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Göttliche Liebe

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Wort der Woche - KW 52 | 2014

Weihnachten ist das Fest der Liebe. Und wir wissen ja, dass wir aus uns selbst heraus keine Liebe haben. Zumindest nicht das, was Gott unter Liebe versteht. Diese unbeschreibliche und faszinierende, göttliche „Agape.“ Eine Liebe, die ohne Bedingungen gibt und gibt und gibt und gibt. Und zwar auch dann gibt und liebt, wenn etwas durchaus nicht liebenswert zu sein scheint.

Die Frage ist nun, wenn wir aus uns selbst heraus diese Liebe nicht haben, was können wir dann unternehmen, um diese Liebe von Gott zu empfangen? Dazu sagt uns der Apostel Paulus in seinem Brief an die Christen in Philippi etwas sehr interessantes:

Phil 1,8 "Denn Gott ist mein Zeuge, wie ich mich nach euch allen sehne mit der herzlichen Liebe Christi Jesu. 9 Und um dieses bete ich, dass eure Liebe noch mehr und mehr überreich werde in Erkenntnis und aller Einsicht, 10 damit ihr prüft, worauf es ankommt, damit ihr lauter und unanstößig seid auf den Tag Christi, 11 erfüllt mit der Frucht der Gerechtigkeit, die durch Jesus Christus gewirkt wird, zur Herrlichkeit und zum Lobpreis Gottes."

Wenn man nun weiter nachforscht, wie denn das gemeint sei, dass die Liebe in Erkenntnis und aller Einsicht reicher werden soll, so gibt uns Paulus die Auflösung in seinem Brief an die Kolosser:

Kol 1,9 „Deshalb hören auch wir nicht auf, von dem Tag an, da wir es gehört haben, für euch zu beten und zu bitten, dass ihr mit der Erkenntnis seines Willens erfüllt werdet in aller Weisheit und geistlichem Verständnis…“

Eine andere Übersetzung macht es noch deutlicher, hier heißt es: „Ich bete darum, dass eure Liebe immer reicher und tiefer wird, je mehr ihr Gottes Willen erkennt und euch danach richtet.“

Ist das nicht interessant, dass unsere Liebe wächst, wenn wir Gottes Willen erkennen und tun? Und damit schließt sich der Segens-Kreis: je mehr wir uns mit dem Wort Gottes beschäftigen, Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist haben, seinen Willen erkennen und tun, desto mehr werden wir „voll Geistes“ und damit voll der Liebe Gottes.

Nun zum Schluss, zum Üben für die Feiertage, die beeindruckende Auswirkung der Liebe Gottes in uns:

1. Kor 13,4 „Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig; sie neidet nicht; die Liebe tut nicht groß, sie bläht sich nicht auf, 5 sie benimmt sich nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet Böses nicht zu, 6 sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sondern sie freut sich mit der Wahrheit, 7 sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles.“

Gottes reichen Segen und viel Perspektive, Zuversicht und Mut.

Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor

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