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Wort der Woche | Herr, Du hast Worte des ewigen Lebens.
Leitung

Das Wort Gottes.

"Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens." Hebr 4,12

Jesus Christus ist selbst das Wort!

nachdem wir letzte Woche das Thema: „halte fest am Wort Gottes“ studiert haben, wollen wir heute dieses Studium weiterführen.

Auf die Frage unseres Herrn Jesus hin, die er an die zwölf Jünger gestellt hat, ob sie auch noch weg gehen wollten, nachdem ihn alle anderen verlassen hatten, ergab sich folgender Dialog:

Joh 6,67. „Da sprach Jesus zu den Zwölfen: Wollt ihr etwa auch weggehen? 68. Simon Petrus antwortete ihm: Herr, zu wem sollten wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens“.

Wenn wir die Geschichte noch etwas näher beleuchten, dann wird klar, was dahintersteckt und wie selbstsüchtig und ungläubig die Menschen, die den Sohn Gottes direkt erlebt hatten, tatsächlich waren.

Zeichen und Wunder

Zunächst einmal tat Jesus ein gewaltiges Wunder, indem er 5000 Männer, zuzüglich Frauen und Kinder, sicherlich etwa 10-15.000 Menschen, durch die Vermehrung der Brote und Fische satt machte.

Joh 6,1. „Danach ging Jesus weg auf die andere Seite des Sees von Galiläa ‹oder› von Tiberias; 2. und es folgte ihm eine große Volksmenge, weil sie die Zeichen sahen, die er an den Kranken tat. 3. Jesus aber ging hinauf auf den Berg und setzte sich dort mit seinen Jüngern. 4. Es war aber das Passah nahe, das Fest der Juden.

5. Als nun Jesus die Augen aufhob und sah, dass eine große Volksmenge zu ihm kommt, spricht er zu Philippus: Woher sollen wir Brote kaufen, dass diese essen? 6. Dies sagte er aber, um ihn zu prüfen; denn er selbst wusste, was er tun wollte.

7. Philippus antwortete ihm: Für zweihundert Denare Brote reichen nicht für sie hin, dass jeder ‹auch nur› ein wenig bekomme. 8. Einer von seinen Jüngern, Andreas, der Bruder des Simon Petrus, spricht zu ihm: 9. Es ist ein kleiner Junge hier, der fünf Gerstenbrote und zwei Fische hat. Aber was ist dies unter so viele?

10. Jesus sprach: Macht, dass die Leute sich lagern! Es war aber viel Gras an dem Ort. Es lagerten sich nun die Männer, an Zahl etwa fünftausend. 11. Jesus aber nahm die Brote, und als er gedankt hatte, teilte er sie denen aus, die da lagerten; ebenso auch von den Fischen, soviel sie wollten.

12. Als sie aber gesättigt waren, spricht er zu seinen Jüngern: Sammelt die übriggebliebenen Brocken, damit nichts umkomme! 13. Sie sammelten nun und füllten zwölf Handkörbe mit Brocken von den fünf Gerstenbroten, welche denen, die gegessen hatten, übrigblieben.

14. Als nun die Leute das Zeichen sahen, das Jesus tat, sprachen sie: Dieser ist wahrhaftig der Prophet, der in die Welt kommen soll. 15. Da nun Jesus erkannte, dass sie kommen und ihn ergreifen wollten, um ihn zum König zu machen, zog er sich wieder auf den Berg zurück, er allein.“

Nun folgt die Geschichte, bei der die Jünger mit ihrem Boot über den See nach Kapernaum fuhren und dabei in Schwierigkeiten gekommen sind und der Herr Jesus über das Wasser ging und ihnen half.

Nun lesen wir weiter:

Joh 6,22. „Am folgenden Tag sah die Volksmenge, die jenseits des Sees stand, dass dort kein anderes Boot war, als nur eines, und dass Jesus nicht mit seinen Jüngern in das Boot gestiegen, sondern seine Jünger allein weggefahren waren.

23. Es kamen aber andere Boote aus Tiberias nahe an den Ort, wo sie das Brot gegessen, nachdem der Herr gedankt hatte. 24. Da nun die Volksmenge sah, dass Jesus nicht dort war, noch seine Jünger, stiegen sie in die Boote und kamen nach Kapernaum und suchten Jesus.

25. Und als sie ihn jenseits des Sees gefunden hatten, sprachen sie zu ihm: Rabbi, wann bist du hierhergekommen? 26. Jesus antwortete ihnen und sprach: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr sucht mich, nicht weil ihr Zeichen gesehen, sondern weil ihr von den Broten gegessen habt und gesättigt worden seid.

27. Wirket nicht ‹für› die Speise, die vergeht, sondern ‹für› die Speise, die da bleibt ins ewige Leben, die der Sohn des Menschen euch geben wird! Denn diesen hat der Vater, Gott, beglaubigt. 28. Da sprachen sie zu ihm: Was sollen wir tun, damit wir die Werke Gottes wirken?

29. Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Dies ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat.“

Ungläubig und unverschämt

Die nun folgende Reaktion der Volksmenge ist sowohl unverschämt als auch unglaublich. Warum? Weil sie vorher Heilungen, Zeichen und Wunder erlebt hatten!

