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Wort der Woche | Gott in und mitten unter uns
Leitung

Jesus Christus ist Gott, der Mensch wurde. Von allem Anfang an wird er als das Wort bezeichnet. Sohn Gottes wird er erst genannt, nachdem er als Mensch in unsere Welt hinein geboren wurde.

Lk 1,35. "Und der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren werden wird, Sohn Gottes genannt werden."

Jesus war von Geburt an heilig

Etwas Heiliges wurde geboren weil Jesus nicht von einem Mann gezeugt wurde, was ihm eine Sündennatur beschert hätte, sondern weil er vom Heiligen Geist geschaffen wurde und deshalb von Geburt an heilig war.

Jetzt ist die Frage, hat Gott seinen Sohn erst geschaffen, als er Mensch wurde?

Johannes sagt dazu folgendes: Joh 1,1. "Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. 2. Dieses war im Anfang bei Gott."

Hier wird uns klar gesagt, dass am Anfang das Wort war und dass das Wort bei Gott war und dass es Gott ist. 

Also ist klar, dass Gott und das Wort Gemeinschaft hatten und beide Gott sind. Wir wissen, dass Jesus Christus das fleischgewordene Wort Gottes ist. Somit wurde Gott Mensch. Aber bevor sich das ereignete, hat Gott durch das Wort alles geschaffen:

Joh 1,3. "Alles wurde durch dasselbe (das Wort), und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist. 4. In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. 5. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst."

Im Anfang ist vom Wort die Rede, nicht vom Sohn

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass am Anfang nicht vom Sohn Gottes sondern vom Wort die Rede ist.

In der Bibel wird Jesus immer wieder „Gott" genannt: Thomas nennt ihn „Mein Herr und mein Gott!" (Joh 20,28). Johannes bezeichnet ihn als „Gott", der schon im Anfang bei Gott war und durch den alles geschaffen worden ist (Joh 1,1-3). Paulus schreibt, dass Jesus das Ebenbild Gottes ist und alles durch ihn geschaffen wurde (Kol 1,15-17), dass er die Fülle der Gottheit besitzt (Kol 2,9), aber seine Gottheit aufgab, sich selbst erniedrigte und Mensch wurde (Phil 2,5-11). Gott selbst bezeichnet Jesus schließlich als „Gott" und befiehlt allen Engeln, ihn anzubeten (Hebr 1,6.8).

Jesus wurde nicht erst bei seiner Menschwerdung geschaffen

Die Aussagen der Bibel zeigen also, dass Jesus nicht erst bei seiner Menschwerdung von Gott geschaffen wurde, sondern selbst der Schöpfer ist, der im Auftrag Gottes die Welt erschuf, sich dann aber aller göttlichen Privilegien entäußerte und Mensch wurde. Er wollte so leben wie seine Geschöpfe, ihre Schmerzen erleiden und für ihre Schuld sterben. Dies wurde schon im Alten Testament angekündigt (Jes 53,3-6). Gott legt also keinem Geschöpf die Schuld aller Menschen auf, damit dieses dafür mit dem Tod am Kreuz büßt. Im Gegenteil: Jesus, das Wort, das Gott ist, der Schöpfer, stirbt selbst für die Sünden seiner Geschöpfe. Er übernimmt die Verantwortung und steht mit seinem eigenen Leben für sie ein.

Das ist das Großartige der biblischen Botschaft: Gott ist kein ferner Gott, der unnahbar für uns irgendwo im Himmel ist. Er wurde durch Jesus Mensch und lebte unter uns. Darum kann er uns in unserem Leid verstehen. Er liebt uns und möchte deshalb, dass wir in enger Gemeinschaft mit ihm in dieser Welt leben. Liebe setzt sich eben ganz für den anderen ein und möchte mit ihm für immer zusammen sein.

wir müssen verstehen, dass Jesus immer Gott war, auch als er zu uns auf diese Erde gekommen ist, dass er aber alle göttlichen Privilegien im Himmel ließ und sich vollkommen von seinem Vater im Himmel abhängig machte und durch den Geist Gottes mit IHM verbunden war. 

Und noch etwas: ER ist als Mensch in den Himmel zurückgekehrt, wo er jetzt als Mensch und Gott zugleich - als Erstgeborener unter vielen Brüdern - lebt.

Wir werden IHM gleich sein

Verstehen wir, dass wir IHM gleich sein werden, wenn wir bei IHM sind und mit IHM diese Welt regieren werden?

Nun soll uns das Gebet unseres Erlösers und Heilandes, das er als unser Hoherpriester betete, bevor er in den Himmel zurückkehrte nochmals seine Liebe zu uns und seinen Gehorsam seinem Gott und Vater gegenüber offenbaren:

Joh 17,7. "Jetzt haben sie erkannt, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir ist; 8. denn die Worte, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, und sie haben sie angenommen und wahrhaftig erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin, und haben geglaubt, dass du mich gesandt hast. 9. Ich bitte für sie; nicht für die Welt bitte ich, sondern für die, welche du mir gegeben hast, denn sie sind dein 10. - und alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist, mein - und ich bin in ihnen verherrlicht. 11. Und ich bin nicht mehr in der Welt, und diese sind in der Welt, und ich komme zu dir. Heiliger Vater! Bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, dass sie eins seien wie wir!"

Einheit mit Gott und untereinander

Liebe Geschwister, lasst uns diese Worte unseres Herrn ins Herz gehen und eins miteinander sein wie Jesus mit dem Vater und mit uns ist. Der Heilige Geist, den uns der Vater gesandt hat, schenkt uns diese Einheit.

Amen! 

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!

Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,
Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.