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Die Bruderliebe ist das erste Werk der neuen Geburt

"Da ihr eure Seelen durch den Gehorsam gegen die Wahrheit zur ungeheuchelten Bruderliebe gereinigt habt, so liebt einander anhaltend, aus reinem Herzen„
1 Petr 1,22.

Die Bruderliebe tröstet, ermutigt, ermahnt und richtet

„Denn was gehen mich auch die an, die außerhalb der Gemeinde sind, dass ich sie richten sollte?

Habt ihr nicht die zu richten, welche drinnen sind?

Die aber außerhalb sind, richtet Gott. So tut den Bösen aus eurer Mitte hinweg!“
1.Kor 5,12-13
Bruderliebe

wir hoffen Dir gefällt das neue Design im Vorspann oben? Wir wollen damit erreichen, dass das Erscheinungsbild des Wortes der Woche immer aktuell, attraktiv und inspirierend zugleich ist und bleibt.

Himmlische Berufung ist das Thema dieser Ausgabe! Wir wissen aus Erfahrung, dass es dazu viele Missverständnisse gibt. Ganz aktuell stellen wir dies sowohl intern, als auch extern fest. Sowohl durch Diskussionen mit Geschwistern, als auch durch E-Mail Anfragen zu dem Thema "Berufung".

Nicht selten wird unter „Berufung“ fälschlicherweise verstanden, aus der jetzigen Lebenssituation auszusteigen und seinen Beruf oder die Tätigkeit zu wechseln.

Klar ist, dass wir mit unserer Bekehrung unser Leben von Grund auf ändern. Es kann auch hin und wieder sein, dass wir nicht nur unser altes Leben ablegen, sondern auch in eine ganz andere berufliche Richtung gehen wollen.
Ob mit der Bekehrung auch eine berufliche Veränderung einhergeht, kann nur der Einzelne für sich – in Abstimmung mit seinem neuen Herrn – erkennen und realisieren.

Keinesfalls ist es zwingend, dass mit der Lebensübergabe an Gott auch die Aufgabe des bisherigen Berufes oder Tätigkeit verbunden ist. Fraglich ist es in jedem Falle, zu denken, dass Du jetzt noch mehr beten müsstest, damit Gott Dir offenbart, welchen Beruf Du ergreifen sollst, und was nun Deine Berufung – gemeint ist eine ganz neue Tätigkeit – sein soll!

Deshalb wollen wir an Hand des Wortes Gottes dieses Thema studieren. Wozu ruft uns Gott? Ruft uns Gott, um einen bestimmten Beruf auszuüben?

Rö 8,28 „Eines aber wissen wir: Alles trägt zum Besten derer bei, die Gott lieben; sie sind ja in Übereinstimmung mit seinem Plan berufen. 29 Schon vor aller Zeit hat Gott die Entscheidung getroffen, dass sie ihm gehören sollen. Darum hat er auch von Anfang an vorgesehen, dass ihr ganzes Wesen so umgestaltet wird, dass sie seinem Sohn gleich sind. Er ist das Bild, dem sie ähnlich werden sollen, denn er soll der Erstgeborene unter vielen Brüdern sein. 30 Und weil Gott sie für dieses Ziel bestimmt hat, hat er sie auch berufen. Und weil er sie berufen hat, hat er sie auch für gerecht erklärt. Und weil er sie für gerecht erklärt hat, hat er ihnen auch Anteil an seiner Herrlichkeit gegeben."

Also Gott beruft die Auserwählten dazu, dass ihr ganzes Wesen so umgestaltet wird, dass sie seinem Sohn gleich sind, damit sie an seiner Herrlichkeit teilhaben können.

WAS IST DIE BERUFUNG GOTTES NICHT?

Es bedeutet nicht, jetzt plötzlich etwas ganz anderes zu tun, seinen Stand zu verlassen, den Beruf zu wechseln, oder was auch immer ...

Dazu ist die Schrift ganz eindeutig, wenn sie sagt:
1 Kor 7,17. "Doch wie der Herr einem jeden zugeteilt hat, wie Gott einen jeden berufen hat, so wandle er; und so verordne ich es in allen Gemeinden.
18. Ist jemand beschnitten berufen worden, so bleibe er bei der Beschneidung; ist jemand unbeschnitten berufen worden, so lasse er sich nicht beschneiden.
19. Die Beschneidung ist nichts, und das Unbeschnittensein ist nichts, sondern das Halten der Gebote Gottes.
20. Jeder bleibe in dem Stand, in dem er berufen worden ist.
21. Bist du als Sklave berufen worden, so lass es dich nicht kümmern; wenn du aber auch frei werden kannst, mach um so lieber Gebrauch davon!
22. Denn der als Sklave im Herrn Berufene ist ein Freigelassener des Herrn; ebenso ist der als Freier Berufene ein Sklave Christi.
23. Ihr seid um einen Preis erkauft. Werdet nicht Sklaven von Menschen!
24. Worin jeder berufen worden ist, Brüder, darin soll er vor Gott bleiben."

Die Berufung Gottes befähigt uns, die Segnungen, die Er vor ewigen Zeiten für uns vorbereitet hat, zu empfangen. Die Berufung geschieht zu einem bestimmten Zeitpunkt, während der Vorsatz Gottes ewig ist. Das Ziel der Berufung ist, den ewigen Vorsatz zu erfüllen (Eph 3,11).

Denn Gott hat uns errettet und uns mit heiligem Ruf, nicht nach unseren Werken, sondern nach Seinem eigenen Vorsatz und der Gnade berufen, die Er uns in Christus Jesus vor ewigen Zeiten gegeben hat (
2. Tim 1,9).

Römer 8 sagt uns auch, dass wir nach Seinem Vorsatz berufen sind. So ist unsere Berufung nötig, um Gottes Vorherbestimmung zu erfüllen (Röm 8,28.30).

Sie ist ein unerlässliches Bindeglied zwischen Gottes ewigem Vorsatz und der ewigen Herrlichkeit, zu der Er uns vorherbestimmt hat. Niemand ist zu den himmlischen Segnungen (Anteil an seiner Herrlichkeit zu haben) berechtigt, die von Gott in Christus Jesus geschenkt werden, es sei denn, er ist von Gott berufen, sie zu erben.


WAS SAGT DIE HEILIGE SCHRIFT DAZU?

Hier einige grundlegende Bibelstellen zur Berufung Gottes für uns, Seine Kinder:
  • Die Berufung ist unabhängig von Weisheit, Macht oder Herkunft:
    1 Kor 1,26. "Denn seht, eure Berufung, Brüder, dass es nicht viele Weise nach dem Fleisch, nicht viele Mächtige, nicht viele Edle sind;"
  • Gott bereut Seine Berufung nicht:
    Röm 11,29. "Denn die Gnadengaben und die Berufung Gottes sind unbereubar"
  • Die Berufung gibt uns Hoffnung:
    Eph 1,18. "Er erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr wisst, was die Hoffnung seiner Berufung, was der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen"
  • Die Berufung ist eine hohe Würde:
    Eph 4,1. "Ich ermahne euch nun, ich, der Gefangene im Herrn: Wandelt würdig der Berufung, mit der ihr berufen worden seid,"
  • Wir sind zu Gottes Reich und Herrlichkeit berufen:
    1.Thess 2,12. "ermahnt und getröstet und beschworen haben, des Gottes würdig zu wandeln, der euch zu seinem Reich und seiner Herrlichkeit beruft"
  • Die Berufung hat ein Ziel: den Siegespreis im Himmel:
    Phil 3,14 "und laufe mit ganzer Kraft dem Ziel entgegen, um den Siegespreis zu bekommen – den Preis, der in der Teilhabe an der himmlischen Welt besteht, zu der uns Gott durch Jesus Christus berufen hat"
  • Wir sind zum ewigen Leben berufen:
    1.Tim 6,12. "Kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, zu dem du berufen worden bist und bekannt hast das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen!"
  • Wir sind berufen, uns zu heiligen:
    1 Petr 1,15. "sondern wie der, welcher euch berufen hat, heilig ist, seid auch ihr im ganzen Wandel heilig"
  • Wir sind berufen durch das Evangelium, zur Herrlichkeit:
    2 Thess 2,14. "wozu er euch auch berufen hat durch unser Evangelium, zur Erlangung der Herrlichkeit unseres Herrn Jesus Christus."

