Herzlich willkommen
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Ein Gott und Vater aller

"Dem König der Zeitalter aber, dem unvergänglichen, unsichtbaren, alleinigen Gott, sei Ehre und Herrlichkeit von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen"
1 Tim 1,17

Dem Vater gebührt die Anbetung

Wir dürfen und sollen uns an Vorbildern orientieren

"Du aber bist mir nachgefolgt in der Lehre, in der Lebensführung, im Vorsatz, im Glauben, in der Langmut, in der Liebe, im standhaften Ausharren"
2 Tim 3,10

Das schreibt Paulus an Timotheus und fordert ihn auf, Christus so nachzufolgen wie er selbst es tat.

Als erstes nennt er die Lehre.

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heute wollen wir nun den zweiten Teil des Themas: „Der Erstgeborene unter vielen Brüdern“ gemeinsam studieren.

Im Teil 1 ging es um folgende Themen:

  • die Erwählung gemäß dem Vorherwissen,
  • Gott hat uns für sich auserwählt
  • unsere Berufung im Christus Jesus
  • Ecclesia, die heraus gerufene Versammlung

Die einzigartige Herrlichkeit der Versammlung

Zwischen dem verborgenen Ratschluss Gottes und seiner Offenbarung und Ausführung besteht ein großer Unterschied. Bevor der Ratschluss Gottes in Bezug auf die Versammlung verwirklicht werden konnte, musste der Sohn verworfen und gekreuzigt werden. Er musste seinen Platz im Himmel einnehmen und, um die Gläubigen zu einem Leib zu taufen, den Heiligen Geist zu uns senden.

Das heißt natürlich nicht, dass einzelne Seelen nicht schon vor dem Tod und der Auferstehung Christi errettet worden waren. Ohne Zweifel war das der Fall. Viele andere im Lauf der Zeiten wurden durch das Opfer Christi errettet, obwohl dieses Opfer noch nicht vollbracht war. Und zwar, wie uns die Schrift deutlich sagt: „Im Glauben auf Christus hin!

Aber die Errettung einzelner Seelen und die Bildung der Versammlung - der Braut Christi - durch den Heiligen Geist sind zwei verschiedene Dinge.

Der einzigartige Platz der Versammlung, ihr besonderes Verhältnis zu dem „zweiten Menschen“, dem Herrn Jesus Christus „vom Himmel“ erfahren wir zum Beispiel in folgender Schriftstelle:
1 Kor 15,45. „So steht auch geschrieben: "Der erste Mensch, Adam, wurde zu einer lebendigen Seele", der letzte Adam zu einem lebendig machenden Geist. 46. Aber das Geistliche ist nicht zuerst, sondern das Natürliche, danach das Geistliche. 47. Der erste Mensch ist von der Erde, irdisch; der zweite Mensch vom Himmel. 48. Wie der Irdische, so sind auch die Irdischen; und wie der Himmlische, so sind auch die Himmlischen. 49. Und wie wir das Bild des Irdischen getragen haben, so werden wir auch das Bild des Himmlischen tragen.“

Die besonderen Vorrechte und auch Verantwortung der Versammlung, der Gemeinde – alles das wird, wenn es durch die Kraft des Heiligen Geistes aufgenommen und erfasst wird, reiche geistliche Frucht hervorbringen.
Eph 5,23. „Denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch der Christus das Haupt der Gemeinde ist, er als der Heiland des Leibes. 24. Wie aber die Gemeinde sich dem Christus unterordnet, so auch die Frauen den Männern in allem. 25. Ihr Männer, liebt eure Frauen! wie auch der Christus die Gemeinde geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat, 26. um sie zu heiligen, ‹sie› reinigen durch das Wasserbad im Wort, 27. damit er die Gemeinde sich selbst verherrlicht darstellte, die nicht Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern dass sie heilig und tadellos sei. 28. So sind auch die Männer schuldig, ihre Frauen zu lieben wie ihre eigenen Leiber. Wer seine Frau liebt, liebt sich selbst. 29. Denn niemand hat jemals sein eigenes Fleisch gehasst, sondern er nährt und pflegt es, wie auch der Christus die Gemeinde. 30. Denn wir sind Glieder seines Leibes. 31. "Deswegen wird ein Mensch Vater und Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und die zwei werden ein Fleisch sein." 32. Dieses Geheimnis ist groß, ich aber deute es auf Christus und die Gemeinde.“

Wenn wir nun das vorliegende Bild betrachten, können wir uns eine gewisse Vorstellung von den Ergebnissen machen, die aus dem Verständnis über die Stellung der Versammlung hervorgehen sollten.

Wie viel Liebe verband Eva mit Adam! Welche Nähe genoss sie! Wie eng war die Gemeinschaft! Wie nahm sie teil an allen seinen Gedanken! In all seiner Würde, in all seiner Herrlichkeit war sie vollständig eins mit ihm. Er herrschte nicht über sie, sondern mit ihr. Er war Herr der ganzen Schöpfung, und sie war eins mit ihm, ja, sie wurde, wie bereits bemerkt, in ihm gesehen und gesegnet.

