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Wort der Woche | Vertrauen
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Wort der Woche

was traust Du Dir zu? Was traut Dir die Welt zu; und was traut Dir Gott zu?

Zunächst ist es wichtig, dass wir darüber reden, welches Bild Du von Dir selbst hast? Mit wem vergleichst Du Dich? Und wie kommst Du dabei weg?

Hast Du von Dir selbst das Bild eines Versagers, oder fühlst Du Dich zu kurz gekommen? Was glaubst Du, was Andere von Dir denken? 

Wer sich von der Meinung Anderer abhängig macht, ist diesen ausgeliefert. Wenn wir unseren Selbstwert von unserem "Marktwert" ableiten, dann verlieren wir immer dann unseren Wert, wenn wir für diese Welt nichts mehr wert sind!

Was traut uns diese Welt zu?

Immerhin können wir in unserer Welt einiges unternehmen: wir können Familie gründen, Regierungen wählen, Häuser bauen, Verantwortung in Unternehmen tragen und vieles mehr...

Sehen wir das? Man traut uns etwas zu! Wie können da einige glauben, sie hätten keine Chance?

Ja, klar ist, dass unsere Leistungsfähigkeit ganz allgemein der Gradmesser für unsere Wertigkeit in dieser Welt ist. Leider! Aber hoffentlich ist das in unseren Beziehungen, Familien und sozialen Netzwerken anders?

Aber auch dann, wenn wir in dieser Welt vielleicht nicht die Beachtung oder Anerkennung finden, die wir uns wünschen, müssen wir keinesfalls verzweifeln!

Es gibt eine weit höhere Dimension als die Wertigkeiten, die diese Welt zu verteilen hat.

Was traut uns Gott zu?

Nun wollen wir einmal nachforschen, was uns Gott zutraut. Mit dem 1. Buch Mose beginnt auch die allmähliche Selbstoffenbarung Gottes, die in Christus den Höhepunkt erreicht. 

1 Mo 1,26. "Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen in unserm Bild, uns ähnlich! Sie sollen herrschen über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde und über alle kriechenden Tiere, die auf der Erde kriechen!"

Der Mensch wurde geschaffen, er entwickelte sich nicht. Dies wird ausdrücklich erklärt, und die Erklärung wurde von Christus bestätigt: Mk 10,6. "...von Anfang der Schöpfung an aber hat er sie ‹als› Mann und Frau geschaffen"

Damit steht fest, dass jeder Mensch, Du, Adnan und ich, von Gott geschaffen sind. Wir stammen nicht von den Affen ab und mussten uns auch nicht erst entwickeln! Du bist zum Ebenbild Gottes geschaffen! Was für eine Offenbarung? 

DU BIST EINMALIG! Gott hat einen Plan mit Dir, er traut Dir etwas zu! 

Der Mensch wurde "nach dem Bild und der Gleichheit" Gottes gemacht. Dieses Bild findet sich vor allem in der Tatsache, dass der Mensch ein persönliches, vernünftiges und moralisches Wesen ist. Wenn auch Gott unendlich ist, der Mensch aber endlich, so besitzt der Mensch doch die Elemente der Persönlichkeit, die gleichartig sind denen der göttlichen Person: Denken - Fühlen - Wollen!

Was ist das Ziel Gottes mit Dir?

Dem Menschen, der nach Gottes Bild geschaffen ist, wurde die Herrschaft über die Erde gegeben, er wurde mit Herrlichkeit und Pracht gekrönt.

Ps 8,6. "Denn du hast ihn wenig geringer gemacht als Engel, / mit Herrlichkeit und Pracht krönst du ihn."

Was der erste Mensch verlor, hat der zweite Mensch, der "letzte Adam", mehr als wiedergewonnen.

Das Zeitalter des Reiches wird nicht den Engeln übergeben werden, sondern Christus und denen, für die Er ein wenig geringer gemacht wurde als die Engel.

das sind wir! Du, Adnan und ich!

Der Mensch ist "ein wenig geringer als die Engel" gemacht, und in der Fleischwerdung nahm Christus "für eine kurze Zeit" diesen niedrigeren Platz ein (Ps 8,5-7; Hebr 2,7), um den Gläubigen dann in Seine eigene Sphäre über die Engel zu erhöhen.

