Herzlich willkommen
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Ein Gott und Vater aller

"Dem König der Zeitalter aber, dem unvergänglichen, unsichtbaren, alleinigen Gott, sei Ehre und Herrlichkeit von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen"
1 Tim 1,17

Dem Vater gebührt die Anbetung

Wir dürfen und sollen uns an Vorbildern orientieren

"Du aber bist mir nachgefolgt in der Lehre, in der Lebensführung, im Vorsatz, im Glauben, in der Langmut, in der Liebe, im standhaften Ausharren"
2 Tim 3,10

Das schreibt Paulus an Timotheus und fordert ihn auf, Christus so nachzufolgen wie er selbst es tat.

Als erstes nennt er die Lehre.

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heute geht es weiter in der Lehre über Gott, den Sohn und den Geist Gottes. Das Wort Gottes sagt uns an keiner Stelle, dass der Heilige Geist „Gott der Heilige Geist“ wäre und somit die dritte Person der sogenannten Gottheit mit dem Vater und dem Sohn bilden würde.

Als erstes müssen wir feststellen, dass der Sohn Gottes eine sehr wichtige Aussage zu diesem Sachverhalt trifft. Er sagt folgendes:
Joh 10,30. "Ich und der Vater sind eins"

Einheit nur zwischen dem Vater und dem Sohn

Somit ist schon einmal klar, dass Gott auf keinen Fall durch drei unterschiedliche göttliche Personen existiert. Der Sohn Gottes sagt hier eindeutig, dass zwischen ihm und dem Vater Einheit besteht. Das schließt schon einmal aus, dass es sich um denselben Gott handeln würde und Gott der Vater mit dem Sohn ein Gott wäre. Vielmehr ist es doch so, dass die Einheit zwischen dem Vater und dem Sohn eben durch den Geist Gottes erst möglich ist. Genauso wie wir durch den Heiligen Geist eins mit dem Vater, dem Sohn und untereinander sind.

In diesem Zusammenhang wird es uns sofort klar gemacht, was der Herr Jesus damit meint, wenn er sagt „Ich und der Vater sind eins“, wenn wir die folgende Passage in seinem Gebet zum Vater lesen:
Joh 17,21. „…damit sie alle eins seien, wie du, Vater, in mir und ich in dir, dass auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast. 22. Und die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, dass sie eins seien, wie wir eins sind 23. - ich in ihnen und du in mir -dass sie in eins vollendet seien, damit die Welt erkenne, dass du mich gesandt und sie geliebt hast, wie du mich geliebt hast.

Immer wieder ist im Wort Gottes die Rede vom Geist des Vaters und vom Geist des Sohnes, sowie von Gottes Geist, der in uns ist, also der uns von Gott, dem Vater der Geister, gegebene Geist als Gottes Söhne, aber niemals von Gott dem Heiligen Geist.

Es ist sehr, sehr traurig, feststellen zu müssen, dass im sogenannten Christentum der Name des „Heiligen Geistes“ - also der Geist des Vaters - benutzt wird, um den Vater selbst zu verdrängen bzw. in den Hintergrund zu schieben und dass der „Heilige Geist“ sozusagen dann als „Flaschengeist“ missbraucht wird, um die eigenen fleischlichen Begierden zu befriedigen.

Dies ist nicht der Geist Gottes, auch wenn viele ihn so nennen. Dies ist ein anderer Geist. Der Geist des Vaters ist kein Ersatz für den Vater. Mit dem Geist des Vaters, den wir bei der Neugeburt empfangen, werden wir dem Leib Christi hinzugefügt, ja, in den Leib Christi hineingetauft und so haben wir durch den Geist Gottes den Zugang zum Vater.

Dazu sagt uns das Wort Gottes etwas sehr Eindeutiges:
2 Kor 11,3. „Ich fürchte aber, dass, wie die Schlange Eva durch ihre List verführte, ‹so› vielleicht euer Sinn von der Einfalt und Lauterkeit Christus gegenüber ab‹gewandt und› verdorben wird. 4. Denn wenn der, welcher kommt, einen anderen Jesus predigt, den wir nicht gepredigt haben, oder ihr einen anderen Geist empfangt, den ihr nicht empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht angenommen habt, so ertragt ihr das ‹recht› gut.“

Hier wird klar, dass wir uns nicht in die Irre führen lassen sollen, sondern an der gesunden Lehre des Wortes Gottes festhalten.
Der Heilige Geist ist uns gegeben, damit wir mit dem Vater und dem Sohn Gemeinschaft haben können und untereinander in Einheit kommen. Der Heilige Geist soll doch nicht den Vater oder den Sohn ersetzen, sondern vielmehr uns mit ihnen verbinden.

Eine weitere Irrlehre bezüglich des Heiligen Geistes und seiner Kraft besteht darin, dass man glaubt, dass, wenn der Heilige Geist Schauwunder in der Welt wirken würde, dass dann die Welt zum Glauben käme. So dass man zum Beispiel in der Kraft des Heiligen Geistes Menschen, die nicht an Gott glauben, durch ein Heilungswunder zum Glauben an Gott bringen will.


Das dreifache Wirken den Heiligen Geistes

Deshalb wollen wir uns nun das dreifache Wirken des Heiligen Geistes der Welt gegenüber anschauen:
Joh 16,7. „Doch ich sage euch die Wahrheit: Es ist euch nützlich, dass ich weggehe, denn wenn ich nicht weggehe, wird der Beistand nicht zu euch kommen; wenn ich aber hingehe, werde ich ihn zu euch senden. 8. Und wenn er gekommen ist, wird er die Welt überführen von Sünde und von Gerechtigkeit und von Gericht. 9. Von Sünde, weil sie nicht an mich glauben; 10. von Gerechtigkeit aber, weil ich zum Vater gehe und ihr mich nicht mehr seht; 11. von Gericht aber, weil der Fürst dieser Welt gerichtet ist.“

Der Heilige Geist wird „die Welt“ überführen.

Dies ist das einzige Werk des Heiligen Geistes an der Welt. Der Heilige Geist wirkt nicht in den Ungläubigen aber er wirkt an den Ungläubigen. Ohne sein Wirken kann niemand glauben und kann auch niemand gerettet werden.
  • Der Heilige Geist wird die Welt „überführen“, da dies das erste Werk ist, das der verlorene Mensch braucht. Der Heilige Geist kann die Welt nicht trösten; denn die Welt glaubt nicht an den Sohn Gottes und hat darum keinen Grund, getrost zu sein. Der Mensch muss seine Schuld, die Feindschaft gegen Gott, seine Unfähigkeit zu allem Guten, ja, seine Sündennatur erkennen, sonst kann er nicht errettet werden; denn er wird nicht einsehen, dass er Errettung braucht; und weil er nicht einsieht, dass er Errettung braucht, wird er einen Retter verschmähen.
  • Nur der Heilige Geist kann das tun. Es bedarf der Wirkung, der Kraft und der Gnade Gottes, um einen Sünder in seinen eigenen Augen zum Sünder zu machen.
  • von Sünde und Gerechtigkeit und Gericht“, nicht von Liebe und von Frieden und von Heil. Und auch nicht davon, dass der Mensch mit Christus ein etwas besseres Leben hat, als ohne ihn! Man beachte, wovon der Apostel Paulus in den drei ersten Kapiteln des Römerbriefes spricht.
  • von Sünde, weil sie nicht an mich glauben“. Der Unglaube ist Sünde; und zwar genau die Sünde, die den Sünder unter Gottes Zorn belässt und in die Hölle zieht. Der Unglaube ist die Ursache für sein Verderben.
  • von Gerechtigkeit, weil ich zu meinem Vater gehe“ der Mensch Jesus wurde als Ungerechter verurteilt und hingerichtet. Die Auferstehung bewies, dass er der Sohn Gottes ist. (Röm 1,4), und die Himmelfahrt bewies, dass ER der Gerechte ist, den Gott erhöhte und verherrlichte. ( Apg 2,32 bis 36; 3,13). Diese Wahrheiten kann nur der Heilige Geist dem Menschen mitteilen und aufschließen, so dass er es versteht.
  • vom Gericht, weil der Fürst dieser Welt gerichtet ist“ Wenn der Fürst verurteilt ist, ist sein ganzes Reich verurteilt; ist der Fürst gerichtet, sind auch seine Gefolgsleute gerichtet. Fährt der Fürst dieser Welt in die Hölle, dann fahren auch alle seine Gefolgsleute mit ihm in die Hölle. (Mt 25,41; Offb 20,10-15)
[subscriber:cf_1] es ist so wichtig, dass wir die Wahrheit aus dem Wort Gottes erkennen und uns nicht von falschen Propheten und ihrer falschen Lehre in die Irre führen lassen.
Joh 8,31. "Jesus sprach nun zu den Juden, die ihm geglaubt hatten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaft meine Jünger;
32. und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen."

AMEN!
Reinhold
Reinhold Thalhofer
Adnan
Adnan Krikor
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!

Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,

Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.
Leben
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