Um des „Mannes“ willen wurde sie ins Dasein gerufen. Zuerst wurde der Mann geschaffen, dann die Frau in ihm gesehen und aus ihm gebildet.

In keinem Teil des Alten Testaments finden wir eine direkte Offenbarung des Geheimnisses der Versammlung. Der Apostel sagt ausdrücklich:
Eph 3,5. „Das in anderen Geschlechtern den Söhnen der Menschen nicht kundgetan worden ist, wie es jetzt offenbart worden ist seinen heiligen Aposteln und Propheten (des Neuen Testaments) im Geist

Dies alles wird in den zukünftigen Zeitaltern sein vollkommenes Gegenbild finden. Dann wird der Herr Jesus seinen Platz auf dem Thron einnehmen und in Gemeinschaft mit seiner Braut, der Versammlung, über eine wiederhergestellte Schöpfung herrschen.

Die Versammlung, die lebendig aus dem Grab und der Auferstehung Christi hervorging, ist ein Teil von „seinem Leib, von seinem Fleisch und von seinen Gebeinen“.
Der Herr Jesus als das Haupt und die Versammlung als der Leib machen einen Menschen sinnbildlich aus, wie wir in Kapitel 4 des Epheserbriefes lesen:
Eph 4,13 „Bis wir alle hingelangen zu der Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zu dem erwachsenen Mann, zu dem Maß des vollen Wuchses der Fülle des Christus’.

Da die Versammlung einen Teil von Christus bildet, wird sie in der Herrlichkeit einen besonderen, nur für sie allein bestimmten Platz einnehmen. Kein anderes Geschöpf stand Adam so nahe wie Eva, denn keins war ein Teil von ihm. Ebenso wird die Versammlung in der zukünftigen Herrlichkeit den allernächsten Platz bei Christus einnehmen. Dann sind wir keine Geschöpfe mehr, sondern vielmehr aus Gott geborene Söhne!

Doch nicht nur, was die Versammlung sein wird, sondern auch was sie ist, ruft unsere Bewunderung hervor. Sie ist jetzt der Leib Christi. Sie ist jetzt der Tempel, in dem Gott selbst Wohnung gemacht hat. Wenn aber das die gegenwärtige und die zukünftige Würde der Versammlung ist, von der wir durch Gottes Gnade einen Teil bilden, dann geziemt uns ein heiliger und abgesonderter Lebensweg.

Möge der Heilige Geist diese Dinge unseren Herzen deutlicher offenbaren, damit sich unser Verantwortungsgefühl immer mehr vertieft, unserer hohen Berufung durch würdiges Verhalten zu entsprechen.
Eph 1,18–23 „Damit ihr, erleuchtet an den Augen eures Herzens, wisst, welches die Hoffnung seiner Berufung ist, welches der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen und welches die überragende Größe seiner Kraft an uns, den Glaubenden, nach der Wirksamkeit der Macht seiner Stärke, in der er gewirkt hat in dem Christus, indem er ihn aus den Toten auferweckte; und er setzte ihn zu seiner Rechten in den himmlischen Örtern, über jedes Fürstentum und jede Gewalt und Kraft und Herrschaft und jeden Namen, der genannt wird, nicht allein in diesem Zeitalter, sondern auch in dem zukünftigen, und hat alles seinen Füßen unterworfen und ihn als Haupt über alles der Versammlung gegeben, die sein Leib ist, die Fülle dessen, der alles in allem erfüllt;“

Die zwei Bündnisse

Der Apostel Paulus stellt uns im Galaterbrief zwei Bündnisse vor und erklärt, um was es bei diesen Bündnissen geht und welcher Unterschied besteht:
  • Die Freien und die Knechte
  • Die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels.
Gal 4,22. „Denn es steht geschrieben, dass Abraham zwei Söhne hatte, einen von der Magd und einen von der Freien; 23. aber der von der Magd war nach dem Fleisch geboren, der von der Freien jedoch durch die Verheißung. 24. Dies hat einen bildlichen Sinn; denn diese ‹Frauen› bedeuten zwei Bündnisse: eines vom Berg Sinai, das in die Sklaverei hinein gebiert, das ist Hagar. 25. Denn Hagar ist der Berg Sinai in Arabien, entspricht aber dem jetzigen Jerusalem, denn es ist mit seinen Kindern in Sklaverei. 26. Das Jerusalem droben aber ist frei, ‹und› das ist unsere Mutter. 27. Denn es steht geschrieben: "Freue dich, du Unfruchtbare, die du nicht gebierst! Brich ‹in Jubel› aus und rufe laut, die du keine Geburtswehen erleidest! Denn viele sind die Kinder der Einsamen, mehr als ‹die› derjenigen, die den Mann hat." 28. Ihr aber, Brüder, seid wie Isaak Kinder der Verheißung. 29. Aber so wie damals der nach dem Fleisch Geborene den nach dem Geist ‹Geborenen› verfolgte, so ‹ist es› auch jetzt. 30. Aber was sagt die Schrift? "Stoße die Magd und ihren Sohn hinaus! Denn der Sohn der Magd soll nicht mit dem Sohn der Freien erben." 31. Daher, Brüder, sind wir nicht Kinder einer Magd, sondern der Freien.“


Die Religiösen von damals

Den Bund mit seinem irdischen Volk Israel am Sinai nennt der Apostel Paulus „Hagar“.
Die Menschen in diesem (alten) Bund hatten folgende Eigenschaften:
  • Standen unter dem Gesetz
  • Waren nach dem Fleisch geboren
  • Sollten durch das Gesetz ihre Sündhaftigkeit erkennen und ihren Willen zügeln
  • Trachteten nach dem irdischen Segen
  • Trachteten nach dem irdischen Jerusalem
  • Trachteten nach Zeichen und Wundern
  • Hatten eine irdische Priester-Kaste
  • Hofften auf den Messias
Mit dem neuen Bund ist der alte Bund mit seinen ganzen Geboten, die auf Christus hin ausgerichtet waren, für veraltet und beendet erklärt.
Heb 8,13 „Indem er sagt: »Einen neuen«, hat er den ersten [Bund] für veraltet erklärt; was aber veraltet ist und sich überlebt hat, das wird bald verschwinden.“

Die Religiösen von heute

Die Religiösen von heute setzen den (alten) Bund am Sinai unter dem Namen „Christus“ fort und leben weiterhin darin. Es ist kein Unterschied zwischen ihnen und den Menschen im alten Bund, obwohl Gott den alten Bund für beendet erklärt hat.
Die Menschen, die heute noch so leben, können nicht in Christus sein, da der Christus den alten Bund beendet hat.

Das hat folgende Auswirkungen:
  • Sie leben weiterhin in der Knechtschaft.
  • Sie sind vom himmlischen Erbe ausgeschlossen.
  • Sie sind irdisch gesinnt und somit Feinde des Kreuzes.
  • Sie müssen ihre fleischlichen Begierden befriedigen, weil sie nicht aus Gott geboren sind.
  • Sie sind blind, haben Augen und können nichts sehen.
  • Sie sind unverständig (mit untauglichem Verstand) und können von Gott nichts erkennen.
  • Sie sind Kinder des Teufels.


Die wahren Gläubigen

Die wahren Gläubigen hingegen sind aus Gott geboren und haben folgende Eigenschaften:
  • Sie stehen nicht mehr unter dem Gesetz sondern unter der Gnade.
  • Sie sind Juden nach dem Geist, weil sie aus Gott geboren sind.
  • Sie haben den Geist der Sohnschaft in sich.
  • Sie hoffen und freuen sich auf ihr himmlisches Erbe in Christus.
  • Sie trachten nach dem himmlischen Jerusalem.
  • Sie trachten nach dem vollkommenen Wort Gottes.
  • Sie sind alle Kinder und Priester Gottes.
  • Sie sind in Christus.
  • Sie leben in der Freiheit von Sünde.
  • Sie sind dem himmlischen Erbe teilhaftig.
  • Sie sind himmlisch gesinnt und somit Träger des Kreuzes.
  • Sie können ihre fleischlichen Begierden bezwingen, weil sie aus Gott geboren sind.
  • Sie haben sehende Augen.
  • Sie sind verständig und können die in Christus verborgenen Schätze erkennen.
  • Sie sind Kinder Gottes.

Unsere Taufe:
Es ist immer nur eine Taufe relevant

Wir finden in der Heiligen Schrift ganz grundsätzlich zwei Arten von Taufen:
  • Die irdische Taufe für das irdische Volk. Das ist die Taufe im Wasser im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
  • Die himmlische Taufe für das himmlische Volk. Das ist die Taufe mit dem Heiligen Geist in den Leib Christi hinein.
Wenn wir das unterscheiden, dann verstehen wir auch, dass die Heilige Schrift in der Lehre der Apostel – dem Evangelium des Christus - von nur einer Taufe spricht, auch wenn es zwei unterschiedliche Taufen gibt.

Dazu lesen wir im Wort Gottes folgendes:
Eph 4,3. „Befleißigt euch, die Einheit des Geistes zu bewahren durch das Band des Friedens: 4. Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen worden seid in einer Hoffnung eurer Berufung! 5. Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, 6. ein Gott und Vater aller, der über allen und durch alle und in allen ist.

Diese eine Taufe, nämlich die Taufe des Heiligen Geistes in den Leib Christi hinein, ist die einzige Taufe, die für uns wahren Gläubigen, als der Leib des Christus, die Gemeinde Gottes, relevant und gültig ist.
1 Kor 12,12. „Denn wie der Leib einer ist und viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl viele, ein Leib sind: so auch der Christus. 13. Denn in einem Geist sind wir alle zu einem Leib getauft worden, es seien Juden oder Griechen, es seien Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt worden.“


AMEN!

Reinhold
Reinhold Thalhofer
Adnan
Adnan Krikor
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!

Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,

Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.
Leben
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