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Die Frucht des Geistes

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Wort der Woche - KW 51 | 2014

Die letzten Wochen haben wir den Heiligen Geist studiert; insbesondere den Unterschied zwischen der 9-fältigen Frucht des Geistes und den 9 Gaben des Geistes.

Im Teil 1 unseres Studiums haben wir nun die Wirkungen des Heiligen Geistes in unserem Wesen und unserem Charakter durch die 9-fältige Frucht, die der Heilige Geist in unserem Geist hervorbringt, betrachtet.
Wir haben festgestellt, dass sich zwar die Frucht des Geistes von den Gaben des Geistes unterscheidet, dass aber der Träger und die Wurzel der gesamten Frucht die Liebe ist. Die Liebe, die ihrerseits schließlich die 8 Knospen dieser göttlichen Liebe, der „AGAPE“ entwickelt: Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung.

Da wir aber wissen, dass die Liebe Gottes durch den Heiligen Geist in unser Herz ausgegossen ist, dürfen wir demütig erkennen, dass auch die Basis der Frucht unseres Geistes letztlich doch wieder eine Gabe unseres allmächtigen, barmherzigen, liebenden und gnädigen Gottes ist. (Röm 5,5)

Nun geht es darum, dass diese Frucht in uns wachsen kann und sichtbar wird, sodass unsere Persönlichkeit, ja, unser Charakter und unser Wesen sowie unser Verhalten so verändert werden, dass die Menschen in uns und durch uns Christus erkennen und erfahren.

Hier geht es also um einen Lebensstil, den der Apostel Paulus wie folgt beschreibt:

Gal 5,16 Darum rate ich euch: Lasst euer Leben von Gottes Geist bestimmen. Wenn er euch führt, werdet ihr allen selbstsüchtigen Wünschen widerstehen können.17 Denn, selbstsüchtig wie wir sind, wollen wir immer das Gegenteil von dem, was Gottes Geist will. Doch der Geist Gottes duldet unsere Selbstsucht nicht. Beide kämpfen gegeneinander, so dass ihr das Gute, das ihr doch eigentlich wollt, nicht ungehindert tun könnt.18 Wenn ihr aber aus der Kraft des Geistes lebt, seid ihr den Forderungen des Gesetzes nicht länger unterworfen.19 Gebt ihr dagegen euren selbstsüchtigen Wünschen nach, ist offensichtlich, wohin das führt: zu sexueller Zügellosigkeit, einem sittenlosen und ausschweifenden Leben, 20 zur Götzenanbetung und zu abergläubischem Vertrauen auf übersinnliche Kräfte. Feindseligkeit, Streitsucht, Eifersucht, Wutausbrüche, Intrigen, Uneinigkeit und Spaltungen bestimmen dann das Leben ebenso 21 wie Neid, Trunksucht, üppige Gelage und vieles andere. Ich habe es schon oft gesagt und warne euch hier noch einmal: Wer so lebt, wird niemals in Gottes neue Welt kommen. 22 Dagegen bringt der Geist Gottes in unserem Leben nur Gutes hervor: Liebe und Freude, Frieden und Geduld, Freundlichkeit, Güte und Treue, 23 Besonnenheit und Selbstbeherrschung. Ist das bei euch so? Dann kann kein Gesetz mehr etwas von euch fordern! 24 Es ist wahr: Wer zu Christus gehört, der hat sein selbstsüchtiges Wesen mit allen Leidenschaften und Begierden ans Kreuz geschlagen. 25 Durch Gottes Geist haben wir neues Leben, darum lasst uns jetzt auch unser Leben in der Kraft des Geistes führen! 26 Wir wollen nicht mit unseren vermeintlichen Vorzügen prahlen und dadurch Kränkungen und Neid hervorrufen.

Parallel zum Studium haben wir eine Lehrschrift entwickelt, die den Gesamtzusammenhang aus der Heiligen Schrift darstellt und insbesondere das Thema „Die 9-fältige Frucht des Heiligen Geistes“ zum Inhalt hat.

Hier geht‘s zum Download der Lehrschrift als PDF-Datei ►

Wer nicht richtig gestorben ist, kann nicht richtig leben!

Gottes reichen Segen und viel Perspektive, Zuversicht und Mut.
Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor

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