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Das ewige Wort Gottes

"Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens" | Hebr 4,12

Jesus Christus

ist selbst das Wort Gottes.

Der ewige Widerstand der "Alten Natur" des Menschen gegen das Wort Gottes

'Wir wollen die Wahrheit gar nicht hören', wehren sie ab. 'Prophezeit uns lieber, was uns gefällt. Lasst uns in schönen Trugbildern leben, täuscht uns ruhig. Biegt doch die Wahrheit ein wenig zurecht! Nur lasst uns endlich in Ruhe, verschont uns mit diesem heiligen Gott Israels.'
Jes 30,10-11
Widerstand

wir lesen ja gerade gemeinsam den Römerbrief, der ein geniales und umfassendes Werk ist, weil er die vollständigste Auslegung der zentralen Wahrheiten des christlichen Glaubens im NT enthält.

Der Brief entstand durch die Absicht des Paulus, die römischen Christen zu besuchen und durch seinen Wunsch, ihnen die großen Lehren der Gnade, die ihm geoffenbart worden waren, mitzuteilen.

Das Thema des Briefes ist "Das Evangelium Gottes".
Röm 1,1. "Paulus, Knecht Christi Jesu, berufener Apostel, ausgesondert für das Evangelium Gottes"

Dieses Evangelium ist die größtmögliche Erfassung der Wahrheit der Erlösung. Dieses Evangelium bezieht sich auf die ganze Welt und auf alle Menschen:
Röm 2,11. "Denn es ist kein Ansehen der Person bei Gott"

Gott ist "der Gott der Juden" und auch "der Gott der Nationen"
Röm 3,29. "Oder ist ‹Gott› der Gott der Juden allein? Nicht auch der Nationen? Ja, auch der Nationen."


ALLE MENSCHEN SIND SCHULDIG

Darum wurde die ganze Menschheit vor Ihm schuldig erfunden
Röm 3,19. "Wir wissen aber, dass alles, was das Gesetz sagt, es denen sagt, die unter dem Gesetz sind, damit jeder Mund verstopft werde und die ganze Welt dem Gericht Gottes verfallen sei."
Röm 3,23. "...denn alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes"
Auch der vorbildlichste Humanist und der schlimmst Barbar sind vor Gott gleichermaßen schuldig, weil sie alle Sünder sind, von Natur.

Schließlich wird eine Rechtfertigung enthüllt, die für die Not aller Menschen genügt und die allein durch den Glauben empfangen werden kann
Röm 3,28. "Denn wir urteilen, dass ‹der› Mensch durch Glauben gerechtfertigt wird, ohne Gesetzeswerke."

Der Römerbrief zeigt die Bereitstellung der Gnade Gottes, durch die Er Sünder auf Grund des versöhnenden Werkes Seines gerechten Sohnes gerecht erklären kann.

Danach wird das Wesen des neuen Lebens dargestellt, das alle, die gerechtfertigt wurden, durch die Kraft des Heiligen Geistes erfahren können.

Dann enthüllt dieser Brief die souveräne Weisheit und Gnade Gottes, der Seinen Willen auch trotz der Untreue Israels erfüllt.

Der Brief schließt damit, dass er auf alle Gläubigen die Verpflichtung legt, Empfänger "der Erbarmungen Gottes" zu sein und ein Leben der Hingabe und des Dienstes zu führen.
Röm 12,1. "Ich ermahne euch nun, Brüder, durch die Erbarmungen Gottes, eure Leiber darzustellen als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer, was euer vernünftiger Gottesdienst ist"

Das bedeutet, dass wir nicht mehr für uns leben, sondern für Gott; und genau das ist der Gottesdienst, ja, der Dienst an Gott, der Seiner Gnade entspricht und Seiner unendlichen Liebe angemessen ist.

Röm 12,2. "Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung des Sinnes, dass ihr prüfen mögt, was der Wille Gottes ist: das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene"


WIR GEHÖREN ZUSAMMEN

Röm 12,3. "Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben wurde, jedem, der unter euch ist, nicht höher ‹von sich› zu denken, als zu denken sich gebührt, sondern darauf bedacht zu sein, dass er besonnen sei, wie Gott einem jeden das Maß des Glaubens zugeteilt hat.
4. Denn wie wir in einem Leib viele Glieder haben, aber die Glieder nicht alle dieselbe Tätigkeit haben,
5. so sind wir, die vielen, ein Leib in Christus, einzeln aber Glieder voneinander.
6. Da wir aber verschiedene Gnadengaben haben nach der uns gegebenen Gnade, ‹so lasst sie uns gebrauchen›: es sei Weissagung, in der Entsprechung zum Glauben;
7. es sei Dienst, im Dienen; es sei, der lehrt, in der Lehre;
8. es sei, der ermahnt, in der Ermahnung; der mitteilt, in Einfalt; der vorsteht, mit Fleiß; der Barmherzigkeit übt, mit Freudigkeit."


DIE BLEIBENDEN DIENSTGABEN

Wir sehen hier die bleibenden Dienstgaben in der Gemeinde, die Gott durch Seinen Heiligen Geist allen wahren Gläubigen und Gliedern am Leib Christi gibt.

Diese Dienstgaben sind nicht so "theatralisch" wie die Geistesgaben, die im 1. Korintherbrief dargestellt werden und die von den unmündigen Christen in der Gemeinde in Korinth selbstsüchtig und nicht in der Ordnung Gottes gebraucht wurden, was der Apostel Paulus konsequent tadeln musste.

Diese besonderen Geistesgaben haben aufgehört, bzw. wurden von Gott weg getan, als das Vollkommene, nämlich der vollkommene Ratschluss Gottes in Seinem Wort, der Heiligen Schrift, offenbart und niedergeschrieben war.
1 Kor 13,8. "Die Liebe vergeht niemals; seien es aber Weissagungen, sie werden weggetan werden; seien es Sprachen, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden.
9. Denn wir erkennen stückweise, und wir weissagen stückweise;
10. wenn aber das Vollkommene kommt, wird das, was stückweise ist, weggetan werden....
13. Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die größte aber von diesen ist die Liebe."

Alle, die heute noch diese "Geistesgaben" praktizieren, gehören zu der Gruppe von "Christen", die eine zweite Erfahrung mit dem Heiligen Geist propagieren und durch Handauflegeung die "Erfüllung mit dem Heiligen Geist" vermitteln.

Dass es sich dabei nicht um den Geist Gottes handelt, ist offenbar, da wir bei der Wiedergeburt alles empfangen haben, was uns Gott aus Seiner Gnade schenkt.
Röm 8,32 "Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben – wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?"
Wenn wir bei unserer neuen Geburt mit dem Geist Christi versiegelt worden sind, dann haben wir alles von Gott bekommen, das "ganze Paket"!

Aber wenn man natürlich den Geist Gottes nur durch die Handauflegung eines besonders gesalbten Propheten oder Apostel bekommt, dann ist damit schnell ein Geschäft zu machen, wie wir beim Zauberer Simon sehen:
Apg 8,18. "Als aber Simon sah, dass durch das Auflegen der Hände der Apostel der Geist gegeben wurde, brachte er ihnen Geld
19. und sagte: Gebt auch mir diese Macht, dass der, dem ich die Hände auflege, den Heiligen Geist empfängt!"

Das waren besondere Ereignisse, die uns in der Apostelgeschichte vorgestellt werden, damit der Auftrag der Verkündigung des Wortes Gottes, das damals noch nicht schriftlich vorlag, bestätigt wurde.

Heute empfängt jeder wahre Gläubige den Heiligen Geist bei der Neugeburt und es liegt nun an ihm, dem Geist Gottes Raum zu geben in seinem Leben, um "voll Geistes zu werden", ja, im Geist zu wandeln.

Das ist die Lehre Christi, die wir in den Briefen der Apostel finden, nicht in der Apostelgeschichte, da dies kein Lehrbuch sondern ein Geschichtsbuch ist.
2. Kor 2,17. "Denn wir treiben keinen Handel mit dem Wort Gottes wie die meisten, sondern wie aus Lauterkeit, sondern wie aus Gott reden wir vor Gott in Christus."

Klar, die Dienstgaben, die uns im Römerbrief vorgestellt werden, erfordern Hingabe aus der Kraft der Liebe, die Gott in unser Herz gelegt hat. Diese Dienste sind alles "Geistliche Dienste" ohne die eine Gemeinde nicht funktionieren kann.

Nicht nur die Lehrgabe, auch die diakonischen Dienste, wie zum Beispiel die Reinigung der Gemeinderäume, die Bereitstellung der Speisen und Getränke, der Technikdienst, der Lieder- und Lobpreis-Dienst usw.

Phil 1,27. "Wandelt nur würdig des Evangeliums des Christus, damit ich, sei es, dass ich komme und euch sehe oder abwesend bin, von euch höre, dass ihr fest steht in einem Geist und mit einer Seele zusammen für den Glauben des Evangeliums kämpft"

AMEN!



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Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!

Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,

Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.
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