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Das ewige Wort Gottes

"Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens" | Hebr 4,12

Jesus Christus

ist selbst das Wort Gottes.

Der ewige Widerstand der "Alten Natur" des Menschen gegen das Wort Gottes

'Wir wollen die Wahrheit gar nicht hören', wehren sie ab. 'Prophezeit uns lieber, was uns gefällt. Lasst uns in schönen Trugbildern leben, täuscht uns ruhig. Biegt doch die Wahrheit ein wenig zurecht! Nur lasst uns endlich in Ruhe, verschont uns mit diesem heiligen Gott Israels.'
Jes 30,10-11
Widerstand

diese Welt und der Zeitgeist des modernen Menschen hat als oberstes Ziel die Selbstbestimmung.
Ein selbstbestimmtes Leben wird angestrebt und man glaubt, dass man dadurch die Freiheit erlangt und schließlich sein Glück selbst in der Hand hat.
Die Konsequenz ist Selbstverwirklichung, die auf der Basis von Egoismus und Rücksichtslosigkeit erreicht werden soll. Aber was lehrt uns das tägliche Leben?
Das, was wir in dieser Zeit der scheinbaren Freiheit des aufgeklärten Menschen, der das Joch Gottes abgeschüttelt hat, erleben, ist alles andere als Freiheit, Unabhängigkeit und schließlich Glück.

Warum ist das so?

Weil der scheinbar selbstbestimmte Mensch tatsächlich in vollkommener Abhängigkeit von seinem verdorbenen Wesen lebt.
Ohne dass der Mensch es bemerkt, ist er in der Sklaverei.

In welcher Sklaverei?

Er ist ein Sklave des Teufels und damit ein Sklave der Sünde und letztlich des Todes. Der scheinbar so freie Mensch ist in Wirklichkeit vollkommen unfrei.

Seine Sklavenschaft gründet sich auf folgende drei Fundamente:

  1. Seine alte sündige Natur
  2. Die Herrschaft des Teufels mit seinen dämonischen Mächten
  3. Die Verlockungen und Begierden dieser Welt.
Ohne dass der Mensch es bemerkt, führt ihn die vermeintliche Freiheit in die Knechtschaft der Sünde und deren Ende ist der ewige Tod und die ewige Verdammnis.

Nun wollen wir einmal schauen, was die Frucht eines solchen "befreiten" Lebens ist.
Gal. 5,19. "Offenbar aber sind die Werke des Fleisches; es sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung,
20. Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Hader, Eifersucht, Zornausbrüche, Selbstsüchteleien, Zwistigkeiten, Parteiungen,
21. Neidereien, Trinkgelage, Völlereien und dergleichen. Von diesen sage ich euch im voraus, so wie ich vorher sagte, dass die, die so etwas tun, das Reich Gottes nicht erben werden."

Glücklich wird so ein Mensch nicht, weil er in seinem Gewissen keinen Frieden hat und weil er für seine scheinbare Selbstverwirklichung alles opfert, was wirklich Wert hat.

Wie können wir dem allem entfliehen?

Sind wir doch als Sünder in diese verlorene und verdorbene Welt hineingeboren, die unter der Herrschaft des Satans steht und deren Wesen die Rebellion ist.

Haben wir eine Chance?

Oder sind wir unserer sündigen Natur und dem Verderben dieser Welt ausgeliefert? Ist es nicht normal, dass wir immer wieder sündigen, nicht das tun, was wir wirklich wollen? Ja, nicht das tun, was Gott von uns erwartet?
Jedenfalls können wir mit unseren Möglichkeiten die Zwänge unserer alten Natur nicht überwinden. Der Weg der Mönche, die ihr Fleisch kasteit haben, um so der Sünde zu entfliehen, funktionierte erwiesenermaßen nicht.
Das hat auch Martin Luther selbst erlebt, der ja auch ein Mönch war. Seine Erkenntnis war, dass, je mehr er sich körperlich kasteite, um so mehr ist seine Ablehnung, ja, sein Hass Gott und seinen Geboten und der Heiligung gegenüber, gestiegen. Warum? Weil er bemerkte, dass er aus eigener Kraft, aus eigenen Anstrengungen die Sünde nicht zu überwinden vermochte.

