Herzlich willkommen
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Ein Gott und Vater aller

"Dem König der Zeitalter aber, dem unvergänglichen, unsichtbaren, alleinigen Gott, sei Ehre und Herrlichkeit von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen"
1 Tim 1,17

Dem Vater gebührt die Anbetung

Wir dürfen und sollen uns an Vorbildern orientieren

"Du aber bist mir nachgefolgt in der Lehre, in der Lebensführung, im Vorsatz, im Glauben, in der Langmut, in der Liebe, im standhaften Ausharren"
2 Tim 3,10

Das schreibt Paulus an Timotheus und fordert ihn auf, Christus so nachzufolgen wie er selbst es tat.

Als erstes nennt er die Lehre.

mehr und mehr erkennen wir, dass es ganz entscheidend ist, dass wir Verständnis für das Geheimnis des Christus bekommen, indem uns Gott Offenbarungslicht schenkt und wir die Liebe zur Wahrheit haben, sodass dieses Offenbarungslicht eben zu mehr Verständnis zum Plan und den Absichten Gottes mit uns, der Gemeinde, ja, seinen Kindern führt.

Gott ist ohne Anfang und ohne Ende, das wissen wir aus der Heiligen Schrift. Nun wurde zu einem uns unbekannten Zeitpunkt der Sohn Gottes aus Gott geboren. Dazu sagt uns die Schrift folgendes:
Ps 2,7. "Lasst mich die Anordnung des HERRN bekanntgeben! / Er hat zu mir gesprochen: "Mein Sohn bist du, / ich habe dich heute gezeugt."

Dies wird uns auch im Neuen Testament mehrfach bestätigt:
Hebr 1,5. "Denn zu welchem der Engel hat er jemals gesagt: "Mein Sohn bist du, ich habe dich heute gezeugt"? und wiederum: "Ich werde ihm Vater und er wird mir Sohn sein"?"
Hebr 5,5. "So hat auch der Christus sich nicht selbst verherrlicht, um Hoherpriester zu werden, sondern der, welcher zu ihm gesagt hat: "Mein Sohn bist du, ich habe dich heute gezeugt."

Diese Zeugung nun war lange vor der Schaffung der Welt und hat mit der Menschwerdung des Sohnes Gottes, der auch als das Wort Gottes und die Weisheit Gottes synonym bezeichnet wird, nichts zu tun.

Die Menschwerdung wird uns in der Heiligen Schrift wie folgt vorgestellt:
Hebr 10,5. "Darum spricht er, als er in die Welt kommt: "Schlachtopfer und Opfergabe hast du nicht gewollt, einen Leib aber hast du mir bereitet;"

Gott hat seinem eingeborenen Sohn einen Leib bereitet, und zwar ohne menschlichen Samen, damit er diesen als sündloses Opfer am Kreuz von Golgatha stellvertretend für uns darbringen konnte. Das war das sündlose Opferlamm.
1 Petr 1,20 "Schon vor der Erschaffung der Welt war Christus ´als Opferlamm` ausersehen, und jetzt, am Ende der Zeit, ist er euretwegen ´auf dieser Erde` erschienen."

Wir erinnern uns, dass am Anfang das Wort war und das dieses Wort bei Gott war und dass das Wort Gott war. Jesus Christus ist dieses Wort, das wissen wir aus der Heiligen Schrift.
Interessant ist nun in diesem Zusammenhang, was der Apostel Petrus dazu sagt, wie wir von neuem geboren wurden:
1 Petr 1,23. "Denn ihr seid wiedergeboren nicht aus vergänglichem Samen, sondern aus unvergänglichem durch das lebendige und bleibende Wort Gottes".

Wir sind durch das Wort Gottes von neuem geboren worden. Sehen wir das? Ja, in der Kraft des Heiligen Geistes, aber durch den Samen des lebendigen Wortes Gottes.

Weil Gott ja alles durch dieses Wort geschaffen hat, so hat ER auch uns durch dieses Wort geschaffen. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Aussage, die da lautet:
Röm 8,9 "Nun aber seid ihr nicht länger eurem selbstsüchtigen Wesen ausgeliefert, denn Gottes Geist bestimmt euer Leben - schließlich wohnt er ja in euch! Seid euch darüber im Klaren: Wer den Geist Christi nicht hat, der gehört auch nicht zu ihm."

Sehen wir das? Wir haben den Geist Christi, d. h. den Geist der Sohnschaft. Der Herr Jesus selbst sagt etwas sehr interessantes zu diesem Thema:
Joh 6,56 "Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich in ihm."
Joh 17,6. "Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Dein waren sie, und mir hast du sie gegeben, und sie haben dein Wort bewahrt."
Joh 8,31. "Jesus sprach nun zu den Juden, die ihm geglaubt hatten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaft meine Jünger;"

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Hier wollen wir die bisher am häufigsten gestellten Fragen behandeln. Diese Fragen entstehen in aller Regel dadurch, dass wir entweder noch nicht verstanden oder vergessen haben, dass wir nur dadurch zu Gott gehören, weil wir in IHM - in dem Christus - sind und damit zum Christus gehören. Erst dann können und dürfen wir Gott als unseren Vater erkennen und ihn auch so nennen.


Frage 1

Die Lehre unseres Herrn Jesus und die Lehre Seiner Apostel besagt, dass wir die Brüder des Herrn sind und mit IHM gemeinsam einen Gott und einen Vater haben, zu dem wir beten.
Wieso sagt der ungläubige Thomas zum Herrn, nach dem er seine Finger in Seine Wunden gelegt hat (Joh 20,28) „…Mein Herr und mein Gott!“.

Antwort 1

Sollen wir der Lehre des Herrn Jesus und seiner Apostel oder dem ungläubigen Thomas folgen?
Thomas war nicht nur ungläubig, denn zu dieser Zeit hatten die Jünger, zu denen Thomas auch gehörte, den Heiligen Geist noch nicht und kannten zudem das Geheimnis des Christus nicht, welches der Herr erst Jahre später zunächst dem Apostel Paulus und dann den anderen Aposteln und Propheten durch seinen Geist offenbart hat.

Hier nochmals zur Erinnerung: der Herr Jesus konnte seinen Jüngern zu diesem Zeitpunkt bei weitem nicht alles mitteilen, weil sie es noch nicht tragen konnten und zudem den Heiligen Geist noch nicht hatten und schließlich war ja das Geheimnis des Christus noch gar nicht offenbar.
Wenn wir hier eine Szene nach der Auferstehung zur Bewertung heranziehen wollen, dann müssen wir auch eine andere Szene in Betracht ziehen, in der insbesondere der Herr Jesus selbst folgende Aussage gemacht:
Joh 20,17. „Jesus spricht zu ihr: Rühre mich nicht an! Denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater. Geh aber hin zu meinen Brüdern und sprich zu ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater und zu meinem Gott und eurem Gott!“
Schlussendlich steht es jedem frei, der Lehre Jesu Christi zu folgen oder sich der Lehre Jesu zu widersetzen und stattdessen dem Beispiel des ungläubigen Thomas zu folgen.

Frage 2

Wieso steht in (Joh 1,1 und in Rö 9,5), dass Jesus Gott war und auch jetzt Gott ist, wenn wir mit unserem Herrn und "erstgeborenen Bruder" Jesus, einen gemeinsamen Gott und Vater haben?

Antwort 2

Das ist überhaupt kein Widerspruch. Der Herr Jesus hatte seine Herrlichkeit im Himmel und war ein Gott, nämlich der Sohn Gottes. Er hat seine Herrlichkeit im Himmel zurück gelassen und wurde für uns ein Mensch.
Die Welt hat während seines Wandels hier auf der Erde seine Herrlichkeit nicht erkannt.
Phil 2,5. "Habt diese Gesinnung in euch, die auch in Christus Jesus ‹war›, 6. der in Gestalt Gottes war und es nicht für einen Raub hielt, Gott gleich zu sein. 7. Aber er machte sich selbst zu nichts und nahm Knechtsgestalt an, indem er den Menschen gleich geworden ist, und der Gestalt nach wie ein Mensch befunden, 8. erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja, zum Tod am Kreuz."

Die Herrlichkeit, die ER vorher hatte, hat der Vater ihm wiedergegeben, nachdem er das Werk der Erlösung vollendet hatte und in den Himmel aufgefahren ist. Er sitzt jetzt als Gott auf dem Thron des Vaters, so wie wir nach unserer Verherrlichung auch als Götter auf dem Thron Christi sitzen werden.
Wir alle - samt unserem Herrn - haben wiederum nur einen Gott und Vater.

Frage 3

Was bedeutet es, wenn der Herr Jesus sagt: Joh 10,30: „Ich und der Vater sind eins“?
Daraufhin wollten ihn die Juden steinigen, weil sie sagten, dass er sich damit selbst zu Gott macht:
Joh 10,33. „Die Juden antworteten ihm: Wegen eines guten Werkes steinigen wir dich nicht, sondern wegen Lästerung, und weil du, der du ein Mensch bist, dich selbst zu Gott machst.“
Offensichtlich verstehen hier viele diese Aussage unseres Herrn falsch, nämlich dass Jesus hier sagen würde, dass Gott der Vater und Gott der Sohn ein Gott wären. Nein, es sind zwei göttliche Personen: nämlich Gott der Vater und Gott der Sohn!

Antwort 3

Dazu ist es wichtig, zu verstehen, was der Herr Jesus mit dieser Einheit wirklich meint und welche Konsequenzen diese Einheit hat:
Joh 17,20 „Aber nicht für diese allein bitte ich, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben, 21. damit sie alle eins seien, wie du, Vater, in mir und ich in dir, dass auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast. 22. Und die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, dass sie eins seien, wie wir eins sind 23. - ich in ihnen und du in mir -dass sie in eins vollendet seien, damit die Welt erkenne, dass du mich gesandt und sie geliebt hast, wie du mich geliebt hast.“

Nur weil der Herr Jesus und Gott der Vater eins sind, heißt es doch nicht, dass der Herr Jesus der Gott der anderen Söhne Gottes, ja der Gott seiner Brüder sei. Wenn das so wäre, dann müssten seine Brüder ebenso der Gott von dem Herrn Jesus sein, weil sie und der Vater auch eins sind. Beide Gedanken sind menschliche Hirngespinste und seien fern von unserer Vorstellung.
Der Herr Jesus und seine Brüder sind die Söhne Gottes und sind alle aus Gott geboren und haben seinen Geist und sind somit alle mit ihrem Vater eins.

Frage 4

Was bedeutet es, den Namen des Herrn anzurufen? Dazu lesen wir in der Schrift:
1.Kor 1,2 „an die Gemeinde Gottes, die in Korinth ist, den Geheiligten in Christus Jesus, den berufenen Heiligen, samt allen, die an jedem Ort den Namen unseres Herrn Jesus Christus anrufen, ihres und unseres Herrn.“?

Antwort 4

den Namen des Herr Jesus anzurufen heißt, bekennen, zu Jesus Christus zu gehören.
Röm 10,10 „Denn man wird für gerecht erklärt, wenn man mit dem Herzen glaubt; man wird gerettet, wenn man ´den Glauben` mit dem Mund bekennt.“
Apg 2,21 „Und es wird geschehen, ein jeder, der irgend den Namen des Herrn anrufen wird, wird errettet werden."
Röm 10,13 "denn jeder, der irgend den Namen des Herrn anrufen wird, wird errettet werden".
Also jeder wird gerettet, der den Glauben mit dem Mund bekennt, oder anders gesagt, den Namen des Herrn anruft.

Fazit

Der wahre Jesus und der wahre Heilige Geist der Bibel werden uns immer in die Gemeinschaft mit dem Vater führen; indem wir in Christus bleiben, ja in Seinem Wort bleiben und danach leben; wohingegen der andere Jesus und der andere Geist für sich die Anbetung beanspruchen und somit uns immer vom Vater wegführen werden.


AMEN

Reinhold
Reinhold Thalhofer
Adnan
Adnan Krikor
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!

Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,

Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.
Leben
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