Herzlich willkommen
Gemeinde

Der erste Platz

"ja, wahrlich, ich achte alles für Schaden gegenüber der alles übertreffenden Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, um dessentwillen ich alles eingebüßt habe; und ich achte es für Dreck, damit ich Christus gewinne"
Phil 3,8
Christus gebührt der 1. Platz

Wir dürfen und sollen uns an Vorbildern orientieren

"Du aber bist mir nachgefolgt in der Lehre, in der Lebensführung, im Vorsatz, im Glauben, in der Langmut, in der Liebe, im standhaften Ausharren"
2 Tim 3,10

Das schreibt Paulus an Timotheus und fordert ihn auf, Christus so nachzufolgen wie er selbst es tat.

Als erstes nennt er die Lehre.

der Titel dieser Nachricht lautet: "In welche Gemeinde gehst Du?" Ist es Deine Gemeinde, in die Du gehst oder ist es die Gemeinde Gottes?

Diese Frage ist sehr wichtig!
Warum?
Ja, weil sie entscheidet, was Deine Perspektiven für und Deine Erwartungen an die Gemeinde sind und was Dein Teil dabei ist.


Ist es Deine Gemeinde oder die Gemeinde Gottes?

  • Wenn es Deine Gemeinde ist,
    dann willst Du, dass sich die Gemeinde an Deinen Erwartungen und Bedürfnissen ausrichtet.
    Dann entscheidest Du, welche Rolle Du dort spielen möchtest, ob Du Teil der Gemeinde bist oder nur Besucher.
    Und Du entscheidest dann auch, was Du dort hören möchtest und was nicht, und was Du für Dich und Dein Leben annimmst.
  • Wenn es die Gemeinde Gottes ist,
    dann akzeptierst Du, was Gott will und dann verstehst Du, dass Du Dich an den Erwartungen Gottes orientieren sollst.
    Dann ist Dir klar, dass Du ein Glied am Leib Christi bist und eine Aufgabe an und in diesem Leib hast.
    Und dann verstehst Du, dass die wahre Gemeinde durch die gesunde Lehre des gesamten Ratschlusses Gottes Orientierung findet und in Liebe zu IHM hin wächst.
Dazu hier einige Aussagen Gottes aus Seinem Wort an uns, die Gemeinde.
1.Kor 1,2. "an die Gemeinde Gottes, die in Korinth ist, den Geheiligten in Christus Jesus, den berufenen Heiligen, samt allen, die an jedem Ort den Namen unseres Herrn Jesus Christus anrufen, ihres und unseres ‹Herrn"
1.Tim 3,15. "...wenn ich aber zögere, damit du weißt, wie man sich verhalten muss im Hause Gottes, das die Gemeinde des lebendigen Gottes ist, die Säulen und die Grundfeste der Wahrheit."
Apg 20,28. "Habt acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in welcher der Heilige Geist euch als Aufseher eingesetzt hat, die Gemeinde Gottes zu hüten, die er sich erworben hat durch das Blut seines eigenen ‹Sohnes›"

Wie baut Gott Seine Gemeinde?
Dazu lesen wir eine ebenso kurze wie prägnante Schriftstelle in der Apostelgeschichte:
Apg 2,42 "Was das Leben der Christen prägte, waren die Lehre, in der die Apostel sie unterwiesen, ihr Zusammenhalt in gegenseitiger Liebe und Hilfsbereitschaft, das Mahl des Herrn und das Gebet."
Luther übersetzte das so:
Apg 2,42 "Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet."

In der Lehre der Apostel

Wir wollen zunächst bedenken, dass die gesunde Lehre nicht aus einzelnen Bibelstellen besteht, die so ausgewählt werden, dass möglichst Besucher-freundlich und Menschen-orientiert nichts angesprochen wird, was für den Hörer herausfordernd oder für sein fleischliches Wesen, seine alte, verdorbene Natur, anstößig sein könnte.
Nein! Die Lehre Jesu Christi für die Gemeinde, die wir in den Briefen im Neuen Testament finden, die auch die Lehre der Apostel genannt wird, gibt uns den gesamten Ratschluss Gottes für Seine Gemeinde, ja, die Braut Christi, auch genannt der Leib Christi, wieder.
Eph 3,9 "...und für alle ans Licht zu bringen, wie Gott seinen geheimen Ratschluss ausführt, der von Ewigkeit her verborgen war in ihm, der alles geschaffen hat;"
Apg 20,27 "...denn ich habe nicht unterlassen, euch den ganzen Ratschluss Gottes zu verkündigen."


In der Gemeinschaft

Christentum ist keine private Angelegenheit des Einzelnen, wie leider manche meinen!
Nein! Nur dort, wo wir versammelt sind, und zwar in Seinem (Jesu Christi) Namen, da ist ER gegenwärtig. Deshalb lesen wir im Wort Gottes:
Mt 18,20. "Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich in ihrer Mitte."

Gemeinschaft mit unserem Herrn haben wir immer dann, wenn wir versammelt sind. Versammelt in Seinem Namen!
Ja, wir können auch persönlich Gemeinschaft mit dem Vater und dem Sohn haben, aber das ist kein Ersatz für die Versammlung der Heiligen, die wir brauchen, um "Geistliches Wachstum" zu erleben.
Eph 4,7. "Jedem einzelnen von uns aber ist die Gnade nach dem Maß der Gabe Christi gegeben worden." (...)
15. Lasst uns aber die Wahrheit reden in Liebe und in allem hinwachsen zu ihm, der das Haupt ist, Christus.
16. Aus ihm wird der ganze Leib zusammengefügt und verbunden durch jedes der Unterstützung ‹dienende› Gelenk, entsprechend der Wirksamkeit nach dem Maß jedes einzelnen Teils; und ‹so› wirkt er das Wachstum des Leibes zu seiner Selbstauferbauung in Liebe."

