gegenteil, weil wir uns Gott gegenüber verantwortlich wissen, machen wir die Wahrheit bekannt, und gerade dadurch empfehlen wir uns dem Gewissen jedes einzelnen Menschen.
3 Wenn das Evangelium, das wir verkünden, trotzdem wie mit einer Decke verhüllt ist, dann ist das bei denen der Fall, die verloren gehen,
4 weil sie der Wahrheit keinen Glauben schenken. Der Gott dieser Welt hat sie mit Blindheit geschlagen, sodass ihr Verständnis verfinstert ist und sie den strahlenden Glanz des Evangeliums nicht sehen, den Glanz der Botschaft von der Herrlichkeit dessen, der Gottes Ebenbild ist – Christus.
5 Bei unserer Verkündigung geht es schließlich nicht um uns, sondern um Jesus Christus, den Herrn; wir sind nur Diener – eure Diener, weil Jesus uns damit beauftragt hat.
6 Denn derselbe Gott, der gesagt hat: »Aus der Finsternis soll Licht hervorstrahlen!«, der hat es auch in unseren Herzen hell werden lassen, sodass wir in der Person von Jesus Christus den vollen Glanz von Gottes Herrlichkeit erkennen."

Der Diener des Wortes steht also vor Gott, wenn er verkündigt; und das macht der Apostel Paulus auch Timotheus deutlich:
Daher ermahne ich dich ernstlich vor dem Angesicht Gottes und des Herrn Jesus Christus“.
Der Apostel steht in seinem Dienst vor dem Angesicht Gottes, ist sich beständig dessen bewusst, dass er für Gott redet und nicht für Menschen; und so sollte es auch Timotheus halten – und jeder Diener am Wort Gottes zu allen Zeiten.

Der Apostel stellt Timotheus im Geist vor das Angesicht Gottes, und durch den Geist gibt er ihm feierlich und ernst Zeugnis von seiner großen Verantwortung; er bittet ihn ernstlich und inständig, doch in seinem Dienst treu zu bleiben.

Er erinnert Timotheus und uns daran, dass wir einmal vor dem Herrn Jesus Christus, der auch der von Gott berufene große Richter ist, Rechenschaft über unseren Dienst geben müssen.

Christus wird die Lebendigen und die Toten richten – das ist eine wesentliche Botschaft über unseren Herrn, die wir auch in 1 Pt 4,5 bezeugt finden.

Christus, der Retter und Mittler, ist auch der von Gott bestimmte Richter über alle!
Joh 5,22 „Denn der Vater richtet niemand, sondern alles Gericht hat er dem Sohn übergeben
„Und er hat uns geboten, dem Volk zu verkündigen und zu bezeugen, dass Er (Christus) der von Gott bestimmte Richter der Lebendigen und der Toten ist“

„Verkündige das Wort!“ Dieses Gebot gilt auch allen Dienern des Wortes in unserer heutigen Zeit; es legt ihnen mit großem Nachdruck eine heilige Verpflichtung auf. Das von Gott eingegebene Bibelwort muss getreulich und unermüdlich verkündigt werden, so wie ein Herold die Botschaft seines Königs hinausruft und laut verkündet – ganz gleich, wie die Menschen auf diese Botschaft reagieren; sie muss verkündigt werden, weil der große Gott sie erlassen hat.

Auch wenn die Menschen diese Botschaft nicht angenehm finden, nicht zeitgemäß, nicht passend – wir müssen dieses Wort unverkürzt und ungeschönt verkündigen.


Auch wenn unsere Zuhörer vielleicht nach einer anderen Botschaft verlangen, die ihnen schmeichelt, die ihr Ich-Leben bestärkt und ihnen etwas „Positiveres“ bieten soll, auch wenn sie murren und fordern, das Kreuz aus unserer Botschaft zu entfernen und sie dem Zeitgeist anzupassen – wir müssen diese ewig gültige, göttliche Wahrheit kompromisslos und klar verkündigen, zu gelegener oder ungelegener Zeit; so lange, bis der Herr der Herrlichkeit wiederkommt.

AMEN!
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Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!

Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,

Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.
Leben
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