» » Botschafter an Christi statt

Botschafter an Christi statt

eingetragen in: Jahr 2018, Wort der Woche | 0

Wort der Woche KW 1

Der ewige Widerstand der "Alten Natur" des Menschen gegen das Wort Gottes

'Wir wollen die Wahrheit gar nicht hören', wehren sie ab. 'Prophezeit uns lieber, was uns gefällt. Lasst uns in schönen Trugbildern leben, täuscht uns ruhig. Biegt doch die Wahrheit ein wenig zurecht! Nur lasst uns endlich in Ruhe, verschont uns mit diesem heiligen Gott Israels.' Jes 30,10-11 

Warum ist das so? Seit tausenden von Jahren? Die Menschen akzeptieren eine letzte Instanz über sich einfach nicht.

Warum nicht? Weil sie den Geist der Rebellion in sich tragen.

Woher kommt der?

Vom Erz-Rebellen Luzifer, genannt Satan und Teufel.

Er war der erste, der gegen seinen Schöpfer rebelliert hat.

Aber Gott ist unser Schöpfer und unser Erlöser und ER hat einen Anspruch auf Dich und auf uns alle.

Jeder muss sich eines Tages vor IHM verantworten, ob uns das passt oder nicht; ob wir das glauben oder nicht...

Jesus Christus ist selbst das Wort!

"Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens." Hebr 4,12

Gerade dieser Tage war in dem sozialen Netzwerk "Facebook"

wieder einmal die Frage aufgetaucht, ob Kinder Gottes ihr Heil verlieren können oder nicht.

Wir dürfen die Frage, die ein Facebook-Nutzer gestellt hat, hier mit Euch teilen. Seine Frage lautete:

"Können wiedergeborene Christen wieder verloren gehen?
Er schrieb dazu weiter:
Diese Frage beschäftigt mich seit einigen Wochen. Pastor Olaf Latzel sagt JA, Prediger Roger Liebi sagt NEIN. Beide tragen in ihren Vorträgen, bzw. Predigten gute Argumente vor."

Soweit der Kommentar!
Da sieht man mal wieder, wie entscheidend es ist, dass wir das Wort Gottes selbst kennen. Die Schrift ist hier sehr eindeutig:

Eph 4,14. "‹Denn› wir sollen nicht mehr Unmündige sein, hin- und her geworfen und umher getrieben von jedem Wind der Lehre durch die Betrügerei der Menschen, durch ‹ihre› Verschlagenheit zu listig ersonnenem Irrtum."

Nun die Frage an uns: was glauben wir?

Es ist völlig irrelevant, wer was sagt. Relevant ist, was das Wort Gottes sagt, wobei wir immer auf die Summe des Wortes achten müssen, denn nur die Summe des Wortes ist die Wahrheit.

Nachdem wir zu diesem Thema schon einiges aus dem Wort Gottes gesagt haben, möchten wir eine besonders bezeichnende Bibelstelle, die wir dem Bruder auf Facebook gegeben haben, hier wieder geben, weil wir glauben, dass diese Schriftstelle diese wichtige Frage ein für alle Mal klären kann:

Jak 5,19 "Meine Geschwister! Wenn jemand einen unter euch, der sich von der Wahrheit abwendet und auf einen Irrweg gerät, wieder auf den richtigen Weg zurückführt, 20 soll er wissen: Wer einen Sünder von seinem Irrweg zurückholt, wird dessen Seele vor dem Tod retten und bewirken, dass diesem Menschen die vielen Sünden, die er begangen hat, vergeben werden"

Jakobus schreibt hier an Geschwister - also an Gläubige - und sagt, dass er dessen Seele vom (geistlichen - ewigen) Tod retten wird. Somit dürfte es klar sein, dass ein Gläubiger, wenn er von der Wahrheit abirrt, verloren geht. Auf ewig! Alles andere ist eine menschliche Illusion.

Wir sind Botschafter an Christi statt

Aber was bedeutet das konkret? Das bedeutet zweierlei:

  • Dass wir die Verlorenen mit Gott durch die Verkündigung des wahren Evangeliums versöhnen, und
  • Dass wir die Irregeführten warnen und der Irrlehre entschieden entgegen treten

Nun zu den Verlorenen

Um wen geht es da? Dazu müssen wir schauen, was die Heilige Schrift dazu sagt:

1 Tim 1,9 "...Gesetzlose und Widerspenstige, für Gottlose und Sünder, für Heillose und Unheilige, Vatermörder und Muttermörder, Mörder, 10. Unzüchtige, Knabenschänder, Menschenhändler, Lügner, Meineidige"

Weiter sagt die Schrift zum Wesen der Menschen in der Endzeit noch folgendes:

2 Tim 3,1. "Dies aber wisse, dass in den letzten Tagen schwere Zeiten eintreten werden; 2. denn die Menschen werden selbstsüchtig sein, geldliebend, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, 3. lieblos, unversöhnlich, Verleumder, unenthaltsam, grausam, das Gute nicht liebend, 4. Verräter, unbesonnen, aufgeblasen, mehr das Vergnügen liebend als Gott, 5. die eine Form der Gottseligkeit haben, deren Kraft aber verleugnen. Und von diesen wende dich weg!"

Sehen wir das? sie haben "eine Form der Gottseligkeit" . Das bringt uns zur zweiten Gruppe:

Nun zu den Verführern und Irregeführten

Bei den Verführern geht es um diejenigen, die anstatt die Wahrheit aus dem Wort Gottes zu verkündigen, lieber das sagen, was die Menschen hören wollen. Warum? Weil ihnen die Menschen eigentlich egal sind, es geht ihnen nur um ihr Frömmigkeitsgewerbe.

Es geht um die Geschichten-Erzähler und Show-Master, die sich Pastor nennen lassen oder Prophet oder sogar Apostel. Es geht ihnen letztlich nur um Ruhm, Geld und Ansehen. Es geht darum, wie groß "Ihre Gemeinde" ist, wie viele Mitglieder sie aufweisen können, usw.

Bei den Verführten geht es um diejenigen, die ihr selbstzentriertes, egoistisches Leben nicht aufgeben wollen, die glauben, Gott wäre für sie da und dass er ihnen alles liefern müsste, was sie im Glauben in Anspruch nehmen.

Es sind die, die keine Liebe zur Wahrheit haben; die vielmehr das hören wollen, wonach sich ihr Fleisch - ihre alte, verdorbene Natur - sehnt.

Gottes Gnade gilt für die, die Liebe zur Wahrheit haben

Lieber Leser, wir wollen das an Dich weiter geben, was Paulus seinem "Geistlichen Sohn" Timotheus geschrieben hat:

2 Tim 3,10. "Du aber bist meiner Lehre gefolgt, meinem Lebenswandel, meinem Vorsatz, meinem Glauben, meiner Langmut, meiner Liebe, meinem Ausharren..."

Und über sich selbst schrieb der von Gott auserwählte Apostel Paulus:

1 Tim 1,12. "Ich danke Christus Jesus, unserem Herrn, der mir Kraft verliehen, dass er mich treu erachtet und in den Dienst gestellt hat,
13. der ich früher ein Lästerer und Verfolger und Gewalttäter war; aber mir ist Barmherzigkeit zuteil geworden, weil ich es unwissend im Unglauben getan hatte; 14. überströmend aber war die Gnade unseres Herrn mit Glauben und Liebe, die in Christus Jesus ‹sind›. 15. Das Wort ist gewiss und aller Annahme wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, Sünder zu erretten, von welchen ich der erste bin. 16. Aber darum ist mir Barmherzigkeit zuteil geworden, damit Jesus Christus an mir als dem ersten die ganze Langmut beweise, zum Vorbild für die, welche an ihn glauben werden zum ewigen Leben."

Lasst uns deshalb aus der Liebe und der Gnade Gottes und aus Seiner Kraft Botschafter Christi sein:

2 Kor 5,19 "Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung. 20 So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott! 21 Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt."

Amen!

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!

Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,
Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.