Herzlich willkommen
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Der erste Platz

"ja, wahrlich, ich achte alles für Schaden gegenüber der alles übertreffenden Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, um dessentwillen ich alles eingebüßt habe; und ich achte es für Dreck, damit ich Christus gewinne"
Phil 3,8
Christus gebührt der 1. Platz

Wir dürfen und sollen uns an Vorbildern orientieren

"Du aber bist mir nachgefolgt in der Lehre, in der Lebensführung, im Vorsatz, im Glauben, in der Langmut, in der Liebe, im standhaften Ausharren"
2 Tim 3,10

Das schreibt Paulus an Timotheus und fordert ihn auf, Christus so nachzufolgen wie er selbst es tat.

Als erstes nennt er die Lehre.

wir wissen, dass Gott ohne Anfang und ohne Ende ist. Das sagt uns das Wort Gottes klar und eindeutig:

Ohne Anfang

Ps 90,2. "Ehe die Berge geboren waren / und du die Erde und die Welt erschaffen hattest, / von Ewigkeit zu Ewigkeit bist du, Gott."

Und ohne Ende

5 Mo 32,40. "Denn ich erhebe meine Hand zum Himmel und spreche: So wahr ich ewig lebe!"

Aber es gibt doch Anfänge in der Schrift?

Es gibt zwei, den meisten Menschen bekannte Schriftstellen, die etwas über den „Anfang“ sagen:
1 Mo 1,1. "Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde."
Joh 1,1. "Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott."
Aber was immer wir als Uranfang betrachten, wie weit wir auch „zurückdenken“ in die Zeit, Gott war immer schon da. Vor jedem Anfang steht schon seine Existenz.

Ewig ist ein geistlicher Ausdruck. Dieser Ausdruck, der außerhalb zeitlicher oder räumlicher Reichweiten liegt, hat nichts mit Zeit zu tun. Ewig zu leben ist eine andere Ebene des Existierens. Gott ist weder alt noch jung – er ist ewig. So ist es auch mit uns, wenn wir den neuen himmlischen Leib bekommen. Wir werden, wie unser Gott der Vater, ewig leben. Gott hat durch die Erschaffung des physischen Weltalls mit all seinen Himmelskörpern Zeit geschaffen bzw. sie zu einer Dimension dieser Schöpfung gemacht.

Die Bibel zeigt uns, dass die Zeit begrenzt ist. Sie hatte einen Anfang und wird ein Ende haben. Wir lesen in
der Heiligen Schrift:
Hebr 1,10. "Und: "Du, Herr, hast im Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind Werke deiner Hände;
11. sie werden untergehen, du aber bleibst; und sie alle werden veralten wie ein Kleid,
12. und wie einen Mantel wirst du sie zusammenrollen, wie ein Kleid, und sie werden verwandelt werden. Du aber bist derselbe, und deine Jahre werden nicht aufhören."


Das Sichtbare ist zeitlich, das Unsichtbare ist ewig

2 Kor 4,18. "da wir nicht das Sichtbare anschauen, sondern das Unsichtbare; denn das Sichtbare ist zeitlich, das Unsichtbare aber ewig."


Gibt es nun einen Gott oder zwei oder sogar drei Götter?

Wir alle kennen die sogenannte „Trinitätslehre“, die besagt, dass es Gott den Vater, Gott den Sohn und Gott den Heiligen Geist gäbe. Und dass dieser "Dreieinige Gott" sich zwar in drei göttlichen Personen ausdrücken würde und doch nur ein Gott wäre.
Deswegen ist es ganz wichtig, dass wir nun noch tiefer in die Wahrheit Gottes eintauchen und sehen, was die heilige Schrift dazu sagt:


Was sagt die Heilige Schrift über Jesus?

Wie bereits oben schon dargestellt, haben wir gesehen, dass im Anfang das Wort war und dass dieses Wort bei Gott war und dass es Gott war. Nun müssen wir aber weiterlesen und feststellen, dass das Wort zu einem bestimmten Zeitpunkt Fleisch wurde und unter uns wohnte:
Joh 1,14. "Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit."
Wir sehen hier auch, dass "das Wort" als der Eingeborene vom Vater bezeichnet wird?
Unser Herr Jesus ist aus Gott geboren, wie wir, und zusätzlich sündlos und somit auch Gott.
Erst wenn wir den himmlischen Leib bekommen, werden wir gleich sein, wie unser Herr, also sündlos und auch Söhne Gottes, ja Götter. (aus Gott geboren und sündlos = Gott)

Jetzt ist die Frage, gab es am Anfang nur Gott den Vater alleine und wann kommt der Sohn Gottes in das Blickfeld? Nun müssen wir wissen, dass die Begriffe „Sohn Gottes“, „Wort“ und „Weisheit“ Synonyme für ein und dasselbe sind, nämlich den eingeborenen Sohn Gottes dessen Präexistenz wir uns nun gemeinsam anschauen wollen:

Die Weisheit Gottes

Dazu ist es sehr interessant, einmal im Buch der Sprüche, im Kapitel 8 über die Weisheit folgendes zu lesen:
Spr 8, 22. "Der HERR hat mich geschaffen als Anfang seines Weges, als erstes seiner Werke von jeher.
23 Von Ewigkeit her war ich eingesetzt, von Anfang an, vor den Uranfängen der Erde.
24 Als es noch keine Fluten gab, wurde ich geboren, als noch keine Quellen waren, reich an Wasser.
25 Ehe die Berge eingesenkt wurden, vor den Hügeln war ich geboren,
26 als er noch nicht gemacht die Erde und die Fluren, noch die Gesamtheit der Erdschollen des Festlandes.
27 Als er die Himmel feststellte, war ich dabei. Als er einen Kreis abmaß über der Fläche der Tiefe,
28 als er die Wolken droben befestigte, als er stark machte die Quellen der Tiefe,
29 als er dem Meer seine Schranke setzte, damit die Wasser seinen Befehl nicht übertraten, als er die Grundfesten der Erde abmaß:
30 da war ich Schoßkind bei ihm und war ‹seine› Wonne Tag für Tag, spielend vor ihm allezeit,

Interessant ist, was wir dazu im Johannesevangelium lesen:
Joh 1,18. "Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat ‹ihn› kundgemacht."

Nun weiter in Sprüche 8:
31 spielend auf dem ‹weiten› Rund seiner Erde, und ich hatte meine Wonne an den Menschenkindern.
32 Nun denn, ihr Söhne, hört auf mich, denn glücklich sind, die meine Wege wahren!
33 Hört auf Zucht und werdet weise, lasst sie niemals fahren!
34 Glücklich der Mensch, der auf mich hört, indem er wacht an meinen Türen Tag für Tag, die Pfosten meiner Tore hütet!
35 Denn wer mich findet, hat Leben gefunden, Gefallen erlangt von dem HERRN.
36 Wer mich aber verfehlt, tut sich selbst Gewalt an. Alle, die mich hassen, lieben den Tod."
Sehen wir das? Hier wird von Gott und der Weisheit berichtet, wobei die Weisheit der prähistorische Christus ist.
Dass im Anfang das Wort war und dass dieses Wort Gott war, haben wir bereits gesehen.

Vollkommener Gott und vollkommener Mensch - Jesus Christus

Der Herr Jesus ist erst Mensch geworden, als Er auf diese Erde kam. Er war wirklich Mensch, hatte einen menschlichen Leib, eine menschliche Seele (Geist) und den Geist Gottes, und doch war Er zugleich der wahrhaftige Gott.
Warum? Weil er nicht mit der Sünde, nicht aus menschlichem Samen gezeugt wurde, wie alle Menschen, sondern ausschließlich aus Gott. Er war von der Geburt an sündlos und somit Gott.
Er war eine Person, unzertrennbar in einer Person vollkommener Mensch und der wahrhaftige Gott.
Wir sehen, dass Er wahrhaftig Mensch und zugleich der ewige Gott war.
Eph 1,3. "Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus! Er hat uns gesegnet mit jeder geistlichen Segnung in der Himmelswelt in Christus,"

Gott der Vater ist der Gott und Vater aller, also von unserem Herrn Jesus und von uns allen, seinen Söhnen.
In Epheser 1,17 richtet Paulus sein Gebet an den „Gott unseres Herrn Jesus Christus“, und in Kapitel 3,14 beugt er seine Knie vor dem „Vater unseres Herrn Jesus Christus“.


Das Werk des Sohnes Gottes vor Seiner Fleischwerdung

Wir erkennen, dass Gott alles durch das Wort (den Sohn Gottes) vor seiner Menschwerdung geschaffen hat:
Joh 1,3. "Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist."
Eph 3,9. "und ans Licht zu bringen, was die Verwaltung des Geheimnisses sei, das von den Zeitaltern her in Gott, der alle Dinge geschaffen hat, verborgen war."
Kol 1,15. "Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung."


Die Herrschaft des Christus

Die gesamte geschaffene Schöpfung, die Gott durch das Wort (Jesus Christus) geschaffen hat, hat er in seine Herrschaft gegeben.
1 Kor 15,25. "Denn er muss herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. 26. Als letzter Feind wird der Tod weggetan.
27. "Denn alles hat er (Gott) seinen Füßen unterworfen." Wenn es aber heißt, dass alles unterworfen sei, so ist klar, dass der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat.
28. Wenn ihm aber alles unterworfen ist, dann wird auch der Sohn selbst dem unterworfen sein, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles in allem sei."


Ein Gott, der alles in allem ist

Die Ratschlüsse Gottes bezüglich dieser Erde und des Menschen werden zu einem bestimmten Zeitpunkt - wie wir gerade gelesen haben - erfüllt sein. Gott hat alles den Füßen des Sohnes des Menschen unterworfen. Gesetzt über jedes Fürstentum und jede Gewalt und Kraft und Herrschaft und jeden Namen, der genannt wird, nicht allein in diesem Zeitalter, sondern auch in dem zukünftigen, wird Christus herrschen bis zur Vernichtung des letzten Feindes, des Todes.
Dann kommt das Ende, wie wir in 1. Kor 15,24 lesen, „wenn er das Reich dem Gott und Vater übergibt, wenn er weggetan haben wird alle Herrschaft und alle Gewalt und Macht“.
Wenn die tausend Jahre irdischer Segnung vorübergegangen sind und alles zur Vollendung gebracht ist, was Gott im Blick auf diese Schöpfung zur Vollendung bringen wollte, wenn Himmel und Erde, so wie sie heute sind, aufgehört haben werden zu bestehen, wenn der Herr alle Feinde, selbst den Tod, besiegt und zum Schemel seiner Füße gelegt hat, so wird Er das Ihm übertragene Reich, die seinen Händen anvertraute Herrschaft und Gewalt dem Vater zurückgeben.
Eph 4,6. "ein Gott und Vater aller, der über allen und durch alle und in allen ist."

AMEN!
Reinhold
Reinhold Thalhofer
Adnan
Adnan Krikor
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!

Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,

Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.
Leben
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