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Wort der Woche | Geistlich leben, aber wie?
Leitung

eine der größten Gefahren, die uns Christen in unserem Streben nach einem heiligen Leben begegnen, besteht darin, dass man am Ende religiös und nicht geistlich wird.

Religiosität wird von Gläubigen, denen es an Unterscheidungsvermögen fehlt, oft mit Geistlichkeit verwechselt. Aber es gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen beiden. Das erstere ist menschlich, das letztere göttlich. Das Gesetz konnte Menschen religiös, aber nicht geistlich machen. Religiosität drückt sich in äußerlichen, sichtbaren Dingen aus. Geistlichkeit ist ausschließlich eine Sache des Herzens.

Warnung vor falscher Frömmigkeit

Gottes Wort warnt uns, dass es in den letzten Tagen viele Menschen geben wird, die einen Schein der Frömmigkeit haben, aber deren Kraft verleugnen – mit anderen Worten, sie werden religiös, aber nicht geistlich sein 

2 Tim 3,5 "Sie geben sich zwar einen frommen Anschein, aber von der Kraft Gottes, die sie so verändern könnte, dass sie wirklich ein frommes Leben führen würden, wollen sie nichts wissen. Von solchen Menschen halte dich fern!"

Sie werden mit religiösem Gehabe zu Versammlungen gehen, beten und täglich die Bibel lesen und sogar fasten und vielleicht sogar an Gebetstreffen teilnehmen, die die ganze Nacht andauern, von ihrem Einkommen den Zehnten geben usw.

Ehre von Menschen wichtiger als Ehre bei Gott

Aber sie suchen nach wie vor die Ehre von Menschen, sie leben für sich selbst, lieben diese Welt und ihre Werte, das Geld und ihre Lust. Solche Menschen sind religiös, nicht geistlich. Sie haben einen Schein der Frömmigkeit ohne Kraft.

Hier sind einige Beispiele dafür:

Wenn du mehr daran interessiert bist, Zeichen und Wunder zu sehen als daran, dein Fleisch zu kreuzigen (Gal 5,24), bist du religiös, nicht geistlich.

Wenn du mehr daran interessiert bist, in der Gemeinde etwas zu gelten, als den ganzen Tag deine Zunge zu kontrollieren, bist du religiös, nicht geistlich.

Wenn du mehr an Evangelisation als an persönlicher Heiligung interessiert bist, bist du religiös, nicht geistlich.

Prioritäten

Es sind die richtigen Prioritäten, die einen Menschen geistlich machen. Religiöse Menschen sind - wenn überhaupt - nur am geschriebenen Wort („dem Buchstaben“) interessiert und erlangen schließlich die Gerechtigkeit des Gesetzes und somit ihr Urteil, denn jeder, der heute unter dem Gesetz steht, wird des ewigen Todes sterben.

Geistliche Menschen sind jedoch am Wort interessiert, das sich im Leben manifestiert und erlangen schließlich die Gerechtigkeit Gottes, die göttliche Natur, ja Gottes Geist, der uns gerecht macht. Geistliche Menschen trachten nicht danach, sich vor Menschen zu rechtfertigen sondern vor Gott.

Religiöse Menschen sind mehr an den Meinungen von Menschen als an Gottes Meinung interessiert. Geistliche Menschen sorgen sich nur um die Meinung Gottes. 

Geistliche Menschen weigern sich, so wie Jesus, das Zeugnis von Menschen anzunehmen (Joh 5,24). (Oder auf deren Meinung Wert zu legen.)

Die richtige Lebenseinstellung

Die Lebenseinstellung, die denkt, „Was kann ich vom Herrn bekommen?“, führt zu Religiosität. Die Einstellung hingegen, die denkt, „Was kann der Herr aus meinem irdischen Leben, das ich habe, bekommen?“, führt zu wahrer Geistlichkeit.

Der Alte Bund und das Gesetz machte die Menschen religiös; wir müssen in den Neuen Bund eintreten, um geistlich zu werden.

Wenn wir uns von der Befleckung des Fleisches reinigen, erhalten wir ein gutes Zeugnis vor den Menschen. Aber nur wenn wir uns auch von der Befleckung des Geistes reinigen, gibt Gott ein gutes Zeugnis über uns. Das ist der Weg, die Heiligung zu vollenden.

Unsere Motive

Hier geht es um unsere innerste Einstellung, unsere Motive!

2. Kor 7,1 "So groß sind also die Zusagen, die Gott uns gemacht hat, liebe Freunde! Deshalb wollen wir uns von allem fern halten, was uns in unseren Gedanken und in unserem Tun beschmutzt, und wollen in Ehrfurcht vor Gott ein durch und durch geheiligtes Leben führen."

Wir haben oben die Schrift in 2.Tim 3,2 zitiert, die sagt, dass diese religiösen Menschen zwar einen frommen Schein haben aber von der Kraft Gottes wollen sie nichts wissen.

Die Kraft Gottes

Was ist hier mit der Kraft Gottes gemeint? Antwort gibt uns auch hier die Schrift:

1 Kor 1,18 "Mit der Botschaft vom Kreuz ist es nämlich so: In den Augen derer, die verloren gehen, ist sie etwas völlig Unsinniges; für uns aber, die wir gerettet werden, ist sie ´der Inbegriff von` Gottes Kraft.

siehst Du es? Die Kraft Gottes ist in der Botschaft vom Kreuz! Das heißt, wir müssen unser Fleisch ans Kreuz bringen, nur dann können wir ein neues, ein wirklich geistliches Leben leben. Ein Leben aus Gott, in der Kraft seines Geistes in uns. In der Kraft des Kreuzes, das heißt in der Kraft der Auferstehung!

Vorbild

Jesus ist unser Vorbild. Er hielt die Gebote seines Vaters ganz bestimmt nicht, um irgendeine Belohnung oder irgendeine Position oder irgendeine Ehre zu erlangen – entweder jetzt oder in der Ewigkeit. Wir lesen, dass er das Kreuz erduldete, nur weil er an die Freude dachte, die ihn erwartete – diese höchste Freude der Gemeinschaft mit dem Vater. Nur in der Gegenwart des Vaters ist Freude die Fülle (Ps 16,11).

Der HERR Jesus fordert uns mit den folgenden Worten durch Paulus direkt auf, nicht länger in Sünde oder religiös zu leben:

Aufforderung

Eph 4,17 "Aus all diesen Gründen fordere ich euch im ´Namen des` Herrn mit Nachdruck auf, nicht länger wie die Menschen zu leben, die Gott nicht kennen. Ihre Gedanken sind auf nichtige Dinge gerichtet,...

20 Ihr aber habt bei Christus etwas anderes gelernt! 21 Oder habt ihr seine Botschaft etwa nicht gehört? Seid ihr etwa nicht in seiner Lehre unterrichtet worden, in der Wahrheit, wie sie in Jesus ´zu uns gekommen` ist? 22 Dann wurdet ihr aber auch gelehrt, nicht mehr so weiterzuleben, wie ihr bis dahin gelebt habt, sondern den alten Menschen abzulegen, der seinen trügerischen Begierden nachgibt und sich damit selbst ins Verderben stürzt. 23 Und ihr wurdet gelehrt, euch in eurem Geist und in eurem Denken erneuern zu lassen 24 und den neuen Menschen anzuziehen, der nach Gottes Bild erschaffen ist und dessen Kennzeichen Gerechtigkeit und Heiligkeit sind, die sich auf die Wahrheit gründen."

Als Kinder Gottes sollten wir so sein wollen, wie unser Vater und unser HERR Jesus ist:

Ganz praktisch und konkret

Eph 5,1 "Nehmt euch daher Gott selbst zum Vorbild; ihr seid doch seine geliebten Kinder!

2 Konkret heißt das: Alles, was ihr tut, soll von der Liebe bestimmt sein. Denn auch Christus hat uns seine Liebe erwiesen und hat sein Leben für uns hingegeben wie eine Opfergabe, deren Duft vom Altar zu Gott aufsteigt und an der er Freude hat."

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!

Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,
Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.