Herzlich willkommen
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Ein Gott und Vater aller

"Dem König der Zeitalter aber, dem unvergänglichen, unsichtbaren, alleinigen Gott, sei Ehre und Herrlichkeit von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen"
1 Tim 1,17

Dem Vater gebührt die Anbetung

Wir dürfen und sollen uns an Vorbildern orientieren

"Du aber bist mir nachgefolgt in der Lehre, in der Lebensführung, im Vorsatz, im Glauben, in der Langmut, in der Liebe, im standhaften Ausharren"
2 Tim 3,10

Das schreibt Paulus an Timotheus und fordert ihn auf, Christus so nachzufolgen wie er selbst es tat.

Als erstes nennt er die Lehre.

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heute kommen wir zu einem sehr interessanten und auch wichtigen Kapitel in unserer Serie: „Ein Gott und Vater aller“. Wir stellen uns die Frage:

Was ist der Ursprung der Trinitätslehre?

Hier wollen wir gemeinsam erkennen, wie die alten kirchlichen Glaubensbekenntnisse und die Trinität im Glaubensbekenntnis entstanden sind.

Einleitung: Entstehung der Staatskirche und des Glaubensbekenntnisses im 4. Jahrhundert

  • Jahr 313 Die Mailänder Vereinbarung:
    Nachdem Kaiser Konstantin im Jahre 313 für das ganze römische Reich uneingeschränkte Religionsfreiheit verkündet hatte, brach unter den Christen die Kontroverse aus, ob Christus Gott oder Halbgott sei. „Quelle: u.a. Wikipedia“
  • Jahr 325 Das erste ökumenische Konzil von Nikaia (Nicäa)
    Das von Kaiser Konstantin einberufene und geleitete ökumenische Konzil von Nikaia (Nicäa) (das erste ökumenische Konzil) entschied im Jahre 325 das folgende Glaubensbekenntnis von Nicäa.
    („Quelle EKD Evangelische Kirche in Deutschland“):
    „Wir glauben an den einen Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer alles Sichtbaren und Unsichtbaren. Und an den einen Herrn Jesus Christus, den Sohn Gottes, der als Einziggeborener aus dem Vater gezeugt ist, Gott aus Gott, Licht aus Licht, wahrer Gott aus wahrem Gott, durch den alles geworden ist, was im Himmel und was auf Erden ist; der für uns Menschen und wegen unseres Heils herabgestiegen und Fleisch geworden ist, Mensch geworden ist, gelitten hat und am dritten Tage auferstanden ist, aufgestiegen ist zum Himmel, kommen wird um die Lebenden und die Toten zu richten; Und an den Heiligen Geist“

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    in wichtiger Teil in diesem Glaubensbekenntnis ist die Aussage, dass der Herr Jesus Christus der Sohn Gottes ist, der als Einziggeborener aus dem Vater gezeugt ist. Der letzte Teil dieses Glaubensbekenntnisses „Und an den Heiligen Geist“ war bei diesem Konzil - unter Federführung des Kaisers Konstantin - einfach willkürlich hinzugefügt worden. Dafür finden wir keine biblische Grundlage.
  • Jahr 380 Das Christentum wird zur Staatsreligion erhoben und die Religionsfreiheit wird abgeschafft:
    Kaiser Theodosius (war von 379 bis 394 Kaiser im Osten des Römischen Reiches und ab September 394 de facto für einige Monate letzter Alleinherrscher des Gesamtreiches.) erhob 380 das Christentum zur Staatsreligion und forderte. „Quelle: u.a. Wikipedia“:
    Alle Völker“ seines Reiches auf, den Glauben an die eine Gottheit des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes in gleichartiger Majestät und heiliger Dreifaltigkeit („trinitate“) anzunehmen.
  • Jahr 381 Das Erste Konzil von Konstantinopel (das 2. ökumenische Konzil) – Die Gegner der Trinitätslehre werden als Ketzer bezeichnet:

    Das Erste Konzil von Konstantinopel (das 2. ökumenische Konzil) wurde von Kaiser Theodosius im Jahre 381 (ein Jahr vorher, im Jahr 380, hat der Kaiser Theodosius I die Religionsfreiheit abgeschafft) einberufen, um den seit 325 andauernden Streit und die drohende Glaubensspaltung zwischen Trinitariern und Arianern (diese bezeichneten die Trinität als Irrlehre) zu lösen.

    Das so genannte erste Konzil von Konstantinopel, das als das zweite ökumenische Konzil gilt, fand 381 unter der Herrschaft des Kaisers Theodosius I. statt, welcher im Inneren das Christentum zur Staatsreligion erhob und Gesetze gegen das Heidentum und insbesondere gegen christliche Häresien erließ.
    Das Edikt (Gesetz), mit dem Kaiser Theodosius am 30. Juli 381 die gefassten Beschlüsse des Konzils bestätigte, formuliert u. a.: „Quelle: Wikipedia“:
    So glauben wir, gemäß der Lehre der Apostel und des Evangeliums, an die alleinige Göttlichkeit des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes unter Annahme gleicher Hoheit und liebevoller Dreieinigkeit.
    Alle, die diesem Glauben anhängen, sollen nach unserem Befehle den Namen allgemeine (gr.: katholische) Christen tragen.“
    Alle Außenseiter, die dem trinitarischen Bekenntnis nicht zustimmten, wurden vom Kaiser als Ketzer bezeichnet.
    Im selben Dekret kündigte er ihnen drakonische Maßnahmen an:
    „Die Übrigen, wahnwitzig und geistesgestört wie sie sind, sollen die Schmach ihres häretischen Glaubens tragen. Ihre Versammlungsorte sollen nicht Kirchen heißen. Sie sollen vor allem die göttliche Strafe, dann aber auch die Strafe unserer Ungnade erleiden, die wir nach Gottes Willen ihnen erweisen wollen.“

    Das Edikt (Gesetz, Erlass) richtete sich formell an die Bevölkerung Konstantinopels, wurde aber an das gesamte Reichsvolk gerichtet.
    Inhaltlich wird der (römisch-alexandrinische) Glaube an die Dreieinigkeit Gottes zur verbindlichen Staatsreligion, was davon abweicht, zur Häresie mit den entsprechenden Konsequenzen erklärt, die vorerst zu Verbannungen und Kirchenschließungen führten.
  • Jahr 385 Die erste Todesstrafe wurde 385 in Trier verhängt.
    Gleichwohl wurde das Edikt nie aufgehoben, sondern bildete eine Rechtsgrundlage für das im 13. Jahrhundert ins Leben gerufene Amt der Inquisition.
    De facto handelte es sich eigentlich um eine Synode der oströmischen Bischöfe, der Bischof von Rom war nicht geladen und hatte auch keine Legaten entsandt.
    Dennoch wurde die Durchsetzung der Trinitätslehre fundamental positioniert und dabei die endgültige Form des Nicänisch-konstantinopolitanischen Glaubensbekenntnisses festgesetzt. An dem Konzil, das in der Irenenkirche tagte, nahmen insgesamt 150 Bischöfe teil.
    Es wurde endgültig über den Arianischen Streit entschieden.
    Des Weiteren wurde die Infragestellung der Gottheit des Heiligen Geistes durch Makedonius I. (der Bischof von Rom im Jahre 381) und die Makedonianer beantwortet, indem man die wahre Gottheit des Heiligen Geistes klar herausstellte.
    Ihm sollte fortan gleiche Verehrung zukommen, wie sie auch dem Vater und dem Sohn zukommen.

Die vollkommen unbiblische Erweiterung des Glaubensbekenntnisses

In Erweiterung wurde dem Glaubensbekenntnis über den Heiligen Geist folgendes hinzugefügt:
„Wir glauben an den Heiligen Geist, der Herr ist und lebendig macht, der aus dem Vater hervorgeht, der mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird, der gesprochen hat durch die Propheten, und die eine, heilige, katholische/allgemeine und apostolische Kirche. Wir bekennen die eine Taufe zur Vergebung der Sünden. Wir erwarten die Auferstehung der Toten und das Leben der kommenden Welt.“

Nachfolger Jesu Christi

Die Schrift lehrt uns, dass die Nachfolger JESU Christen genannt wurden, und nicht diejenigen, die das fragwürdige Glaubensbekenntnis einer selbst ernannten, Kirche annehmen.
Apg 11,26 „Und als er ihn fand, brachte er ihn nach Antiochia. Und sie blieben ein ganzes Jahr bei der Gemeinde und lehrten viele. In Antiochia wurden die Jünger zuerst Christen genannt.“

Wir haben in der Kirche von klein auf gelernt, dass jeder, der das Glaubensbekenntnis als wahr annimmt, ein Christ ist. Alle anderen sind nur eine Sekte, früher hießen sie sogar „Ketzer“.

Aber, wie wir gerade gesehen haben, sind das doch nur die Worte des Kaisers Theodosius, der die Glaubensfreiheit beendet und den Herrn Jesus sowie den Heiligen Geist zu unseren Göttern ernannt hat. Jeder, der das nicht annimmt, ist aus dieser falschen Sicht ein Häretiker.
(Im Sinne der Kath. Kirche ist ein Häretiker jemand, der von der offiziellen Kirchenlehre abweicht).
Eine andere Bezeichnung dafür ist „Ketzer“. Das ist jemand, der öffentlich eine andere als die in bestimmten Angelegenheiten für gültig erklärte Meinung vertritt. Die Inquisition ließ Tausende von Ketzern verbrennen.

Fazit:

Die einzige Möglichkeit, um die Wahrheit zu erfahren, ist, dass wir uns konsequent an das vollkommene Wort Gottes halten. In diesem Wort wird uns die einzig gültige Wahrheit nicht nur in und für diese Welt sondern auch für die zukünftige offenbart.

Dazu lesen wir im 2. Brief des Apostels Paulus an die Korinther folgendes:
2 Kor 1,12. „Denn unser Rühmen ist dies: das Zeugnis unseres Gewissens, dass wir in Einfalt und Lauterkeit Gottes, nicht in fleischlicher Weisheit, sondern in der Gnade Gottes gewandelt sind in der Welt, besonders aber bei euch.

Und weiter schreibt der Apostel in diesem Brief:
2 Kor 2,17. „Denn wir treiben keinen Handel mit dem Wort Gottes wie die meisten, sondern wie aus Lauterkeit, sondern wie aus Gott reden wir vor Gott in Christus.“

Wenn wir uns daranhalten, dann sind wir treue Verwalter der Geheimnisse Gottes, die uns in seiner Gnade anvertraut sind:
1.Kor 2,14 „Der Mensch kann mit seinen natürlichen Fähigkeiten nicht erfassen, was Gottes Geist sagt. Für ihn ist das alles Unsinn, denn Gottes Geheimnisse erschließen sich nur durch Gottes Geist.“

Aber ohne Liebe sind wir nichts, auch wenn wir alle Geheimnisse kennen würden:
1.Kor 13,2 „Wenn ich in Gottes Auftrag prophetisch reden kann, alle Geheimnisse Gottes weiß, seine Gedanken erkennen kann und einen Glauben habe, der Berge versetzt, aber ich habe keine Liebe, so bin ich nichts.

AMEN!

Reinhold
Reinhold Thalhofer
Adnan
Adnan Krikor
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!

Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,

Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.
Leben
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