Herzlich willkommen
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Das ewige Wort Gottes

"Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens" | Hebr 4,12

Jesus Christus

ist selbst das Wort Gottes.

Der ewige Widerstand der "Alten Natur" des Menschen gegen das Wort Gottes

'Wir wollen die Wahrheit gar nicht hören', wehren sie ab. 'Prophezeit uns lieber, was uns gefällt. Lasst uns in schönen Trugbildern leben, täuscht uns ruhig. Biegt doch die Wahrheit ein wenig zurecht! Nur lasst uns endlich in Ruhe, verschont uns mit diesem heiligen Gott Israels.'
Jes 30,10-11
Widerstand

so wie es in der Lehre eine unglaubliche Verwirrung und viel Irrlehre gibt, so ist es auch bei der Anbetung und dem Lobpreis in der Kirche allgemein und in der Versammlung der Heiligen speziell.

Wir müssen unterscheiden

Im Alten Testament unter dem Gesetz und im zukünftigen Tausendjährigen Reich wurde und wird Gott als Gott gesehen und angebetet und der Messias als König.
Mk 15,2. "Und Pilatus fragte ihn: Bist du der König der Juden? Er aber antwortete und spricht zu ihm: Du sagst es."
Für die Juden ist der Herr Jesus König und auch für die Nationen, die im tausendjährigen Reich leben werden.

Für uns wahre Gläubige und Kinder Gottes, die wir den Geist der Kindschaft empfangen haben, ist Gott unser Vater und der Herr Jesus Christus unser Herr und unser Bruder.
Joh 20,17. "Jesus spricht zu ihr: Rühre mich nicht an! Denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater. Geh aber hin zu meinen Brüdern und sprich zu ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott!"
Somit beten wir den Herrn Jesus nicht als König an, weil ER ja für uns Herr, Bruder, Bräutigam, Haupt, Erlöser und Retter ist.

Wir beten vor allem den Vater an

Der Herr Jesus selbst sagte dazu folgerndes:
Joh 4,23. "Es kommt aber die Stunde und ist jetzt, da die wahren Anbeter den Vater in Geist und Wahrheit anbeten werden; denn auch der Vater sucht solche als seine Anbeter.
24. Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen in Geist und Wahrheit anbeten"
Wenn wir nun einmal die Anbetungsweise der Christenheit beobachten, dann ist es auffällig, wie selten da der Name des Vaters genannt wird. Man kann dazu irgendeine Art der Anbetung, egal wo in dieser Welt, nehmen - es gibt nur geringfügige Unterschiede in diesem Punkt. Es ist bei fast allen das Gleiche, dass sie aus ihrer eigentlichen Nähe als Kinder zu ihrem Vater herabsinken in eine Stellung der Ferne, wie ein Volk vor seinem Herrscher oder sogar Richter. Wenn sie Gott nahen wollen, dann nahen sie sich einem Gott der Ferne. Er ist für sie ein Gott, von dem sie sich auf manche Weise ein gewisses Maß an Freude und Segnungen erhoffen.

In vielen christlichen Strömungen wird zudem ein anderer Jesus verkündigt; ein Jesus, der Macht gibt und dazu verhilft, dass man sein Leben hier irgendwie und in jeder Weise verbessern kann, gegenüber denen, die diesen Jesus nicht haben.
Das führt dann in einigen Kreisen soweit, dass man nicht mehr bittet und den Vater um Seinen Willen fragt, sondern dass man in Jesu Namen befiehlt und in Existenz spricht. Man ist der Meinung, dass das eigene Wort, im Glauben ausgesprochen, die gleiche Schöpfungskraft hat, wie das Wort, das von Gott ausgesprochen wird.
Klar, dass dort vor allem (ein anderer) Jesus angebetet wird ...

Aber der Herr Jesus Christus der Bibel, wird uns immer dazu ermutigen, zum Vater zu beten, auch wenn das durchaus in Seinem Namen geschieht.

Aber wir finden in der Aussage unseres Herrn Jesus noch mehr. Es ist nicht genug, dass wir den Vater anbeten, so wie die Gnade Ihn in dem Sohn offenbart hat. Wir finden hier die zweifache Beziehung: „Gott ist ein Geist, und die ihn anbeten, müssen in Geist und Wahrheit anbeten“ (Vers 24). Wenn Er von dem Vater spricht, dann steht die Fülle Seiner Gnade vor uns, in welcher Er uns zu dem gemacht hat, was Er gesucht hat; wenn Er aber von Gott spricht, dann geht es um das, was Seine Natur - und auch unsere als aus Ihm Geborene - erfordert.
Gerade das ist es, was so schön in Römer 2 zu sehen ist, wo die gleiche Wahrheit bezeugt wird. Der Apostel stellt dort die Erlösung durch das Blut und die Auferstehung Christi vor. Das eine ist die Grundlage der Rechtfertigung, das andere die Darstellung ihrer Kraft. Aber vorher zeigt er uns noch, dass Gottes Grundsätze unveränderlich sind. Er zeigt uns, dass nur solche ewiges Leben besitzen, die weder streitsüchtig noch ungehorsam sind, sondern im Gegenteil Ihn entsprechend Seinem Wesen suchen. So sagt er ab Vers 6: „…der jedem vergelten wird nach seinen Werken: denen, die mit Ausharren in gutem Werk Herrlichkeit und Ehre und Unvergänglichkeit suchen, ewiges Leben; denen aber, die streitsüchtig und der Wahrheit ungehorsam sind, der Ungerechtigkeit aber gehorsam, Zorn und Grimm. Drangsal und Angst über jede Seele eines Menschen, der das Böse vollbringt, sowohl des Juden zuerst als auch des Griechen“.

Auch wenn Gott unser Vater ist, so bleibt ER doch Gott

Die moralischen Grundsätze Gottes werden also durch das Evangelium der Gnade überhaupt nicht beeinträchtigt. Darin liegt das Geheimnis, wodurch Er einen gottlosen Menschen zu einem gottesfürchtigen Menschen macht. Doch obwohl es die Gnade des Evangeliums ist, durch die ein Mensch von Schuld und Sünde befreit und zu Gott geführt wird, verändert sich doch die Natur Gottes durch die Gnade der Erlösung in Christus nicht. Dies mag ausreichen hinsichtlich der allgemeinen Grundsätze christlicher Anbetung der Kinder Gottes, oder besser ausgedrückt derer, die durch den Geist Gottes befähigt sind, in der Liebe Christi und in dem Bewusstsein Seines vollbrachten Erlösungswerkes sich IHM zu nahen und den Gott und Vater unseres Herrn Jesus, welcher sie an einen solchen Platz gebracht und Sich in solcher Güte und Gnade ihren Seelen offenbart hat, Lobpreis und Anbetung darzubringen. Und dementsprechend sollten wir in dieser Gesinnung das Neue Testament lesen.

Nur ein Beispiel im Brief an die Epheser

Nehmen wir z.B. Epheser 1: „Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit jeder geistlichen Segnung in den himmlischen Örtern in Christus, wie er uns auserwählt hat in ihm vor Grundlegung der Welt, dass wir heilig und untadelig seien vor ihm in Liebe; und uns zuvorbestimmt hat zur Sohnschaft durch Jesus Christus für sich selbst, nach dem Wohlgefallen seines Willens, zum Preise der Herrlichkeit seiner Gnade, womit er uns begnadigt hat in dem Geliebten, in dem wir die Erlösung haben, die Vergebung der Vergehungen, nach dem Reichtum seiner Gnade“

(Verse 3-7). Wir führen diese Stelle an, um zu zeigen, welcher Zustand und welcher Geist allein Anbetung hervorbringt. Wundert es uns dann, wenn wir weder die Welt noch die sogenannten Christen nicht dazu bringen können, wahre Anbetung darzubringen? Es geht nicht darum, Menschen zu diesem Punkt hin zu erziehen. Die Frage ist die, ob der Mensch schon in die Stellung eines wahren Christen gelangt ist. Dann erst obliegt es ihm, in Geist und Wahrheit anzubeten. Wir sehen an dieser Stelle hier auch wieder die gleichen Beziehungen: „…der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit jeder geistlichen Segnung“. Wer von Gott den irdischen Segen erbittet, hat die Wahrheit noch nicht erkannt.
Mt 6,33 "Sorgt euch vor allem um Gottes neue Welt, und lebt nach Gottes Willen! Dann wird er euch mit allem anderen versorgen."


Fazit

  1. Lobpreis ist ein Lebensstil,
    7 Tage die Woche, 24 Stunden am Tag. Mit all unserem Denken, Sprechen, Tun und besonders konzentriert in unseren Gebeten danken, loben und preisen wir Gott Vater sowie unseren Herrn Jesus Christus. Das geschieht, wenn wir allein sind oder wenn wir zu zweit oder zu dritt sind. Dann sind der Vater und unser Herr Jesus auch mitten unter uns, auch ohne Musik.
  2. Der sonntägliche Lobpreis in unserer Versammlung
    unterscheidet sich von der restlichen Woche nur dadurch, dass wir mehr als zwei oder drei zusammengekommen sind und dass der Lobpreis mit musikalischer Begleitung stattfindet, in der wir auch auf die Botschaft vorbereitet werden.
  3. Vorbild für das Loben und Preisen Gottes
    sind die Apostel. Ihr Lobpreis durch Gebete, Danken, Flehen, Fürbitten und Tun ist in den Apostelbriefen niedergelegt und sollte geistliche Basis unseres Lobpreises sein. Das ist der Lobpreis der Gemeinde JESU Christi auf der Erde vor der Entrückung.
  4. Lobpreis muss ehrlich sein.
    So wie wir die Woche über beten, danken, Gott loben und preisen, flehen und Fürbitte leisten, so sollte auch unser Lobpreis am Sonntag geistlich beschaffen sein. Das bringen wir Gott dem Vater entgegen, als seine Kinder, die hier auf der Erde und jetzt leben und nicht als Israelit (z.B. David) im alten Bund oder im Tausendjährigen Reich oder gar als ob wir jetzt schon als das neue Jerusalem auf der neuen Erde wären. Wenn wir die ganze Woche mit Gott in Gemeinschaft sind, dann wollen wir am Sonntag keine Theaterstücke spielen, in dem wir eine Rolle aus der Vergangenheit (alter Bund) oder Zukunft (nach der Entrückung) einnehmen. Was würde unser Vater im Himmel sagen, wenn wir uns so benehmen?
    Gedankenloses (fahrlässig) oder wohl wissendes (vorsätzlich) Nachsingen von Texten aus einer alten (z. B. katholischen, evangelischen) oder jungen (z. B. charismatischen) Tradition heraus, die nicht dem Lobpreis eines Kindes Gottes in der Heilszeit der Gemeinde entsprechen, sondern Lobpreis des irdischen Volkes Gottes der Zeit vor Pfingsten, insbes. der alttestamentarischen Zeit, oder nach der Entrückung, insbes. ab der Errichtung des 1000-jährigen Reiches, darstellt, beleidigt Gott.
  5. Wenn wir himmlisch gesinnt sind,
    wird es auch unser Lobpreis sein. Wenn wir und unsere Gebete (noch) irdische Gesinnung enthalten, sollten wir uns prüfen und umkehren; dann wird auch unser Lobpreis nach dem Willen Gottes sein.
  6. Besser nur ein paar Lieder im Vorrat haben und singen,
    welche dem geistlichen Reinheitsgebot genügen, als abwechslungsreiches, jedoch geistlich unreines Liedgut zu verwenden.
In diesem Sinne bitten wir um Einheit im Heiligen Geist, durch das Band des Friedens, in der Kraft der Liebe.

AMEN!

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Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!

Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,

Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.
Leben
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