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Wort der Woche | Vom Weizen und der Spreu...
Leitung

heute hat der Bauer das Getreidefeld, das direkt an unseren Garten angrenzt abgeerntet. Als ich das Ergebnis sah, fielen mir spontan die Worte unseres Herrn Jesus Christus ein, der sagte:

Mt 3,12. „...seine Worfschaufel ist in seiner Hand, und er wird seine Tenne durch und durch reinigen und seinen Weizen in die Scheune sammeln, die Spreu aber wird er mit unauslöschlichem Feuer verbrennen.“

Beim Nachsinnen über dieses Wort wurde ich innerlich angerührt, ja, ich glaube ich bin auch erschrocken.

Das Getreidefeld

Spontan habe ich dann das abgeerntete Feld fotografiert, weil es wirklich sehr zu denken gab, was sich im Zusammenhang für ein Ergebnis darstellte. 

schau Dir mal dieses Bild an, das ich nachstehend hier eingefügt habe:

Spreu, soweit das Auge reicht! Das Getreide hatte auf zwei kleinen landwirtschaftlichen Anhängen Platz.

Jetzt wurden die Worte unseres Herrn Jesus Christus in mir in einer besonderen Weise lebendig, da ich plötzlich realisierte, was der Herr mit diesen Worten: „...seinen Weizen in die Scheune sammeln, die Spreu aber wird er mit unauslöschlichem Feuer verbrennen…“  auch noch meinte; nämlich das Gleiche, was er seinen Jüngern über sein Kommen mitgeteilt hat:

Lk 17,26. „Und wie es in den Tagen Noahs geschah, so wird es auch sein in den Tagen des Sohnes des Menschen: 27. sie aßen, sie tranken, sie heirateten, sie wurden verheiratet bis zu dem Tag, da Noah in die Arche ging und die Flut kam und alle umbrachte28. Ebenso auch, wie es geschah in den Tagen Lots: sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten; 29. an dem Tag aber, da Lot von Sodom hinausging, regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und brachte alle um30. Ebenso wird es an dem Tag sein, da der Sohn des Menschen geoffenbart wird.“

Zunächst sollten wir uns folgende Frage stellen:

Sind diese Aussagen von unserem Herrn Jesus für Dich und für mich persönlich eine ermutigende oder eher entmutigende Botschaft?

Die Antwort auf diese Frage wird Dir und mir einen Aufschluss darüber geben, zu welcher der beiden Gruppen wir gehören. Lass' uns nachdenken...

Sowohl bei dem Gleichnis über den Weizen und die Spreu, als auch bei der Prophetie über den Zustand der Welt zu der Zeit seines Kommens, beschreibt unser Herr das gleiche: nur wenige werden gerettet, weil die Mehrheit kein Interesse an Gott und der Wahrheit hat.

Wenig Weizen, viel Spreu

Das Beispiel von dem Weizen und der Spreu sagt uns ja nicht nur, dass der eine Teil gerettet und der andere verbrannt wird, sondern dass nur ein sehr kleiner Teil (der Weizen) in die Scheune (in den Himmel) kommt und der weitaus größte Teil mit dem Feuer verbrannt wird, d.h. in die ewige Verdammnis, in die Hölle geht.

In welch krassem Gegensatz zu dieser Wahrheit, die direkt aus dem Munde unseres Herrn kommen, stehen da die Worte, die ich in diesen Tagen per Rundmail von einer bedeutenden Gemeinde in Deutschland bekommen habe:

Krasser Gegensatz

„Wir haben gemeinsam vor dem Herrn empfunden, dass wir Ihm in den nächsten Jahren für 100 Millionen Christen in ganz Europa vertrauen sollen. Das wären in Deutschland etwa 7-8.000.000 Menschen. Seitdem hat das Gebet enorm zugenommen und überall gibt es bereits strategische Verknüpfungen und Verbindungen, die von großer geistlicher Bedeutung für die Zukunft sind (zum Beispiel Awakening Europe, Holy Spirit Night Movement, Gebet für Europa und die Nationen u.v.a.m.).“

Klar, das hört sich begeisternd an und hat das Potenzial, insbesondere diejenigen Menschen unter den „Gläubigen“, seelisch zu motivieren und zu aktivieren, die sich berufen fühlen, diese Welt für Gott zu retten.

Die Wahrheit des Wortes Gottes sagt uns aber sehr deutlich etwas ganz anderes. Wir lesen dazu:

2 Tim 3 1. "Dies aber wisse, dass in den letzten Tagen schwere Zeiten eintreten werden; 2. denn die Menschen werden selbstsüchtig sein, geldliebend, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, 3. lieblos, unversöhnlich, Verleumder, unenthaltsam, grausam, das Gute nicht liebend, 4. Verräter, unbesonnen, aufgeblasen, mehr das Vergnügen liebend als Gott, 5. die eine Form der Gottseligkeit haben, deren Kraft aber verleugnen. Und von diesen wende dich weg!"

Weiter sagt Jesus dazu: 

Mt 7,14 "Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng, und der Weg dorthin ist schmal. Deshalb finden ihn nur wenige."

Kommentar auf Facebook

Auf Facebook las ich dieser Tage einen interessanten Kommentar. Dazu ein kleiner Auszug:

"Die Christenheit verfällt dem Entertainment-Wahn und denkt, Anbetung sei, die Hände zu öffnen, damit eine „Kraft" in sie hinein fahre. Wir erleben da die Renaissance der Baals-Anbetung und kaum einer sieht‘s."

Der menschlichen Anmaßung und dem Wunsch, zu sein wie Gott, was die eigentliche Ursünde ist, entspringt auch der Hochmut des Menschen.

Dieser gipfelt in "Christlichen Kreisen" darin, entgegen der klaren Aussagen des lebendigen Wortes Gottes und der Anweisung und dem Auftrag unseres Herrn Jesus Christus zu handeln. Dieser Auftrag lautet, als Botschafter an Christi Statt, Menschen aus einer verlorenen Welt, die dem Gericht entgegen geht, heraus zu rufen.

Nein, damit geben wir uns nicht zufrieden, wir retten die Welt!?! Was für eine Hybris!

Die Wahrheit

Das eigentlich schlimme dabei ist, dass die Wahrheit über die eigene Verlorenheit, die nötige Umkehr und die Konsequenzen der Nachfolge Jesu Christi kaum oder gar nicht mehr gepredigt wird.

Warum? Weil dann, wenn man den Menschen die Wahrheit sagen würde, nur wenige übrig bleiben würden, die durch das schmale Tor auf dem engen Weg in das ewige Leben gehen.

Nein wir wollen die Welt retten! Wie? Indem wir die Wahrheit verleugnen und uns der Welt gleich machen. Und das führt dann zu dem oben zitierten Entertainment-Wahn in den Gemeinden und Veranstaltungen!

Unser Herr Jesus sagt dazu sehr ernste Worte:

Mt 7,21. "Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel hineinkommen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. 22. Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr! Haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan?
23. Und dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt. Weicht von mir, ihr Übeltäter!"

Gemeinsam festhalten

Deshalb werden wir als SEINE Gemeinde, die Gemeinde Jesu Christi, an der Wahrheit festhalten und den Mut und die Kraft von Gottes Geist dafür täglich erbitten. 

Lasst uns die Liebe zur Wahrheit anfachen und zueinander stehen und beten, dass viele Menschen diese Wahrheit hören dürfen.

Wie sehr hat uns die E-Mail eines verbundenen geistlichen Leiters diese Woche ermutigt. Darin heißt es: "Ich habe nur wenig Menschen getroffen, die das religiöse Bezahlsystem der Kirche ablehnen (wie wir es tun) und gleichzeitig eine Liebe zum Wort Gottes haben, wie ich es bei euch empfinde."

in diesem Sinne freuen Adnan und ich uns über die Gemeinschaft mit Dir und dass Du treu zu unserem Herrn Jesus stehst und auch zu dem Auftrag, den ER uns gemeinsam - als Gemeinde Jesu Christi in Grafing - gegeben hat.

Der Herr wird Dich persönlich dafür belohnen.

Amen.

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!

Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor