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Göttlicher Segen

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Wort der Woche - KW 47 | 2015

Gerade eben, bevor ich mit Adnan unseren wöchentlichen Info-Brief erstelle, lese ich folgendes im herrlichen Wort Gottes:

Kolosser 3,16–17 „Lasst die Botschaft von Christus ihren ganzen Reichtum bei euch entfalten. Unterweist und ermahnt euch gegenseitig mit all der Weisheit. Dankt Gott von ganzem Herzen mit Psalmen, Lobgesängen und Liedern, die euch Gottes Geist schenkt. All euer Tun — euer Reden wie euer Handeln — soll zeigen, dass Jesus euer Herr ist. Weil ihr mit ihm verbunden seid, könnt ihr Gott, dem Vater, für alles danken.“

Vor allem in solchen „trüben Novembertagen“ tut es unserem Geist und unserer Seele gut, solche Ermutigungen zu „inhalieren“.

Wir wollen heute über den Segen Gottes nachdenken und erkennen, was Segen für uns gemäß der Heiligen Schrift bedeutet?

Hier eine kurze Zusammenfassung zu diesem Thema, das wir gleich noch aus der Schrift aufblättern:

  • Im Alten Testament – dem Alten Bund Gottes mit den Menschen, ging es um den irdischen Segen des irdischen Volkes Gottes. Israel sollte – wenn es den Geboten Gottes gehorsam ist – von Gott mit allem irdischen Segen gesegnet sein, damit die heidnischen Nationen auf Gott und seinen Segen aufmerksam werden.
  • Im Neuen Testament – dem Neuen Bund Gottes mit den Menschen, geht es um den geistlichen Segen des himmlischen Volkes Gottes. Unser Bürgerrecht ist im Himmel und wir sind nur Gäste und Durchreisende in dieser Welt.

Deshalb Vorsicht!!! Welchen Segen erwarten wir?

Erwarten wir den irdischen Segen? Dann müssen wir uns fragen, ob wir im neuen Bund leben, ja, den Heiligen Geist haben?

Deshalb ist es entscheidend, dass wir uns an unserem Herrn Jesus und an den Aposteln und Jüngern Jesu orientieren und nicht an den Königen David und Salomon oder an den Stammvätern Israels wie Abraham, Isaak und Jakob.

Wichtig ist vor allem auch, dass wir uns bewusst sind, dass Gott in den unterschiedlichen Heilszeiten auf ganz unterschiedliche Weise mit den Menschen handelte und handelt.

Nun zu einigen Göttlichen Wahrheiten aus der Bibel:

Eph 1,3. „Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus! Er hat uns gesegnet mit jeder geistlichen Segnung in der Himmelswelt in Christus, 4. wie er uns in ihm auserwählt hat vor Grundlegung der Welt, dass wir heilig und tadellos vor ihm seien in Liebe, 5. und unsvorherbestimmt hat zur Sohnschaft durch Jesus Christus für sich selbst nach dem Wohlgefallen seines Willens, 6. zum Preise der Herrlichkeit seiner Gnade, mit der er uns begnadigt hat in dem Geliebten. 7. In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Vergehungen, nach dem Reichtum seiner Gnade, 8. die er uns reichlich gegeben hat in aller Weisheit und Einsicht. 9. Er hat uns ja das Geheimnis seines Willens zu erkennen gegeben nach seinem Wohlgefallen, das er sich vorgenommen hat in ihm 10. für die Verwaltung ‹bei› der Erfüllung der Zeiten: alles zusammenzufassen in dem Christus, das, was in den Himmeln, und das, was auf der Erde ist - in ihm. 11. Und in ihm haben wir auch ein Erbteil erlangt, die wir vorherbestimmt waren nach dem Vorsatz dessen, der alles nach dem Rat seines Willens wirkt, 12. damit wir zum Preise seiner Herrlichkeit seien, die wir vorher ‹schon› auf den Christus gehofft haben. 13. In ihm ‹seid› auch ihr, nachdem ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium eures Heils, gehört habt und gläubig geworden seid, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung. 14. Der ist das Unterpfand unseres Erbes auf die Erlösung ‹seines› Eigentums zum Preise seiner Herrlichkeit.“

Das ist viel Information auf einmal, aber so wichtig für uns. Unser Erbe ist, dass wir Gottes Eigentum und Braut Christi sind. Auf ewig und aufs Engste mit Gott eins gemacht. Anteil an SEINER Herrlichkeit. Halleluja.

Der Segen ist geistlich, der irdische Segen ist uns nicht verheißen. Wir sollen dankbar sein, wenn wir Nahrung und Bedeckung haben.

1Tim 6,6-10: 6 Nun, ein Leben in der Ehrfurcht vor Gott bringt tatsächlich großen Gewinn, vorausgesetzt, man kann sich – ´was den irdischen Besitz betrifft` – mit wenigem zufrieden geben. 7 Oder haben wir etwas mitgebracht, als wir in diese Welt kamen? Nicht das Geringste! Und wir werden auch nichts mitnehmen können, wenn wir sie wieder verlassen. 8 Wenn wir also Nahrung und Kleidung haben, soll uns das genügen. 9 Wer jedoch darauf aus ist, reich zu werden, verfängt sich in einem Netz von Versuchungen und erliegt allen möglichen unvernünftigen und schädlichen Begierden, die dem Menschen Unheil bringen und ihn ins Verderben stürzen. 10 Denn die Liebe zum Geld ist eine Wurzel, aus der alles nur erdenkliche Böse hervorwächst. Schon manche sind vom Glauben abgeirrt, weil sie der Geldgier verfallen sind, und haben dadurch bitteres Leid über sich gebracht.

Liebe Geschwister, haben wir verstanden? Nun kann uns der Teufel nicht mehr verführen, mit dem Frust, nicht heilig genug zu sein, oder zu wenig Glauben zu haben, weil wir nicht völlig gesund, reich und wohlhabend nach den Vorstellungen dieser Welt sind.

Denn wir sind reich bei Gott! Unser Schatz ist im Himmel und dort auf ewig, im Gegensatz zum Mammon, der irdisch und zeitlich ist.

Gottes reichen Segen und viel Perspektive, Zuversicht und Mut.

Reinhold Thalhofer | Adnan Krikor

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