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Kampf um die Wahrheit

eingetragen in: Jahr 2017, Wort der Woche | 0

Wort der Woche KW 52

Der ewige Widerstand der "Alten Natur" des Menschen gegen das Wort Gottes

'Wir wollen die Wahrheit gar nicht hören', wehren sie ab. 'Prophezeit uns lieber, was uns gefällt. Lasst uns in schönen Trugbildern leben, täuscht uns ruhig. Biegt doch die Wahrheit ein wenig zurecht! Nur lasst uns endlich in Ruhe, verschont uns mit diesem heiligen Gott Israels.' Jes 30,10-11 

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. Kennst Du diesen weisen Spruch? Da steckt viel Erkenntnis aber auch Konsequenz drin.

Deshalb wollen wir uns heute einmal etwas näher mit der Ursache all des Bösen und der Pervertierung der herrlichen Schöpfung Gottes beschäftigen.

Jesus Christus ist selbst das Wort!

"Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens." Hebr 4,12

Wenn wir die Situation und die Herausforderung der Gemeinde Jesu Christi in der Endzeit studieren,

dann erkennen wir, dass wir uns ganz konsequent an das Wort der Wahrheit halten müssen.

Wir wollen kurz Bilanz ziehen und den Zustand der Gesellschaft und der "Kirche" skizzieren:

  • Die einen glauben überhaupt nichts, sie sind der Meinung, dass mit dem leiblichen Tod alles zu Ende ist.
  • Die anderen glauben an ein irgendwie höheres Wesen, das man auch Gott nennen kann, und sind überzeugt, dass fast alle den gleichen "Gott" haben. (Wobei sie gar nicht so unrecht haben, wenn man Gott durch Satan ersetzt.)
  • Weitere nennen sich sogar Christen, wissen aber weder was das bedeutet, noch was es für eine Auswirkung auf ihr Leben haben könnte.
  • Wieder andere meinen, sie seien wiedergeboren, sind aber durch die List des Satans verführt und ebenso verloren wie die vorherigen Gruppen. Warum? Weil sie einem "anderen Jesus" nachlaufen, ein "anderes Evangelium" glauben und einen "anderen Geist" empfangen haben. Das drückt sich darin aus, dass sie irdisch gesinnt sind und egozentrisch leben. Es geht bei der irdischen Gesinnung vor allem um Wohlstand, Gesundheit, Macht, Mystik, Zeichen und Wunder. Die Schrift nennt die irdisch gesinnten, falschen Brüder „Feinde des Kreuzes“. Kurz: es geht darum, jetzt und hier schon "irdisch gesegnet" zu sein, mit einem Segen, wie ihn diese Welt versteht. Gott ist für SIE da und nicht sie für Gott!
  • Schließlich gibt es noch die wahre Gemeinde Gottes, dessen Haupt der erhobene Herr Jesus ist. Es handelt sich dabei um eine "kleine Herde", die aus dieser Welt herausgerufen ist und die der Herr zu bewahren weiß, die er aber auch ernsthaft warnt und durch seine Apostel und Propheten warnen ließ. Diese wahre Gemeinde, die schon immer eine "kleine Herde" war, genau diese Gruppe versucht der Teufel mit allen Mitteln wieder in seine Macht zu bekommen. Dazu ist ihm jedes Mittel recht, wie wir gleich sehen werden...

Klare Warnung

Der Herr Jesus sagte dazu seinen Jüngern folgendes, als sie ihn danach fragten, was das Zeichen seiner Wiederkunft sein würde:

Mt 1,3. "Als er aber auf dem Ölberg saß, traten seine Jünger für sich allein zu ihm und sprachen: Sage uns, wann wird das sein, und was ist das Zeichen deiner Ankunft und der Vollendung des Zeitalters? 4. Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Seht zu, dass euch niemand verführe! 5. Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin der Christus! Und sie werden viele verführen"

Der Apostel Paulus sagte dazu:

2 Kor 11,3. "Ich fürchte aber, dass, wie die Schlange Eva durch ihre List verführte, ‹so› vielleicht euer Sinn von der Einfalt und Lauterkeit Christus gegenüber ab‹gewandt und› verdorben wird. 4. Denn wenn der, welcher kommt, einen anderen Jesus predigt, den wir nicht gepredigt haben, oder ihr einen anderen Geist empfangt, den ihr nicht empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht angenommen habt, so ertragt ihr das ‹recht› gut."

Zu der Zeit der Anfänge der Gemeinde haben ja zuerst die Juden in Jerusalem das Evangelium der Gnade Gottes gehört, dann ist es über Judäa und Samarien zu den Heidenvölkern bis an das Ende der Erde verkündigt worden, genauso, wie der Herr Jesus es befohlen hatte.

Apg 1,8. "Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist; und ihr werdet meine Zeugen sein, sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde"

Paulus und Barnabas wurden vom Heiligen Geist aus der Gemeinde in Antiochia zur Evangelisation ausgesandt (Apg 13) und sie haben ihr Werk ausgerichtet unter großen Anfechtungen, Verfolgungen, bis hin zur Steinigung von Paulus. In aller Regel ging diese Verfolgung von den eifersüchtigen Juden aus.

Paulus kämpft

Dazu müssen wir lesen, wie Paulus für die Wahrheit des Evangeliums gekämpft hat:

Gal 2,2. "Ich zog aber einer Offenbarung zufolge hinauf und legte ihnen das Evangelium vor, das ich unter den Nationen predige, den Angesehenen aber besonders, damit ich nicht etwa vergeblich laufe oder gelaufen wäre.
3. Aber nicht einmal Titus, der bei mir war, wurde, obwohl er ein Grieche ist, gezwungen, sich beschneiden zu lassen;
4. und zwar wegen der heimlich eingedrungenen falschen Brüder, die sich eingeschlichen hatten, um unsere Freiheit, die wir in Christus Jesus haben, zu belauern, damit sie uns in Knechtschaft brächten.
5. Denen haben wir auch nicht eine Stunde durch Unterwürfigkeit nachgegeben, damit die Wahrheit des Evangeliums bei euch verbliebe."

Sogar Petrus ließ sich von Jakobus Leuten verführen

Aber es geht noch weiter, auch dem Petrus musste Paulus öffentlich widerstehen, als der mit den Juden heuchelte..

Gal 2,11. "Als aber Kephas nach Antiochia kam, widerstand ich ihm ins Angesicht, weil er ‹durch sein Verhalten› verurteilt war.
12. Denn bevor einige von Jakobus kamen, hatte er mit ‹denen aus› den Nationen gegessen; als sie aber kamen, zog er sich zurück und sonderte sich ab, da er sich vor denen aus der Beschneidung fürchtete.
13. Und mit ihm heuchelten auch die übrigen Juden, so dass selbst Barnabas durch ihre Heuchelei mit fortgerissen wurde.
14. Als ich aber sah, dass sie nicht den geraden Weg nach der Wahrheit des Evangeliums wandelten, sprach ich zu Kephas vor allen: Wenn du, der du ein Jude bist, wie die Nationen lebst und nicht wie die Juden, wie zwingst du denn die Nationen, jüdisch zu leben?"
15. Wir ‹sind› von Natur Juden und nicht Sünder aus ‹den› Nationen,
16. aber ‹da› wir wissen, dass der Mensch nicht aus Gesetzeswerken gerechtfertigt wird, sondern nur durch den Glauben an Christus Jesus, haben wir auch an Christus Jesus geglaubt, damit wir aus Glauben an Christus gerechtfertigt werden und nicht aus Gesetzeswerken, weil aus Gesetzeswerken kein Fleisch gerechtfertigt wird.
17. Wenn aber auch wir selbst, die wir in Christus gerechtfertigt zu werden suchen, als Sünder befunden wurden - ist dann also Christus ein Diener der Sünde? Das ist ausgeschlossen.
18. Denn wenn ich das, was ich abgebrochen habe, wieder aufbaue, so stelle ich mich selbst als Übertreter hin.
19. Denn ich bin durchs Gesetz ‹dem› Gesetz gestorben, damit ich Gott lebe; ich bin mit Christus gekreuzigt,"

Mit Christus gestorben und damit für das Gesetz tot

Hier sehen wir, wie der Teufel damals versucht hat, die Gemeinde Gottes zu zerstören, indem sie wieder in das Judentum zurückgefallen und damit aus der Gnade gefallen wären

Röm 10,3. "Denn da sie Gottes Gerechtigkeit nicht erkannten und ihre eigene aufzurichten trachteten, haben sie sich der Gerechtigkeit Gottes nicht unterworfen.
4. Denn Christus ist des Gesetzes Ende, jedem Glaubenden zur Gerechtigkeit."

Versuchung heute

Heute versucht der Satan die wahre Gemeinde durch die Irrlehre des "Wohlstandsevangeliums" von der Wahrheit des Wortes Gottes und seiner Verheißungen weg zu bringen, wie oben schon dargestellt.

Dies geht vor allem dadurch, dass es angeblich nichts kostet, Jesus nachzufolgen, schon gar nicht das eigene, elende Leben, das durch die alte Natur vollkommen verdorben ist.

Die Botschaft lautet, Du bist schon OK vor Gott. Gott nimmt Dich an, so wie Du bist. Klar, ein paar Sünden wirst Du schon getan haben, aber das ist nicht schlimm, die sind Dir durch das Blut Jesu vergeben...

Röm 3,9. "Was nun? Haben wir einen Vorzug? Durchaus nicht! Denn wir haben sowohl Juden als auch Griechen vorher beschuldigt, dass sie alle unter der Sünde seien,
10. wie geschrieben steht:"Da ist kein Gerechter, auch nicht einer;
11. da ist keiner, der verständig ist; da ist keiner, der Gott sucht.
12. Alle sind abgewichen, sie sind allesamt untauglich geworden; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer."

Die Wahrheit

Die Wahrheit ist, dass wir nicht nur Vergebung für unsere Sünden brauchen, sondern dass wir Sünder und irdisch gesinnt sind. Von Natur. Und als Sünder sind wir auf ewig verloren. Warum? Weil nur Gerechte in das Himmelreich kommen und die anderen verloren gehen.

Wir sehen also, dass wir unser altes Leben samt unserer irdischen Gesinnung an das Kreuz bringen müssen, weil unser Problem nicht das ist, dass wir gesündigt haben, sondern dass wir alle Sünder und für Gott untauglich sind.

Nur dadurch, dass wir der Sünde gestorben sind, sind wir Gerechte geworden. Wir sind mit Christus auferstanden, zu einem neuen Leben. Unsere Gesinnung ist auf den Himmel gerichtet, wo unsere vollkommene Errettung her kommt.

Und nun leben wir aus der Kraft des Geistes Gottes in einem neuen Leben.

Wir sind herausgerufen aus dieser verdorbenen Welt,

die dem Verderben entgegen geht, und alle in den ewigen Tod mitreißt, die so leben, wie diese Welt.

Und genau dafür, liebe Geschwister, müssen wir kämpfen, so wie es Paulus getan hat, der für die Wahrheit sogar unter Einsatz seines Lebens gekämpft hat.

Nur dann werden wir das Lob von unserem Herrn bekommen, so wie ER den Engel der Gemeinde in Ephesus in seinem Sendschreiben gelobt hat.

Off 2,2 „Ich weiß, wie du lebst und was du tust; ich kenne deinen unermüdlichen Einsatz und deine Ausdauer. Ich weiß auch, dass du niemand in deiner Mitte duldest, der Böses tut, und dass du die geprüft und als Lügner entlarvt hast, die behaupten, Apostel zu sein, und es gar nicht sind.“

Amen!

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!

Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor,
Knechte Jesu Christi nach dem Willen unseres himmlischen Vaters, in der Kraft des Heiligen Geistes.

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