Paulus beschreibt diese Situation auf eindeutige und ehrliche Weise wie folgt:
Römer 7, 14. "Denn wir wissen, dass das Gesetz geistlich ist, ich aber bin fleischlich, unter die Sünde verkauft;
15. denn was ich vollbringe, erkenne ich nicht; denn nicht, was ich will, das tue ich, sondern was ich hasse, das übe ich aus."

Die neue göttliche Natur

Ein aus Gott neu geborener Mensch ist ein Kind Gottes und Nachfolger JESU. Sein oberstes Ziel muss sein: die Selbstverleugnung und nicht die Selbstbestimmung.
Sein Vorbild ist der Herr persönlich, der gesagt hat „doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe.“ Und uns gelehrt hat „Vater, Dein Wille geschehe.“

Der Kampf der beiden Naturen

Wenn wir das Wort Gottes nicht kennen, und wenn wir nicht aus der Kraft des Glaubens an unseren Erlöser und aus seiner Kraft durch seinen Geist in uns leben, dann passiert folgendes:
Röm 7,16. "Wenn ich aber das, was ich nicht will, ausübe, so stimme ich dem Gesetz bei, dass es gut ist.
17. Nun aber vollbringe nicht mehr ich es, sondern die in mir wohnende Sünde.
18. Denn ich weiß, dass in mir, das ist in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt; denn das Wollen ist bei mir vorhanden, aber das Vollbringen des Guten nicht.
19. Denn das Gute, das ich will, übe ich nicht aus, sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich.
20. Wenn ich aber das, was ich nicht will, ausübe, so vollbringe nicht mehr ich es, sondern die in mir wohnende Sünde.
21. Ich finde also das Gesetz, dass bei mir, der ich das Gute tun will, ‹nur› das Böse vorhanden ist.
22. Denn ich habe nach dem inneren Menschen Wohlgefallen am Gesetz Gottes. (RT Das hat nur der, der den Geist Gottes hat)
23. Aber ich sehe ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das dem Gesetz meines Sinnes widerstreitet und mich in Gefangenschaft bringt unter das Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist.
24. Ich elender Mensch! Wer wird mich retten von diesem Leibe des Todes?"

Wir schaffen es alleine nicht

Der Apostel Paulus schildert uns hier die gleiche Erfahrung, die er selbst auch machte. Aber er gibt uns auch die Lösung:
Gal 2,20. "und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir; was ich aber jetzt im Fleisch lebe, lebe ich im Glauben ‹, und zwar im Glauben› an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat"
Das bedeutet, dass wir eine Chance haben, im Glauben an das, was Christus für uns am Kreuz getan hat, der Sünde zu entkommen. Und nicht nur das, wir können unsere alte Sündennatur mit Christus in den Tod geben. Denn wir dürfen begreifen, dass Christus zwar für uns gestorben ist, aber dass das noch nicht die ganze Wahrheit ist.

Warum nicht?

Weil unsere alte Sündennatur, die wir in Adam geerbt haben, mit Christus am Kreuz stirbt, wenn wir IHM unser Leben übergeben und aus Gott neu geboren werden.
Röm 6,1. "Was sollen wir nun sagen? Sollten wir in der Sünde verharren, damit die Gnade zunehme?
2. Das sei ferne! Wir, die wir der Sünde gestorben sind, wie werden wir noch in ihr leben?
3. Oder wisst ihr nicht, dass wir, so viele auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind?
4. So sind wir nun mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus aus den Toten auferweckt worden ist durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in Neuheit des Lebens wandeln.
5. Denn wenn wir verwachsen sind mit der Gleichheit seines Todes, so werden wir es auch mit der ‹seiner› Auferstehung sein,
6. da wir dies erkennen, dass unser alter Mensch mitgekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde abgetan sei, dass wir der Sünde nicht mehr dienen.
7. Denn wer gestorben ist, ist freigesprochen von der Sünde.
8. Wenn wir aber mit Christus gestorben sind, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden,
9. da wir wissen, dass Christus, aus den Toten auferweckt, nicht mehr stirbt; der Tod herrscht nicht mehr über ihn.
10. Denn was er gestorben ist, ist er ein für allemal der Sünde gestorben; was er aber lebt, lebt er Gott."

Ganz wichtig

Und nun kommt eine ganz wichtige Sache: Wir müssen einerseits verstehen, dass wir mit Christus am Kreuz gestorben sind, das heißt, dass unsere alte Natur mit Christus in den Tod gegeben wurde, und andererseits müssen wir das auch im Glauben täglich leben.

Das bedeutet, dass, wenn unser Fleisch aufbegehrt und die Sünde im Fleisch wieder die Oberhand gewinnen möchte, wir im Glauben unser Fleisch für tot halten und Gott vertrauen, dass wir aus der Kraft seiner Auferstehung leben und die Sünde im Fleisch überwinden können.

Dies sagt uns die folgende Schriftstelle eindeutig:
Röm 6,11. "So auch ihr: Haltet euch der Sünde für tot, Gott aber lebend in Christus Jesus!"
Wir müssen die Aussage in Röm 6,6 verstehen: "da wir dies erkennen, dass unser alter Mensch mitgekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde abgetan sei, dass wir der Sünde nicht mehr dienen."

Vorbei

Die Zeit ist vorbei, da wir Sklaven der Sünde waren. Röm 6,17. "Gott aber sei Dank, dass ihr Sklaven der Sünde wart, aber von Herzen gehorsam geworden seid dem Bild der Lehre, dem ihr übergeben worden seid!"

Jetzt sind wir Sklaven der Gerechtigkeit

Warum? Weil Christus uns erkauft hat für Gott und ER unser Herr ist.
Röm 6,18. "Frei gemacht aber von der Sünde, seid ihr Sklaven der Gerechtigkeit geworden.
19. Ich rede menschlich wegen der Schwachheit eures Fleisches. Denn wie ihr eure Glieder ‹früher› der Unreinheit und der Gesetzlosigkeit zur Gesetzlosigkeit als Sklaven zur Verfügung gestellt habt, so stellt eure Glieder jetzt der Gerechtigkeit zur Heiligkeit als Sklaven zur Verfügung!
20. Denn als ihr Sklaven der Sünde wart, da wart ihr Freie gegenüber der Gerechtigkeit.
21. Welche Frucht hattet ihr denn damals? Dinge, deren ihr euch jetzt schämt, denn das Ende davon ist der Tod.
22. Jetzt aber, von der Sünde frei gemacht und Gottes Sklaven geworden, habt ihr eure Frucht zur Heiligkeit, als das Ende aber ewiges Leben.
23. Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn."

Söhne und Töchter Gottes

Aber letztendlich sind wir befreit zu der herrlichen Stellung als Söhne und Töchter Gottes.
2 Kor 6,18. "und werde euch Vater sein, und ihr werdet mir Söhne und Töchter sein, spricht der Herr, der Allmächtige."

Wir dürfen darauf vertrauen, dass Gott das, was ER anfängt, auch zu Ende führt:

Phil 1,6. "Ich bin ebenso in guter Zuversicht, dass der, der ein gutes Werk in euch angefangen hat, es vollenden wird bis auf den Tag Christi Jesu"


dafür müssen wir gehorsam sein, jeden Tag aufs Neue uns selbst verleugnen, unser Kreuz auf uns nehmen und IHM nachfolgen.

Sein Wille muss unser Wille sein. Was ER liebt, das lieben wir.

Unser Lebensinhalt und unser tägliches Brot sind das Wort Gottes und die Gemeinschaft miteinander im Heiligen Geist. Lasst uns daran festhalten

Amen!

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Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!

Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,

Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.
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