Herzlich willkommen
Neue_Geburt

Ein Gott und Vater aller

"Dem König der Zeitalter aber, dem unvergänglichen, unsichtbaren, alleinigen Gott, sei Ehre und Herrlichkeit von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen"
1 Tim 1,17

Dem Vater gebührt die Anbetung

Wir dürfen und sollen uns an Vorbildern orientieren

"Du aber bist mir nachgefolgt in der Lehre, in der Lebensführung, im Vorsatz, im Glauben, in der Langmut, in der Liebe, im standhaften Ausharren"
2 Tim 3,10

Das schreibt Paulus an Timotheus und fordert ihn auf, Christus so nachzufolgen wie er selbst es tat.

Als erstes nennt er die Lehre.

wir alle kennen die Einsicht, dass Stillstand Rückschritt ist, was umso mehr für die Erkenntnis Gottes und seiner Weisheit gilt.

Röm 11,33. "O Tiefe des Reichtums, sowohl der Weisheit als auch der Erkenntnis Gottes! Wie unerforschlich sind seine Gerichte und unaufspürbar seine Wege!
34. Denn wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer ist sein Mitberater gewesen?
35. Oder wer hat ihm vorher gegeben, und es wird ihm vergolten werden?
36. Denn aus ihm und durch ihn und zu ihm hin sind alle Dinge! Ihm sei die Herrlichkeit in Ewigkeit! Amen."


Geistliche Sensibilität

In der Gemeinschaft mit Gott, durch seinen Geist in uns, sind wir in der Lage, die Impulse Gottes wahrzunehmen und Verständnis dafür zu entwickeln, was unser Vater im Himmel und unser Herr Jesus Christus auf ihrem Herzen haben.

Zwischen den Feiertagen konnten wir sehr deutlich das Wirken des Heiligen Geistes verspüren, ganz besonders ein Thema durch seine Führung zu studieren und die Wahrheit dazu in einer neuen Tiefe zu begreifen.


Gebet, Anbetung und Lobpreis

Es geht darum, dass wir verstehen, zu wem wir beten und wen wir anbeten, lobpreisen und bitten dürfen. Dazu ist es vor allen Dingen nötig, zu studieren, was unser Herr Jesus und seine Apostel uns diesbezüglich gelehrt haben und wie uns unser Vater über den Herrn Jesus durch seinen Geist in uns führt.

Je mehr wir zu diesem Thema in der Schrift forschen, umso mehr verstehen wir, dass ganz grundsätzlich jedes Gebet, welches Anbetung, Dank, Bitte, Fürbitte und Lobpreis enthalten kann, alleine an Gott den Vater gerichtet wird.

Jud 24. „Dem aber, der euch ohne Straucheln zu bewahren und vor seine Herrlichkeit tadellos mit Jubel hinzustellen vermag, dem alleinigen Gott, unserem Heiland durch Jesus Christus, unseren Herrn, sei Herrlichkeit, Majestät, Gewalt und Macht vor aller Zeit und jetzt und in alle Ewigkeiten

1.Tim 1,17. „Dem König der Zeitalter aber, dem unvergänglichen, unsichtbaren, alleinigen Gott, sei Ehre und Herrlichkeit von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.“

Vor allem das Gebet, das der Herr Jesus seinen Jüngern gelehrt hat, das „Vater unser“ sowie auch das sogenannte „hohepriesterliche Gebet Christi“ im Johannes Evangelium Kapitel 17, lassen uns erkennen, dass Lobpreis und Anbetung nicht getrennt dargebracht werden, sondern vielmehr ineinander übergehen. Warum? Weil alles, was wir zum Himmel richten, Gebet ist.

Wichtig ist, dass wir alleine dem Vater Anbetung und Lobpreis darbringen, nicht dem Sohn und schon gar nicht dem Heiligen Geist …

Noch kurz mein Hinweis im Rahmen des inspirierten Wortes vom vergangenen Sonntag:
Ein Gott und Vater aller! Die Irrlehre der Trinität macht daraus 3-Götter. Wäre der Hl. Geist Gott, so müsste ihn der Herr Jesus als Vater angebetet haben, da ER vom Geist in der Jungfrau Maria gezeugt war. Weder Jesus noch die Apostel haben je zum Hl. Geist gebetet. Ist es nicht so, dass dieser „Hl. Geist“ ein anderer Geist ist, wie es der Apostel Paulus sagt? Warum? Weil dieser „Hl. Geist“ den Vater verdrängt und ersetzt.

Mit unserem - uns von Gott gegebenen Heiligen Geist - sprechen wir nicht, noch beten wir ihn an, sondern vielmehr ist es so, dass wir durch ihn Gemeinschaft mit Gott dem Vater und dem Sohn haben können und nicht zuletzt auch miteinander Gemeinschaft haben. Die Gemeinschaft des Heiligen Geistes!

Die Apostel sprachen mit dem Herrn Jesus, als er mit ihnen Gemeinschaft hier auf der Erde hatte; aber nachdem er in den Himmel aufgenommen wurde, hat dieses Reden - mit dem in den Himmel entrückten Herrn Jesus aufgehört und ebenso lesen wir nirgendwo, dass die Apostel zum Herrn Jesus gebetet hätten, vielmehr richtet sich ihr Gebet immer an den Vater.

Wenn der Herr Jesus Christus uns in das Haus des Vaters holt, werden wir sehr wohl mit ihm sprechen, genauso wie seine Jünger mit ihm sprachen, als er hier auf der Erde mit Ihnen zusammen war.

Wenn wir das gemeinsam beachten, dann bewegen wir uns auf dem sicheren Fundament der Heiligen Schrift. Das gilt sowohl für unsere Predigt und den Dienst an den Kindern, als auch in den Liedtexten, die wir darauf hin überprüfen wollen, ob sie ausschließlich an den alleinigen Gott und Vater aller gerichtet sind.

Im Übrigen hat unser Herr mit der Fußwaschung seine Jünger gelehrt, dass wir uns untereinander ehren sollen …
Mt 10,40. „Wer euch aufnimmt, nimmt mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat
Phil 2,29. „Nehmt ihn nun auf im Herrn mit aller Freude und haltet solche ‹Brüder› in Ehren!“


Warum singen wir in unseren Zusammenkünften keine Psalmen aus dem Alten Testament?

Wenn der Apostel Paulus in Epheser 5,19 schreibt: „Redend zueinander in Psalmen und Lobliedern und geistlichen Liedern, singend und spielend dem Herrn in eurem Herzen“ (vgl. 1. Kor 14,26; Kol 3,16), dann meint er nicht die Psalmen des Alten Testaments, sondern christliche Lieder, die dem Geist des Christus, ja, dem Geist der Sohnschaft entspringen und entsprechen. Das ist aufgrund der nachstehenden Überlegungen auch sicherlich zu verstehen.

Das griechische Wort psalmos, von dem das deutsche Psalm herrührt, bedeutet ursprünglich das Anschlagen einer Seite, dann aber auch das Musizieren und Singen. In der griechischen Übersetzung des Alten Testaments, der Septuaginta, wurde psalmos zur Wiedergabe des hebräischen mismor gebraucht, das „Gesang oder Lied mit Musikbegleitung“ bedeutet. Dieses griechische Wort wurde später durch die vielen Bibelübersetzungen in nahezu alle Sprachen übernommen.

Wenn wir heute das Wort Psalm hören, denken wir daher zunächst an die alttestamentlichen Psalmen. Wir vergessen dabei aber, dass das Wort psalmos/Psalm ganz allgemein „Gesang oder Lied mit Musikbegleitung“ bedeutet.

Worin besteht nun der Unterschied zwischen den Psalmen des Alten Testaments und den neutestamentlichen Psalmen, d.h. christlichen Glaubensliedern, von denen Paulus in den oben angeführten Schriftstellen spricht?

Das Buch der Psalmen besteht aus Liedern von Gläubigen aus der Zeit des Alten Testaments, die zu Gottes irdischem Volk Israel gehörten. Diesem Volk hatte Gott irdische Segnungen verheißen, und es hatte mit irdischen Feinden zu kämpfen.

Deshalb wird in verschiedenen Psalmen Gott um Rache angerufen (Ps 79,10; 94,1), ein Gedanke, der in der jetzigen Gnadenzeit ganz fehl am Platz wäre. Zwar sprechen die Psalmdichter nicht nur von dieser irdischen Sicht, sondern auch von ihrem gläubigen Vertrauen auf Gott und ihrer Hoffnung für die Ewigkeit.

Aber diese Gläubigen kannten noch nicht das vollbrachte Erlösungswerk des Herrn Jesus am Kreuz von Golgatha. Sie wussten nichts von der wunderbaren Stellung und den geistlichen Segnungen, die wir heute als Kinder Gottes durch den Glauben an das ganze offenbarte Wort Gottes besitzen und genießen dürfen.


Wir haben Geistliche Segnungen

  • die vollkommene Erlösung von unseren Sünden und die Befreiung von der Macht der Sünde;
  • die Innewohnung des Heiligen Geistes in jedem Erretteten;
  • die Zugehörigkeit zu dem Leib Christi, der Versammlung des lebendigen Gottes;
  • die baldige Wiederkunft Christi zur Heimholung der Seinigen ins Vaterhaus.
  • Die zukünftige Herrlichkeit, die für uns im Himmel aufbewahrt ist.
Aber nicht nur diese herrlichen Wahrheiten und Glaubenstatsachen fehlen in den Psalmen, sondern auch der jedem Kind Gottes so wertvolle Name unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus!
Mit anderen Worten gesagt: Alles, was den wahren christlichen Glauben kennzeichnet, ist in den Psalmen des Alten Testaments nicht enthalten. Es wurde erst offenbart, nachdem der Herr Jesus Sein Werk der Erlösung am Kreuz vollbracht hatte.

Wenn wir den Unterschied zwischen dem Verhältnis der Gläubigen zu Gott im Zeitalter des Gesetzes und der Stellung der erlösten Christen heute verstehen, dann erkennen wir auch, warum die Psalmen des Alten Testaments grundsätzlich nicht der Ausdruck der Anbetung, des Dankes und der Bitte von Christen sind.

In den Höhen und Tiefen ihres tagtäglichen Glaubenslebens und ihres praktischen Verhältnisses zu ihrem Gott haben die Psalmdichter jedoch manche Erfahrungen gemacht, die auch der Christ versteht.

Viele Psalmworte enthalten auch für uns heute göttlichen Trost. Deshalb sprechen uns manche Psalmen, wie z.B. Psalm 23; 63 und Psalm 73 besonders stark an. Aber solche Lieder bleiben doch Ausnahmen.

Schließlich sei noch bemerkt, dass in verschiedenen Psalmen prophetisch von den Leiden, dem Tod und der Verherrlichung Christi die Rede ist, z.B. in Psalm 2; 22; 40; 45; 69. Wenn solche Schriftstellen am Tisch des Herrn vorgelesen werden, werden die Herzen der Versammelten zur Anbetung geführt, und doch könnten gerade diese Psalmen nicht von uns gesungen werden.

AMEN!

Reinhold
Reinhold Thalhofer
Adnan
Adnan Krikor
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!

Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,

Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.
Leben
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