Sehen wir das? Jedem einzelnen von uns ist eine Gabe gegeben. Du und wir sind Teil am Leib Christi. Keiner steht außerhalb, ist nur Besucher, nein, jeder ist Teil des Leibes!
Und nur gemeinsam können wir geistlich hinwachsen zu IHM hin, zur vollen Größe Christi, zur vollen Mannesreife. MÜNDIGKEIT! ist hier gemeint.
Klar, dazu gibt es einige sehr wichtige Voraussetzungen, damit das überhaupt gelingen kann, weil wir in unserem alten Wesen sehr egoistisch geprägt sind.
Eph 4,17. "Dies nun sage und bezeuge ich im Herrn, dass ihr nicht mehr wandeln sollt, wie auch die Nationen wandeln, in Nichtigkeit ihres Sinnes;
18. ‹sie sind› verfinstert am Verstand, fremd dem Leben Gottes wegen der Unwissenheit, die in ihnen ist, wegen der Verstockung ihres Herzens;
19. sie, die abgestumpft sind, haben sich selbst der Ausschweifung hingegeben, zum Ausüben jeder Unreinheit mit Gier.
20. Ihr aber habt den Christus nicht so kennengelernt.
21. Ihr habt ihn doch gehört und seid in ihm gelehrt worden, wie es Wahrheit in Jesus ist:
22. dass ihr, was den früheren Lebenswandel angeht, den alten Menschen abgelegt habt, der sich durch die betrügerischen Begierden zugrunde richtet,
23. dagegen erneuert werdet in dem Geist eurer Gesinnung
24. und den neuen Menschen angezogen habt, der nach Gott geschaffen ist in wahrhaftiger Gerechtigkeit und Heiligkeit.
25. Deshalb legt die Lüge ab und redet Wahrheit, ein jeder mit seinem Nächsten! Denn wir sind untereinander Glieder.
26. Zürnet, und sündigt ‹dabei› nicht! Die Sonne gehe nicht unter über eurem Zorn,
27. und gebt dem Teufel keinen Raum!
28. Wer gestohlen hat, stehle nicht mehr, sondern mühe sich vielmehr und wirke mit seinen Händen das Gute, damit er dem Bedürftigen ‹etwas› mitzugeben habe!
29. Kein faules Wort komme aus eurem Mund, sondern nur eins, das gut ist zur notwendigen Erbauung, damit es den Hörenden Gnade gebe!"

Das Leben der Gläubigen
Kol 3,12. "Zieht nun an als Auserwählte Gottes, als Heilige und Geliebte: herzliches Erbarmen, Güte, Demut, Milde, Langmut!
13. Ertragt einander und vergebt euch gegenseitig, wenn einer Klage gegen den anderen hat; wie auch der Herr euch vergeben hat, so auch ihr!
14. Zu diesem allen aber ‹zieht› die Liebe ‹an›, die das Band der Vollkommenheit ist!
15. Und der Friede des Christus regiere in euren Herzen, zu dem ihr auch berufen worden seid in einem Leib! Und seid dankbar!
16. Das Wort des Christus wohne reichlich in euch; in aller Weisheit lehrt und ermahnt euch gegenseitig! Mit Psalmen, Lobliedern und geistlichen Liedern singt Gott in euren Herzen in Gnade!
17. Und alles, was ihr tut, im Wort oder im Werk, alles tut im Namen des Herrn Jesus, und sagt Gott, dem Vater, Dank durch ihn!"


Im Brotbrechen und Gebet

Wenn wir Abendmahl halten, dann erinnern wir uns gemeinsam an das, was unser Herr für uns getan hat. Und das ist ein ganz wichtiger und auch heiliger Augenblick:
1 Kor 11,26. "Denn sooft ihr dieses Brot esst und den Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.
27. Wer also unwürdig das Brot isst oder den Kelch des Herrn trinkt, wird des Leibes und Blutes des Herrn schuldig sein.
28. Der Mensch aber prüfe sich selbst, und so esse er von dem Brot und trinke von dem Kelch.
29. Denn wer isst und trinkt, isst und trinkt sich selbst Gericht, wenn er den Leib ‹des Herrn› nicht ‹richtig› beurteilt.
30. Deshalb sind viele unter euch schwach und krank, und ein gut Teil sind entschlafen.
31. Wenn wir uns aber selbst beurteilten, so würden wir nicht gerichtet.
32. Wenn wir aber vom Herrn gerichtet werden, so werden wir gezüchtigt, damit wir nicht mit der Welt verurteilt werden."

Wenn wir zusammenkommen, wollen wir in einer Haltung des Gebetes und der Ehrfurcht vor Gottes Gericht über die Sünde, die ER an Seinem Sohn vollzogen hat, daran denken, dass jeder von uns diesen Tod verdient hat, den Jesus Christus stellvertretend für uns erlitten hat.

Deshalb wollen wir einander ermahnen, ermutigen und trösten. Das geht aber nur, wenn wir in Seinem Namen versammelt sind.
Heb 10, 24 „...und lasst uns aufeinander achtgeben, damit wir uns gegenseitig anspornen zur Liebe und zu guten Werken, 25 indem wir unsere eigene Versammlung nicht verlassen, wie es einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen, und das umso mehr, als ihr den Tag herannahen seht!
AMEN!
Reinhold
Reinhold Thalhofer
Adnan
Adnan Krikor
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!

Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,

Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.
Leben
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