Herzlich willkommen
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Ein Gott und Vater aller

"Dem König der Zeitalter aber, dem unvergänglichen, unsichtbaren, alleinigen Gott, sei Ehre und Herrlichkeit von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen"
1 Tim 1,17

Dem Vater gebührt die Anbetung

Wir dürfen und sollen uns an Vorbildern orientieren

"Du aber bist mir nachgefolgt in der Lehre, in der Lebensführung, im Vorsatz, im Glauben, in der Langmut, in der Liebe, im standhaften Ausharren"
2 Tim 3,10

Das schreibt Paulus an Timotheus und fordert ihn auf, Christus so nachzufolgen wie er selbst es tat.

Als erstes nennt er die Lehre.

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nachdem der Herr Jesus Christus im Auftrag Gottes die Sünden dieser Welt auf sich genommen hat und sich als das Lamm Gottes stellvertretend für jeden Menschen als einmaliges Opfer für die Sünden hingab, können auch wir das ewige Leben erlangen.
Dabei handelt es sich um das Gnadenangebot Gottes an uns, das wir im Glauben annehmen können:
Eph 2,8. „Denn aus Gnade seid ihr errettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es

Erwählung gemäß dem Vorherwissen

Bevor wir, als Menschen, auf das Gnadenangebot Gottes überhaupt eingehen können, ist es nötig, dass uns Gott dieses Gnadenangebot in seinem Sohn Jesus Christus überhaupt macht.
Weil Gott allwissend ist und deshalb in seiner Vorhersehung bereits vor Grundlegung der Welt weiß, wie der einzelne Mensch mit dieser Gnade umgehen würde, erwählt und bestimmt er vorher diejenigen Menschen, die seine Gnade im Glauben annehmen werden und sich in das Vorbild Jesu Christi verwandeln lassen.

Diese Erwählung und Vorherbestimmung Gottes sehen wir in vielen, vielen Schriftstellen. Eine der prägnantesten Stellen dürfte die folgende sein:
Röm 8,29. „Denn die er vorher erkannt hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.“

[subscriber:cf_1] sehen wir es? In diesem Vers wird es besonders klar, dass ER nur diejenigen, die er vorher erkannt, die hat er auch vorherbestimmt, um dem Bild seines Sohnes gleichförmig zu sein. Wobei die Aussage „die er vorher erkannt hat“ klar macht, dass Gott vor der Erwählung erkennt, ob der jeweilige Mensch seine Gnade annimmt und wie er damit umgehen wird.

Da Gottes Entscheidung ewig ist, so ist auch Sein Vorherwissen ewig. Da das Vorherwissen sich auf alle Ereignisse erstreckt, schließt es auch alles ein, was zu der Erwählung führt.
Erwählung geschieht daher gemäß dem Vorherwissen und das Vorherwissen entspricht der Erwählung, und das bedeutet, dass beide völlig miteinander übereinstimmen.

Gott hat uns für sich auserwählt

Schon vor Grundlegung der Welt hat Gott uns in seinem Vorherwissen vorherbestimmt, uns berufen und auserwählt, dem Bilde seines Sohnes gleich zu werden:
Röm 8, 28. "Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach ‹seinem› Vorsatz berufen sind. 29. Denn die er vorher erkannt hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. 30. Die er aber vorherbestimmt hat, diese hat er auch berufen; und die er berufen hat, diese hat er auch gerechtfertigt; die er aber gerechtfertigt hat, diese hat er auch verherrlicht."

Also Gott beruft die Auserwählten dazu, dass ihr ganzes Wesen so umgestaltet wird, dass sie seinem Sohn gleich sind, damit sie an seiner Herrlichkeit teilhaben können.
Eph 1,5. „und uns vorherbestimmt hat zur Sohnschaft durch Jesus Christus für sich selbst nach dem Wohlgefallen seines Willens.“

In diesem Bibelvers wird es sehr deutlich, dass wir von Gott nach dem Wohlgefallen seines Willens für ihn vorherbestimmt sind zur Sohnschaft.
Um es ganz konkret zu sagen, ist es so, dass wir für Gott da sind und nicht umgekehrt. Können wir das akzeptieren? Auch das ist eine Basis und Voraussetzung dafür, dass Gott uns erwählt, beruft und vorherbestimmt …

Weil Gott es eben vorher weiß, welcher Mensch das akzeptieren wird, erwählt er diejenigen, die bereit sind, für ihn, für Gott zu leben.
Dazu noch eine Schriftstelle, die das nochmals deutlich unterstreicht:
Eph 1,11. "Und in ihm haben wir auch ein Erbteil erlangt, die wir vorherbestimmt waren nach dem Vorsatz dessen, der alles nach dem Rat seines Willens wirkt, 12. damit wir zum Preise seiner Herrlichkeit seien, die wir vorher ‹schon› auf den Christus gehofft haben. 13. In ihm ‹seid› auch ihr, nachdem ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium eures Heils, gehört habt und gläubig geworden seid, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung. 14. Der ist das Unterpfand unseres Erbes auf die Erlösung ‹seines› Eigentums zum Preise seiner Herrlichkeit."

An anderer Stelle lesen wir, dass wir für Gott erkauft sind, ja, dass wir IHM gehören:
Offb 5,9. „Und sie singen ein neues Lied und sagen: Du bist würdig, das Buch zu nehmen und seine Siegel zu öffnen; denn du bist geschlachtet worden und hast durch dein Blut für Gott erkauft aus jedem Stamm und jeder Sprache und jedem Volk und jeder Nation.“

Unsere Berufung in Christus Jesus

  • Die Berufung ist eine hohe Würde:
    Eph 4,1. "Ich ermahne euch nun, ich, der Gefangene im Herrn: Wandelt würdig der Berufung, mit der ihr berufen worden seid,"
  • Wir sind zu Gottes Reich und Herrlichkeit berufen:
    1.Thess 2,12. "ermahnt und getröstet und beschworen haben, des Gottes würdig zu wandeln, der euch zu seinem Reich und seiner Herrlichkeit beruft
  • Wir sind berufen, uns zu heiligen:
    1 Petr 1,15. "sondern wie der, welcher euch berufen hat, heilig ist, seid auch ihr im ganzen Wandel heilig"
  • Wir sind zum ewigen Leben berufen:
    1.Tim 6,12. "Kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, zu dem du berufen worden bist und bekannt hast das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen!
  • Wir sind berufen durch das Evangelium zur Herrlichkeit:
    2 Thess 2,14. "wozu er euch auch berufen hat durch unser Evangelium, zur Erlangung der Herrlichkeit unseres Herrn Jesus Christus."
  • Es ist die Berufung Gottes nach oben, die himmlische Berufung:
    Phil 3,14. "und jage auf das Ziel zu, hin zu dem Kampfpreis der Berufung Gottes nach oben in Christus Jesus."
    Hebr 3,1. "Daher, heilige Brüder, Teilhaber der himmlischen Berufung, betrachtet den Apostel und Hohenpriester unseres Bekenntnisses, Jesus,"

Der Mensch, Krone der Schöpfung Gottes

Nachdem im Rahmen der Schöpfung alles geordnet war, brauchte diese Schöpfung ein Haupt. Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie.
„Er schuf ihn“ und „Er schuf sie“.
1.Mo 1,26-28 „Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen in unserem Bild, nach unserem Gleichnis; und sie sollen herrschen über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das sich auf der Erde regt! 27 Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn; Mann und Frau schuf er sie. 28 Und Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan; und herrscht über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf der Erde regen!.“

Zwar wird uns erst im nächsten Kapitel die Erschaffung der Frau mitgeteilt, jedoch finden wir hier, dass Gott „sie“ segnet und ihnen gemeinschaftlich den Platz der Regierung über die Erde einräumt. Alle Schöpfung wird unter ihre vereinte Herrschaft gestellt. Eva empfing alle ihre Segnungen in Adam.

In ihm erlangt sie auch ihre Würde. Obwohl sie noch nicht tatsächlich ins Dasein gerufen war, wurde sie doch in dem Ratschluss Gottes als ein Teil des Mannes betrachtet.
Ps 139,16 "Meine Urform sahen deine Augen. / Und in dein Buch waren sie alle eingeschrieben, / die Tage, die gebildet wurden, / als noch keiner von ihnen ‹da war".

Ecclesia, die heraus gerufene Versammlung

Ebenso ist es mit der Versammlung oder Gemeinde, der Braut des zweiten Menschen. Sie wurde von Ewigkeit her in Christus‘, ihrem Haupt und Herrn, gesehen, wie wir in der Heiligen Schrift lesen:
Eph 1,4 „Wie er uns auserwählt hat in ihm vor Grundlegung der Welt, dass wir heilig und untadelig seien vor ihm in Liebe“.

Bevor noch ein einziges Glied der Versammlung lebte, waren alle schon nach Gottes ewigem Willen „zuvor bestimmt, dem Bild seines Sohnes gleichförmig zu sein“ (Röm 8,29).

Nach den Ratschlüssen Gottes ist die Versammlung notwendig zur Vollendung des Christus.
Eph 1,22 „und er hat alles seinen Füßen unterworfen und ihn als Haupt über alles der Gemeinde gegeben, 23 die sein Leib ist, die Fülle dessen, der alles in allen erfüllt.“

Das ist eine wunderbare Bezeichnung, sie enthält die Würde, die Wichtigkeit und die Herrlichkeit der Versammlung.
Die folgenden Aussagen Gottes sind sowohl für Adam und Eva als auch für Christus und seine Braut sehr relevant und sollte uns mit großer Freude und Erwartungen erfüllen:
1 Mo 2,18 „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht“.

Und wiederum:
Kor 11,8–12 „Denn der Mann ist nicht von der Frau, sondern die Frau vom Mann; denn der Mann wurde auch nicht um der Frau willen geschaffen, sondern die Frau um des Mannes willenDennoch ist weder die Frau ohne den Mann, noch der Mann ohne die Frau im Herrn. Denn so wie die Frau vom Mann ist, so ist auch der Mann durch die Frau; alles aber von Gott

Der Mann und die Frau sind ein großes Geheimnis und es deutet auf Christus und die Gemeinde.
Eph 5,31 „Deshalb wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und die zwei werden ein Fleisch sein«. 32 Dieses Geheimnis ist groß; ich aber deute es auf Christus und auf die Gemeinde.“
Gal 3,28 „Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Knecht noch Freier, da ist weder Mann noch Frau; denn ihr seid alle einer in Christus Jesus.“
So wie der Mann und die Frau in Christus gleich sind, so sind auch der Bräutigam und seine Braut (der Christus) in Gott gleich.

Wie ohne Eva eine Lücke in der Schöpfung gewesen wäre, so wäre ohne die Braut, die Versammlung, ja, die Gemeinde Gottes, eine Lücke in der neuen Schöpfung. Ist das nicht herrlich, dies zu verstehen?

Lasst uns jetzt untersuchen, in welcher Weise Eva ins Dasein gerufen wurde. Wir müssen dabei auf den Inhalt des nächsten Kapitels vorgreifen. In der ganzen Schöpfung wurde keine Hilfe für Adam gefunden. Ein „tiefer Schlaf“ musste auf ihn fallen und eine Gefährtin aus ihm selbst gebildet werden, um seine Herrschaft und Segnung zu teilen.

Dazu lesen wir:
1 Mos 2,21-23 „Und Gott der HERR ließ einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen, und er entschlief. Und er nahm eine von seinen Rippen und verschloss ihre Stelle mit Fleisch; und Gott der HERR baute aus der Rippe, die er von dem Menschen genommen hatte, eine Frau, und er brachte sie zu dem Menschen. Und der Mensch sprach: Diese ist nun Gebein von meinen Gebeinen und Fleisch von meinem Fleisch; diese soll Männin heißen, denn vom Mann ist diese genommen


Wenn wir nun Adam und Eva als ein Vorbild von Christus und der Versammlung betrachten, wozu uns die Schrift völlig berechtigt, so sehen wir, dass der Tod Christi eine vollendete Tatsache sein musste, bevor die Versammlung gebildet werden konnte, obwohl sie nach dem Vorsatz Gottes vor Grundlegung der Welt in Christus schon gesehen und auserwählt wurde.

Zwischen dem verborgenen Ratschluss Gottes und seiner Offenbarung und Ausführung besteht ein großer Unterschied. Bevor der Ratschluss Gottes in Bezug auf die Versammlung verwirklicht werden konnte, musste der Sohn verworfen und gekreuzigt werden. Er musste seinen Platz im Himmel einnehmen und, um die Gläubigen zu einem Leib zu taufen, den Heiligen Geist zu uns senden.

AMEN!
Die Fortsetzung folgt nächste Woche ....
Reinhold
Reinhold Thalhofer
Adnan
Adnan Krikor
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!

Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,

Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.
Leben
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