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Wort der Woche | Das neue Leben
Leitung
Wort der Woche

ist es wirklich möglich, neu geboren zu sein und ein neues, total anderes Leben zu leben? Ja! Aber es ist und bleibt eine tägliche Herausforderung.

Warum? Ja, weil wir in einer von Gott abgefallenen Welt und damit in einem Umfeld geboren und erzogen wurden, das vollkommen konträr zur Dimension Gottes und seiner Wirklichkeit ist.

Die Voraussetzung für das neue Leben kennen wir: wir müssen von neuem geboren werden. Eine Geburt, die geistlich ist, im Gegensatz zur körperlichen, fleischlichen Geburt. Eine neue Schöpfung aus dem Geist Gottes in Christus Jesus; das heißt "hineingetauft" durch die Taufe im Heiligen Geist in den Leib Christi, der seine Gemeinde hier in dieser Welt ist.

1 Kor 12,12. "Denn wie der Leib einer ist und viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl viele, ein Leib sind: so auch der Christus. 13. Denn in einem Geist sind wir alle zu einem Leib getauft worden, es seien Juden oder Griechen, es seien Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt worden."

Dieses neue Leben gestaltet sich so, dass wir - unser alter Mensch - gleichsam mit Christus gekreuzigt ist und Christus durch seinen Geist in uns lebt und uns umgestaltet in sein Wesen. Die alles entscheidende Voraussetzung ist die Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist und damit mit unserem Herrn und Gott.

Was sind nun die Bedingungen für diese Gemeinschaft? Was ist dabei zu beachten?

1 Joh 1,5. "Und dies ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen: daß Gott Licht ist und gar keine Finsternis in ihm ist. 6. Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und wandeln in der Finsternis, lügen wir und tun nicht die Wahrheit. 7. Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, reinigt uns von jeder Sünde."

Aber was ist, wenn wir versagen? Wenn wir unserer alten Natur wieder Raum geben und "ausflippen"? Grundsätzlich wird uns die Liebe zu unserem Heiland davon abhalten und der Heilige Geist in uns hilft uns dabei. Sollte es doch passieren, so haben wir einen starken Trost:

1 Joh 1,8. "Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. 9. Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit. 10. Wenn wir sagen, dass wir nicht gesündigt haben, machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns."

Was für eine herrliche Zusage gibt uns Gott in seinem Wort, indem wir sicher sein dürfen, dass uns nichts und niemand aus seiner Hand reißen kann.

Joh 10,27. "Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; 28. und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben. 29. Mein Vater, der ‹sie› mir gegeben hat, ist größer als alle, und niemand kann ‹sie› aus der Hand ‹meines› Vaters rauben."

Verstehen wir? Wenn wir es nicht zulassen, kann keine Macht dieser Welt, kein Tod und kein Teufel uns aus der Hand des allmächtigen Gottes rauben. Halleluja!

Neben dem Heiligen Geist in uns, tritt unser Heiland Jesus Christus beim Vater höchstpersönlich für uns, sein himmlisches Eigentum, ein:

1 Joh 2,1. "Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt; und wenn jemand sündigt - wir haben einen Beistand bei dem Vater: Jesus Christus, den Gerechten. 2. Und er ist die Sühnung für unsere Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die ganze Welt."

Wenn wir die Liebe Gottes und seine Gnade für uns erkannt haben, so werden wir alles daran setzen, aus Liebe zu IHM, seine Heiligkeit anzuerkennen und uns selbst heiligen:

1 Joh 2,3. "Und hieran erkennen wir, dass wir ihn erkannt haben: wenn wir seine Gebote halten. 4. Wer sagt: Ich habe ihn erkannt, und hält seine Gebote nicht, ist ein Lügner, und in dem ist nicht die Wahrheit. 5. Wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrhaftig die Liebe Gottes vollendet. Hieran erkennen wir, dass wir in ihm sind. 6. Wer sagt, dass er in ihm bleibe, ist schuldig, selbst auch so zu wandeln, wie er gewandelt ist. 7. Geliebte, nicht ein neues Gebot schreibe ich euch, sondern ein altes Gebot, das ihr von Anfang an hattet. Das alte Gebot ist das Wort, das ihr gehört habt."

1 Joh 2,15. "Liebt nicht die Welt noch was in der Welt ist! Wenn jemand die Welt liebt, ist die Liebe des Vaters nicht in ihm; 16. denn alles, was in der Welt ist, die Begierde des Fleisches und die Begierde der Augen und der Hochmut des Lebens, ist nicht vom Vater, sondern ist von der Welt. 17. Und die Welt vergeht und ihre Begierde; wer aber den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit."

Amen!

Gottes reichen Segen und viel Perspektive, Zuversicht und Mut.

Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor