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Wort der Woche | Qual oder Freude
Leitung
Wort der Woche

ein komischer Titel, oder? Qual oder Freude? Nun, das ist die Frage: was empfinden wir, wenn wir das Wort Gottes hören?

Und zwar das gesamte Wort Gottes, nicht nur diejenigen Stellen, die wir so im Allgemeinen gerne hören.

Klar, wir hören nur zu gerne die folgenden Zusagen unseres HERRN: 

Lk 10,19. "Siehe, ich habe euch die Macht gegeben, auf Schlangen und Skorpione zu treten, und über die ganze Kraft des Feindes, und nichts soll euch schaden."

Aber wie steht es damit, wenn wir vom HERRN Jesus hören, dass wir IHM unser Leben hinzugeben haben, nicht mehr für uns selbst leben dürfen? 

Lk 17,33 "Wer sein Leben zu erhalten sucht, wird es verlieren; wer es aber verliert, wird es bewahren."

Kostenlos?

Wir hören immer wieder, dass es uns nichts kostet, weil wir aus Gnade errettet sind. Aber das entspricht nur dem, was unser Fleisch gerne hören möchte. Die Wahrheit ist eine ganz andere.

Unter dem Titel "Die Kosten der Jüngerschaft" heißt es in der Heiligen Schrift: 

MT 16,24. "Dann sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn jemand mir nachkommen will, verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf und folge mir nach!"

Unsere alte Natur - unser "Fleisch" - wird von solchen Wahrheiten gequält und will es nicht hören.

Unser Geist kann nicht genug davon bekommen und jubelt vor lauter Freude, weil er weiß, dass dies die einzige Möglichkeit ist, selig zu werden.

Qual oder Freude?

Deshalb ist der heutige Titel: "Qual oder Freude?" Warum ist das so? Weil wir das Fleisch noch mittragen! 

Gal 5,16. "Ich sage aber: Wandelt im Geist, und ihr werdet die Begierde des Fleisches nicht erfüllen. 17. Denn das Fleisch begehrt gegen den Geist auf, der Geist aber gegen das Fleisch; denn diese sind einander entgegengesetzt, damit ihr nicht das tut, was ihr wollt."

Wenn wir sagen, dass Jesus unser Retter ist, müssen wir verstehen, dass ER auch unser HERR ist! ER hat uns für Gott den Vater erkauft und wir gehören uns nicht mehr selbst. Vielmehr sagt die Schrift: 

Gal 5,24. Nun, wer zu Jesus Christus gehört, hat seine eigene Natur mit ihren Leidenschaften und Begierden gekreuzigt.

Gott meint es gut mit uns!

Verstehen wir, wie gut es Gott mit uns meint? Wir alle kennen doch die folgende Erkenntnis: "Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!" 

Was bedeutet das? Es bedeutet, dass wir der Qual nur dadurch ein Ende bereiten können, indem wir unser Fleisch unter die Herrschaft des Heiligen Geistes bringen und im Geist wandeln, anders gesagt: so leben wie Gott.

Matt 5,48 „Ihr aber sollt vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.“

Wie? Indem wir täglich eine Entscheidung treffen: "Nicht mein Wille geschehe, sondern Dein Wille oh Herr!"

Dort, wo sich unser Wille mit dem Willen Gottes kreuzt, und wir unseren Willen aufgeben, genau dort beginnt die Selbstverleugnung!

Gottes Kraft befreit uns von uns selbst!

Die Kraft dazu gibt uns Gott höchstpersönlich, indem ER durch Seinen Geist in uns lebt. Wir sind neue Menschen geworden, haben den Geist Gottes empfangen und leben aus seiner Kraft. 

Gal 5,25. "Wenn wir durch den Geist leben, so lasst uns durch den Geist wandeln!"

Diese Woche schrieb ein Christ auf Facebook zur Kritik anderer Bürger am Bundespräsidenten Gauck: "Wer ohne Sünde ist..." und "Wir sind die Menschen, die wir sind." 

Wirklich? Ich habe ihm geantwortet, dass, wenn das so ist, wir uns bereits aufgegeben haben! Wir dürfen nicht mehr so bleiben wie wir waren, denn dann sind wir verloren und werden an Gottes Wort keine Freude haben, sondern gequält werden,wenn wir es hören. 

Du bist eine neue Schöpfung.

2 Kor 5,17. "Daher, wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden."

Mit folgenden Worten des Apostels grüße ich Dich,  ganz herzlich.

2 Kor 5,20. "So sind wir nun Gesandte an Christi Statt, indem Gott gleichsam durch uns ermahnt; wir bitten für Christus: Lasst euch versöhnen mit Gott!"

Amen!

Gottes reichen Segen und viel Perspektive, Zuversicht und Mut.
Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor