Herzlich willkommen
NL-Top_1

Das ewige Wort Gottes

"Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens" | Hebr 4,12

Jesus Christus

ist selbst das Wort Gottes.

Der ewige Widerstand der "Alten Natur" des Menschen gegen das Wort Gottes

'Wir wollen die Wahrheit gar nicht hören', wehren sie ab. 'Prophezeit uns lieber, was uns gefällt. Lasst uns in schönen Trugbildern leben, täuscht uns ruhig. Biegt doch die Wahrheit ein wenig zurecht! Nur lasst uns endlich in Ruhe, verschont uns mit diesem heiligen Gott Israels.'
Jes 30,10-11
Widerstand

heute wollen wir uns einmal mehr mit der Liebe befassen. Mit der Liebe Gottes. Denn wir Menschen haben keine Liebe, es sei denn, sie ist uns von Gott gegeben.
Röm 5,5 "...denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist."

Das ist nichts Neues, ganz im Gegenteil ist es eine allgemein bekannte Weisheit unter Gläubigen. Aber da gibt es einen Prüfstein ...

Die Liebe als Prüfstein

Wie können wir nun ganz konkret prüfen, ob wir den Heiligen Geist empfangen haben? Die Heilige Schrift sagt uns ja, dass der Empfang des Heiligen Geistes im Verborgenen, nicht sichtbaren Bereich stattfindet.
Joh 3,8. "Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen, aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht; so ist jeder, der aus dem Geist geboren ist"

Wenn wir die vorherige Wahrheit nochmals überdenken, dann ist der untrügliche Prüfstein dafür, ob wir den Heiligen Geist haben, der, dass wir die Liebe haben.
Nun ist es ja ganz einfach zu sagen, ich liebe Gott. Aber was bedeutet das, außer dass es eine schöne Phrase ist?

Deshalb wollen wir einmal studieren, was der Apostel der Liebe, Johannes, dazu sagt. Beim Lesen des 1. Johannesbriefes ist auffällig, dass Johannes bestimmte Themen immer wieder betont. Im vierten Kapitel bezeichnet Johannes die Liebe als Beweis dafür, dass jemand aus Gott geboren ist.

Die innewohnende Liebe Gottes erweist sich durch ein Leben der Liebe zu Ihm und zu den Menschen.

1 Joh 4,11. "Geliebte, wenn Gott uns so geliebt hat, sind auch wir schuldig, einander zu lieben.
12. Niemand hat Gott jemals gesehen. Wenn wir einander lieben, bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollendet.
13. Hieran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben und er in uns, dass er uns von seinem Geist gegeben hat."

Hier wird sehr klar, wie wir sofort wissen können, ob wir den Heiligen Geist haben und ob wir ihm auch Raum geben in uns, d.h. ob wir "im Geist wandeln" und nicht im Fleisch, wenn wir einander lieben!
Und weiter lesen wir dazu:
1 Joh 1,20. "Wenn jemand sagt: Ich liebe Gott, und hasst seinen Bruder, ist er ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er gesehen hat, kann nicht Gott lieben, den er nicht gesehen hat.
21. Und dieses Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, auch seinen Bruder lieben soll"

Diese Liebe werden wir nie aus eigener Kraft erzwingen können; es ist das Werk des Heiligen Geistes, der diese Liebe in uns hervor bringt, indem wir uns von Gottes Geist erfüllen und gebrauchen lassen.