Hebr 2,9. "Wir sehen aber Jesus, der ein wenig unter die Engel erniedrigt war, wegen des Todesleidens mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt, damit er durch Gottes Gnade für jeden den Tod schmeckte. 10. Denn es geziemte ihm, um dessentwillen alle Dinge und durch den alle Dinge sind, indem er viele Söhne zur Herrlichkeit führte, den Urheber ihrer Rettung durch Leiden vollkommen zu machen"

Wir sind Teilhaber der himmlischen Berufung!

Hebr 3,1. "Daher, heilige Brüder, Teilhaber der himmlischen Berufung, betrachtet den Apostel und Hohenpriester unseres Bekenntnisses, Jesus,"

Welches Bild hast Du von Dir selbst?

Zunächst soll das folgende Wort ein Trost für Dich sein, wenn vielleicht momentan einiges oder vielleicht sogar alles - aus Deiner Sicht - schief läuft: 

Ps 10,15. "Zerbrich den Arm des Gottlosen und des Bösen! / Ahnde seine Gottlosigkeit, / dass du ‹sie› nicht ‹mehr› findest! 16. Der HERR ist König immer und ewig; / verschwunden sind die Nationen aus seinem Land. 17. Den Wunsch der Sanftmütigen hast du gehört, HERR; / du festigst ihr Herz, läßt aufmerken dein Ohr,
18. um Recht zu schaffen der Waise und dem Unterdrückten, / dass künftig kein Mensch von der Erde mehr zusammenschrecke."

Lasst uns mit David bekennen: Ps 15,2. "Ich habe zum HERRN gesagt: "Du bist mein Herr; / es gibt kein Glück für mich außer dir".

Wie wichtig wir Gott sind, und wie sehr ER darauf achtet, dass uns nichts zustößt, was er nicht zulassen will, erkennen wir aus folgender Schriftstelle:

Ps 18,7. "In meiner Bedrängnis rief ich zum HERRN, / und ich schrie zu meinem Gott. / Er hörte aus seinem Tempel meine Stimme, / und mein Schrei vor ihm drang an seine Ohren. 8. Da wankte und bebte die Erde, / die Grundfesten der Berge erzitterten / und wankten, denn er war ‹von Zorn› entbrannt. 9. Rauch stieg auf von seiner Nase, /und Feuer fraß aus seinem Mund, / glühende Kohlen brannten aus ihm...."

Und weiter: 17. "Er griff aus der Höhe, erfasste mich, /zog mich heraus aus großen Wassern. 18. Er rettete mich vor meinem starken Feind / und vor meinen Hassern, denn sie waren mächtiger als ich. 19. Sie ereilten mich am Tage meines Unglücks, / aber der HERR wurde mir zur Stütze. 20. Und er führte mich heraus ins Weite, / er befreite mich, weil er Gefallen an mir hatte. 21. Der HERR handelte an mir nach meiner Gerechtigkeit, / nach der Reinheit meiner Hände vergalt er mir. 22. Denn ich habe die Wege des HERRN eingehalten / und bin von meinem Gott nicht gottlos abgewichen."

Sehen wir das? Können wir - wie unser HERR Jesus zu Pilatus sagte - zu allen sagen, die uns bedrängen: Joh 19,11. "Jesus antwortete: Du hättest keinerlei Macht über mich, wenn sie dir nicht von oben gegeben wäre..."

Du bist für Gott sehr wertvoll!

Du kannst voll und ganz darauf vertrauen, dass Du in Gottes barmherzigen Armen vollkommen geborgen bist.

Gott hat für Dich Seinen eingeborenen Sohn gegeben, der für uns gestorben ist. Aber nach Seiner Auferstehung ist er der Erstgeborene unter vielen Brüdern...

2.Kor 3,18. "Wir alle aber schauen mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn an und werden ‹so› verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, wie ‹es› vom Herrn, dem Geist, ‹geschieht›."

Phil 3,21. "...der unseren Leib der Niedrigkeit umgestalten wird zur Gleichgestalt mit seinem Leib der Herrlichkeit, nach der wirksamen Kraft, mit der er vermag, auch alle Dinge sich zu unterwerfen."

Kol 3,4. "Wenn der Christus, euer Leben, geoffenbart werden wird, dann werdet auch ihr mit ihm geoffenbart werden in Herrlichkeit."

2.Thess 2,14. "...wozu er euch auch berufen hat durch unser Evangelium, zur Erlangung der Herrlichkeit unseres Herrn Jesus Christus."

Vertraue Gott denn ER vertraut Dir. Amen!

Gottes reichen Segen und viel Perspektive, Zuversicht und Mut.

Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor