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Das ewige Wort Gottes

"Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens" | Hebr 4,12

Jesus Christus

ist selbst das Wort Gottes.

Der ewige Widerstand der "Alten Natur" des Menschen gegen das Wort Gottes

'Wir wollen die Wahrheit gar nicht hören', wehren sie ab. 'Prophezeit uns lieber, was uns gefällt. Lasst uns in schönen Trugbildern leben, täuscht uns ruhig. Biegt doch die Wahrheit ein wenig zurecht! Nur lasst uns endlich in Ruhe, verschont uns mit diesem heiligen Gott Israels.'
Jes 30,10-11
Widerstand

vielleicht überrascht Dich der heutige Titel unseres Wortes der Woche, der da lautet: "Ein anderer Jesus? | Welchem Jesus folgst Du nach?"

Aber es sollte Dich nicht allzu sehr überraschen, denn schon der Apostel Paulus musste vor etwa 2000 Jahren feststellen, dass ein anderer Jesus und ein anderes Evangelium verkündigt wurde:

2 Kor 11,4. "Denn wenn der, welcher kommt, einen anderen Jesus predigt, den wir nicht gepredigt haben, oder ihr einen anderen Geist empfangt, den ihr nicht empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht angenommen habt, so ertragt ihr das ‹recht› gut"

Es gibt einen gravierenden Unterschied zwischen den "Evangelien", die sich auf Jesus beziehen und verkündigt werden.

Zusammengefasst könnte man sagen, dass grundsätzlich zwei verschiedene Heilsbotschaften im Namen JESU verkündigt werden:
  1. Ein Menschen-zentriertes Evangelium
  2. Ein Gott-zentriertes Evangelum

Das Menschen-zentrierte Evangelium

Beim Menschen-zentrierten Evangelium geht es darum, dass Gott dazu da ist, alles zu liefern, was den Menschen ein angenehmeres Leben hier auf der Erde beschert. Seien es Heilungswunder, Besserstellung in allen Lebens- und Arbeitsbereichen, mehr Wohlstand, mehr Ansehen, mehr Einfluss, mehr Aufmerksamkeit, mehr Macht usw.

Im Grunde genommen braucht dieser Mensch Gott eigentlich nicht mehr wirklich, und er muss Gott auch um nichts mehr bitten, er muss nur im Glauben und im Namen Jesu alles in Existenz sprechen oder befehlen, was er gerne hätte. Ja, vielleicht mag der eine oder andere Gott noch um etwas bitten, aber - wenn überhaupt - dann um all das, was wir gerade aufgezählt haben.

Das Menschen-zentrierte Evangelium verspricht, dass Gott alle Menschen liebt und so annimmt, wie sie sind.

Als nur ein Beispiel von vielen, lesen wir dazu auf der Homepage einer "christlichen Gemeinde" folgendes:

"Unser Gottesdienst ist offen für jeden. Für Dich, für Deine Freunde, für Deine Familie, für Deine Kollegen. Denn wir wissen aus Erfahrung, dass Gott jeden einzelnen liebt und jedem auf seine Weise wertschätzend begegnet. Und das ist völlig unabhängig davon, ob Du ihn kennst, oder suchst oder einfach nur neugierig bist."

Dazu steht die Wahrheit des Wortes Gottes im direkten Widerspruch:
Spr 8,17 "Ich liebe den, der mich liebt; wer sich um mich bemüht, der wird mich finden."

Aber was ist das Motiv für so eine verdrehte Verkündigung, ja, für so eine freche - Gott und Seine Wahrheit ignorierende - Irrlehre?

Ganz einfach: weil die Wahrheit des Wortes Gottes den Menschen nicht so belässt, wie er ist und vielmehr fordert, dass:
  • unser alter Mensch gekreuzigt wird, d.h. dass wir der Sünde gestorben sind.
  • Mit Christus begraben sind.
  • Ein neues Leben für Gott führen, eine neue Geburt durch das Wasserbad des Wortes erfahren haben.
  • Gott uns mit seinem Geist der Kindschaft versiegelt, so dass wir seine Kinder sind und IHN Abba Vater rufen dürfen.
Das werden wir gleich noch näher ausführen ...

Aber weil diese Wahrheit die aller-aller-aller-meisten Menschen nicht wollen, wird eben das verkündigt, was die Menschen hören wollen. Schließlich sollen sie sich gut fühlen und wieder kommen und möglichst alle ihre Nächsten und Freunde mitbringen.

Aber wozu, wenn sie gar nicht die Wahrheit hören und deshalb auch nicht errettet werden? Klar, damit der Pastor eine große Gemeinde und damit hohes Ansehen unter seinen Kollegen hat und ein entsprechendes monatliches Budget...

Die Konsequenz dieses falschen Evangeliums, das einen anderen Jesus verkündigt, ist:
Röm 1,18 "Denn Gottes Zorn wird vom Himmel her offenbart über alles gottlose Wesen und alle Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten."

Zusammengefasst konzentriert sich das andere Evangelium, im Namen des anderen Jesus darauf, dass der Mensch irdisch gesinnt bleiben und erwarten kann, dass ihm Gott ein allzeit gutes Leben hier in dieser Welt bescheren wird und er obendrein das ewige Leben hat!?!

Das Gott-zentrierte Evangelium

Im Gegensatz zum Menschen-zentrierten Evangelium sagt uns das wahre Evangelium, dass der Mensch ein verlorener Sünder ist, der in die ewige Verdammnis geht.

Es sei denn, dass er die Errettung, die ihm Gott aus Gnade, in Seinem Sohn Jesus Christus, anbietet, annimmt. Und das bedeutet in der Konsequenz, dass er mit Christus seine alte Natur ans Kreuz bringt und mit Christus gleichsam stirbt, mit IHM aufersteht und in einem neuen, geistlichen Leben, einem Leben aus Gott, so lebt, wie Christus gelebt hat.

1 Joh 2,6 "Wer von sich sagt, dass er zu Christus gehört, der soll auch so leben, wie Christus gelebt hat."

Und wie hat Christus gelebt? ER hat sich selbst verleugnet und hat nur den Willen seines Vaters getan:
Lk 22,42. "und sprach: Vater, wenn du willst, nimm diesen Kelch von mir weg - doch nicht mein Wille, sondern der deine geschehe"

Erst mit der Auferstehung ist Jesus als Sohn Gottes eingesetzt worden:
Röm 1,4. "‹und› als Sohn Gottes in Kraft eingesetzt dem Geiste der Heiligkeit nach auf Grund der Toten-Auferstehung: Jesus Christus, unseren Herrn."

Und so ist es auch mit uns: nur mit der Auferstehung werden wir Kinder (Söhne und Töchter) Gottes. Aber ohne vorherigen Tod gibt es keine Auferstehung.

Röm 6,5. "Denn wenn wir verwachsen sind mit der Gleichheit seines Todes, so werden wir es auch mit der ‹seiner› Auferstehung sein"

Die Konsequenz ist, dass wir nicht mehr leben!

Wie? Nein, wir (unsere alte Natur) lebt nicht mehr, weil wir sie mit Christus in den Tod gegeben haben:

Röm 6,4. "So sind wir nun mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus aus den Toten auferweckt worden ist durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in Neuheit des Lebens wandeln."

Gal 2,20. "und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir; was ich aber jetzt im Fleisch lebe, lebe ich im Glauben ‹, und zwar im Glauben› an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat"

Die unvorstellbare Herrlichkeit, die auf uns wartet

Weil wir verstanden haben, dass wir nicht mehr von dieser Welt sind - auch wenn wir noch in dieser Welt leben - orientieren wir uns an unserer himmlischen Heimat. Warum? Weil wir Himmelsbürger sind:

2 Kor 5,1 "Denn wir wissen: wenn unser irdisches Haus, diese Hütte, abgebrochen wird, so haben wir einen Bau, von Gott erbaut, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das ewig ist im Himmel."

Phil 3,20 "Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel; woher wir auch erwarten den Heiland, den Herrn Jesus Christus"

1 Petr 1,4 "zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbe, das aufbewahrt wird im Himmel für euch"

1 Joh 3,2. "Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes, und es ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen, dass wir, wenn es offenbar werden wird, ihm gleich sein werden, denn wir werden ihn sehen, wie er ist"Wenn wir jetzt mit IHM leiden, werden wir auch mit IHM verherrlicht werden:

Röm 8,17 "Als seine Kinder aber sind wir - gemeinsam mit Christus - auch seine Erben. Und leiden wir jetzt mit Christus, werden wir einmal auch seine Herrlichkeit mit ihm teilen."

Dazu sagt der Apostel Paulus:
Phil 3,10 "Ihn möchte ich erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden und so seinem Tode gleich gestaltet werden"

FAZIT:

Das bedeutet zusammengefasst folgendes:
Wer seine alte Natur nicht gekreuzigt hat und somit nicht mit Jesus begraben und auferstanden ist, hat kein neues Leben empfangen. Damit wurde er auch nicht mit mit dem Geist der Kindschaft versiegelt.

Dieser Mensch kann sich Christ nennen, so oft und so lange er mag; ein Kind Gottes ist er auf jeden Fall nicht.

Auch wenn er sich wohlfühlt, mit diesem anderen Evangelium und dem anderen Jesus, das ihn sein lässt wie er ist, so ist doch die grausame Konsequenz daraus, dass er auf ewig verloren ist und in die ewige Verdammnis geht.

Mt 25,41 "Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln!"


Offb 20,10 "Und der Teufel, der sie verführte, wurde geworfen in den Pfuhl von Feuer und Schwefel, wo auch das Tier und der falsche Prophet waren; und sie werden gequält werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit."

Offb 20,15 "Und wenn jemand nicht gefunden wurde geschrieben in dem Buch des Lebens, der wurde geworfen in den feurigen Pfuhl."

Deswegen, liebe Geschwister, wollen wir uns an das Wort der Wahrheit halten, das die Kraft hat, unsere Seelen zu erretten.
Jak 1,21. "Deshalb legt ab alle Unsauberkeit und das Übermaß der Schlechtigkeit, und nehmt das eingepflanzte Wort mit Sanftmut auf, das eure Seelen zu erretten vermag!"
AMEN!
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Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!

Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,

Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.
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