Als Christen lieben wir uns ja nicht deshalb gegenseitig, weil wir so besondere, herausragende Eigenschaften hätten und schon vollkommen wären; nein, wir lieben uns obwohl wir noch immer fehlerhafte und schlechte Eigenschaften aufweisen.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, was unser HERR Jesus dazu sagt:
Lk 6,32. "Und wenn ihr liebt, die euch lieben, was für einen Dank habt ihr? Denn auch die Sünder lieben, die sie lieben.
33. Und wenn ihr denen Gutes tut, die euch Gutes tun, was für einen Dank habt ihr? Auch die Sünder tun dasselbe.
34. Und wenn ihr denen leiht, von denen ihr ‹wieder› zu empfangen hofft, was für einen Dank habt ihr? Auch Sünder leihen Sündern, damit sie das gleiche wieder empfangen.
35. Doch liebt eure Feinde, und tut Gutes, und leiht, ohne etwas wieder zu erhoffen! Und euer Lohn wird groß sein, und ihr werdet Söhne des Höchsten sein; denn er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen.
36. Seid nun barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!
37. Und richtet nicht, und ihr werdet nicht gerichtet werden; und verurteilt nicht, und ihr werdet nicht verurteilt werden. Lasst los, und ihr werdet losgelassen werden."


Solange wir aber in der Liebe Christi bleiben und seinem Geist in uns Freiraum geben, wird es uns nicht schwer fallen andere Christen zu lieben; insbesondere auch dann, wenn sie sich nicht so verhalten wie wir es erwarten!

Ernste Warnung

Dazu schreibt Johannes folgendes:
1 Joh 4,7. "Geliebte, lasst uns einander lieben! Denn die Liebe ist aus Gott; und jeder, der liebt, ist aus Gott geboren und erkennt Gott.
8. Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe."

Das bedeutet ganz klar, dass der, der nicht liebt, sich ernsthaft fragen muss, ob er aus Gott geboren ist.

Falsche Lehre

Die falschen Lehrer vermitteln uns, dass wir die neue Geburt und den Empfang des Heiligen Geistes daran erkennen, dass wir Vollmacht haben und große Zeichen und Wunder tun können.
Die Wahrheit der Heiligen Schrift ist aber eine ganz andere, deshalb die Warnung des Apostels Johannes:
1 Joh 4,1. "Geliebte, glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind! Denn viele falsche Propheten sind in die Welt hinausgegangen."
Und weiter:
1 Joh 4,5. Sie sind aus der Welt, deswegen reden sie aus ‹dem Geist› der Welt, und die Welt hört sie.
6. Wir sind aus Gott; wer Gott erkennt, hört uns; wer nicht aus Gott ist, hört uns nicht. Hieraus erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist des Irrtums"

Und dann sagt der Apostel Johannes in den nächsten Versen die folgenden Worte:
1 Joh 4,7. "Geliebte, lasst uns einander lieben! Denn die Liebe ist aus Gott; und jeder, der liebt, ist aus Gott geboren und erkennt Gott.
8. Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe.
9. Hierin ist die Liebe Gottes zu uns geoffenbart worden, dass Gott seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben möchten.
10. Hierin ist die Liebe: nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn gesandt hat als eine Sühnung für unsere Sünden."

Sehen wir das? Das untrügliche Zeichen unserer neuen Geburt aus Gottes Wort und Seinem Geist - und dass wir tatsächlich Kinder Gottes sind - ist, dass wir EINANDER lieben!

Aus dem Tod ins Leben

Wie können wir wissen, ob wir aus dem Tod in das ewige Leben hinüber getreten sind? Auch das sagt uns Johannes:
1 Joh 3,14. "Wir wissen, dass wir aus dem Tod in das Leben hinübergegangen sind, weil wir die Brüder lieben; wer nicht liebt, bleibt im Tod.
15. Jeder, der seinen Bruder hasst, ist ein Menschenmörder, und ihr wisst, dass kein Menschenmörder ewiges Leben bleibend in sich hat.
16. Hieran haben wir die Liebe erkannt, dass er für uns sein Leben hingegeben hat; auch wir sind schuldig, für die Brüder das Leben hinzugeben.
17. Wer aber irdischen Besitz hat und sieht seinen Bruder Mangel leiden und verschließt sein Herz vor ihm, wie bleibt die Liebe Gottes in ihm?
18. Kinder, lasst uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern in Tat und Wahrheit!

AMEN!
Rahmen_RT
Rahmen_AK_final
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!

Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,

Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.
Leben
MailPoet