Joh 6,30. „Da sprachen sie zu ihm: Was tust du nun für ein Zeichen, damit wir sehen und dir glauben? Was wirkst du? 31. Unsere Väter aßen das Manna in der Wüste, wie geschrieben steht: "Brot aus dem Himmel gab er ihnen zu essen."

32. Da sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot aus dem Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahrhaftige Brot aus dem Himmel. 33. Denn das Brot Gottes ist der, welcher aus dem Himmel herabkommt und der Welt das Leben gibt.

34. Da sprachen sie zu ihm: Herr, gib uns allezeit dieses Brot! 35. Jesus sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens: Wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr dürsten. 36. Aber ich habe euch gesagt, dass ihr mich auch gesehen habt und nicht glaubt.

37. Alles, was mir der Vater gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen; 38. denn ich bin vom Himmel herabgekommen, nicht dass ich meinen Willen tue, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat. 39. Dies aber ist der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich von allem, was er mir gegeben hat, nichts verliere, sondern es auferwecke am letzten Tag.

40. Denn dies ist der Wille meines Vaters, dass jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, ewiges Leben habe; und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag. 41. Da murrten die Juden über ihn, weil er sagte: Ich bin das Brot, das aus dem Himmel herabgekommen ist;

42. und sie sprachen: Ist dieser nicht Jesus, der Sohn Josefs, dessen Vater und Mutter wir kennen? Wie sagt denn dieser: Ich bin aus dem Himmel herabgekommen? 43. Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Murrt nicht untereinander!

44. Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zieht; und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag. 45. Es steht in den Propheten geschrieben: "Und sie werden alle von Gott gelehrt sein." Jeder, der von dem Vater gehört und gelernt hat, kommt zu mir.

46. Nicht dass jemand den Vater gesehen hat, außer dem, der von Gott ist, dieser hat den Vater gesehen. 47. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer glaubt, hat ewiges Leben. 48. Ich bin das Brot des Lebens. 49. Eure Väter haben das Manna in der Wüste gegessen und sind gestorben.

50. Dies ‹aber› ist das Brot, das aus dem Himmel herabkommt, damit man davon esse und nicht sterbe.

51. Ich bin das lebendige Brot, das aus dem Himmel herabgekommen ist; wenn jemand von diesem Brot isst, wird er leben in Ewigkeit. Das Brot aber, das ich geben werde, ist mein Fleisch für das Leben der Welt.

52. Die Juden stritten nun untereinander und sagten: Wie kann dieser uns sein Fleisch zu essen geben? 53. Da sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Sohnes des Menschen esst und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch selbst.

54. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat ewiges Leben, und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag; 55. denn mein Fleisch ist wahre Speise, und mein Blut ist wahrer Trank. 56. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, bleibt in mir und ich in ihm.

57. Wie der lebendige Vater mich gesandt hat, und ich lebe um des Vaters willen, ‹so› auch, wer mich isst, der wird auch leben um meinetwillen. 58. Dies ist das Brot, das aus dem Himmel herabgekommen ist. Nicht wie die Väter aßen und starben; wer dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit.

59. Dies sprach er, als er in der Synagoge zu Kapernaum lehrte.“

Bleib in mir, dann bleibe ich in Dir

Wie geht das?

Der Herr sagte: Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, bleibt in mir und ich in ihm. Wer dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit.

Hier lehrt uns der Herr Jesus so viele wichtige und entscheidende Dinge, die für das ewige Leben die Voraussetzung sind.

Zusammengefasst geht es darum, dass Jesus Christus selbst das Wort Gottes ist. Wenn wir also das Wort Gottes lesen, studieren, darüber sinnieren und aufnehmen, dann nehmen wir den Herrn Jesus Christus selbst in uns auf, weil er Geist und Leben ist. Weil seine Worte Geist und Leben sind.

Wir sehen aber auch, insbesondere in den folgenden Schriftstellen, aber auch in vielen anderen, dass ein Mensch, wenn er von Gott nicht berufen und auserwählt ist, eben nicht glauben kann, auch wenn noch so viele Zeichen und Wunder geschehen.

Alle, die zum ewigen Leben bestimmt waren

Apg 13,48. „Als aber die ‹aus den› Nationen es hörten, freuten sie sich und verherrlichten das Wort des Herrn; und es glaubten, so viele zum ewigen Leben verordnet waren…“

Und der Apostel Johannes schreibt folgendes herrliche Wort:

1 Joh 1,1. „Was von Anfang an war, was wir gehört, was wir mit unseren Augen gesehen, was wir angeschaut und unsere Hände betastet haben vom Wort des Lebens.“

Die Heilige Schrift sagt uns, dass der Herr Jesus das Wort Gottes ist. „Im Anfang war das Wort und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns…“

Wenn wir Gemeinschaft mit dem Wort haben, dann haben wir Gemeinschaft mit dem Herrn Jesus und dem Vater. Er, der Herr Jesus, ist das Brot des Lebens; das geistliche Brot für unseren inneren Menschen, das wir unbedingt für das ewige Leben brauchen.

Amen!

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!

Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,
Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.