AUFTRÄGE UND GEISTESGABEN

Zur Zeit der Apostel des Herrn gab es die Berufung zum Apostel, zum Propheten und zum Evangelisten ...
Apg 13,2. "Während sie aber dem Herrn dienten und fasteten, sprach der Heilige Geist: Sondert mir nun Barnabas und Saulus zu dem Werk aus, zu dem ich sie berufen habe!"

Es waren insbesondere folgende Aufträge:

  • Das Evangelium in der ganzen Welt zu verkündigen, was Gott durch Zeichen und Wunder bestätigte, damit die Welt erkannte, dass dies das Wort Gottes ist, da es die Bibel noch nicht gab.
  • Den Ratschluss Gottes zu empfangen und das Wichtigste nieder zu schreiben, was der Herr Jesus selbst gesagt hatte und zusätzlich das, was der Geist Gottes ihnen bezüglich des Geheimnisses der Gemeinde offenbarte.
    Joh 14,26. "Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe"
Heute haben wir das Vollkommene, nämlich das Wort Gottes, die Bibel. Es sind keine Neuoffenbarungen mehr nötig, da wir den gesamten Ratschluss Gottes und den Heiligen Geist haben, der uns alles lehrt.
Die Gemeinde Gottes besteht aus wahren Gläubigen, die alle - ohne Ausnahme - Priester und Könige sind.
Offb 1,6. "und uns gemacht hat zu einem Königtum, zu Priestern seinem Gott und Vater: Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen."


DER DIENST DURCH DIE GABEN DES GEISTES

Ja, es gibt Berufungen in der Gemeinde, die lesen wir im Brief an die Römer:
Röm 12,3. "Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben wurde, jedem, der unter euch ist, nicht höher ‹von sich› zu denken, als zu denken sich gebührt, sondern darauf bedacht zu sein, dass er besonnen sei, wie Gott einem jeden das Maß des Glaubens zugeteilt hat.
4. Denn wie wir in einem Leib viele Glieder haben, aber die Glieder nicht alle dieselbe Tätigkeit haben,
5. so sind wir, die vielen, ein Leib in Christus, einzeln aber Glieder voneinander.
6. Da wir aber verschiedene Gnadengaben haben nach der uns gegebenen Gnade, ‹so lasst sie uns gebrauchen›: es sei Weissagung, in der Entsprechung zum Glauben;
7. es sei Dienst, im Dienen; es sei, der lehrt, in der Lehre;
8. es sei, der ermahnt, in der Ermahnung; der mitteilt, in Einfalt; der vorsteht, mit Fleiß; der Barmherzigkeit übt, mit Freudigkeit."


FAZIT:

Gott hat uns nicht dazu berufen, unseren Beruf zu wechseln sondern dazu, dass uns ganzes Wesen so umgestaltet wird, dass wir seinem Sohn gleich sind, damit wir an den himmlischen Segnungen, ja an seiner Herrlichkeit teilhaben können.

Es ist die Berufung Gottes nach oben, die himmlische Berufung:
Phil 3,14. "und jage auf das Ziel zu, hin zu dem Kampfpreis der Berufung Gottes nach oben in Christus Jesus."
Hebr 3,1. "Daher, heilige Brüder, Teilhaber der himmlischen Berufung, betrachtet den Apostel und Hohenpriester unseres Bekenntnisses, Jesus,"

AMEN!


RT_rund
Reinhold Thalhofer
AK_rund
Adnan Krikor
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!

Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,

Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.
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