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Tag des Mauerfalls

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3. Oktober!

Otto Fürst von Bismarck sagte: "Politik ist, dass man Gottes Schritt durch die Weltgeschichte hört, dann zuspringt und versucht, einen Zipfel seines Mantels zu fassen."

Dieses Zitat gebrauchte der damalige Kanzler Helmut Kohl als er am Vormittag des 15. Juli 1990 mit Michail Gorbatschow zusammentraf.

Er hatte damals das Gespräch wie folgt eröffnet: „Unsere Aufgabe ist es, jetzt die besonderen Chancen, die mit diesem Treffen gegeben sind, zu nutzen, bevor wir die Stafette an die nächste Generation weiterreichen.“

Und dann zitierte er Bismarck wie folgt: „Man kann nicht selber etwas schaffen, man kann nur abwarten, bis man den Schritt Gottes durch die Ereignisse hört; dann den Zipfel seines Mantels fassen - das ist alles.“

In diesem Zusammenhang ist es schon sehr interessant, wie Gott die Weltgeschichte beeinflusst. Unter der Leitung von Pfarrer Christian Führer wurden in der Leipziger Nikolaikirche seit 20. September 1982 jeden Montag Friedensgebete zum Himmel gesandt.

Am 9. Oktober 1989 gab es ein großes Aufgebot von Angehörigen der Nationalen Volksarmee und Kampfgruppen, sowie von Polizei und Mitarbeitern des Ministeriums für Staatssicherheit in Zivil, um Christian Führers Friedens-Aktionen ein für alle Mal zu stoppen.

Etwa 70.000 bis 100.000 Demonstranten unterstützten die Friedensbewegung. Aber schließlich sorgte Gott dafür, dass der ganze Staatsapparat durch einen Rückzugsbefehl darauf verzichtete, die Friedensbewegung niederschlagen zu wollen.

Ein Rückzugsbefehl, von dem später keiner mehr wusste wer ihn tatsächlich gegeben hatte.

Dies führt zu der Frage, wie wir uns in unserer heutigen Zeit als Christen verhalten sollten, angesichts des weltweiten Terrors und der brutalen und rücksichtslosen Vorgehensweise zum Beispiel der IS Terroristen.

Ich glaube zutiefst, dass uns Jesus im neuen Testament eindeutige Anweisungen gegeben hat, was unsere grundsätzliche Position und Aufgaben als seine Nachfolger sind; nämlich in erster Linie darum zu beten, dass Gott eingreift und auch darauf zu vertrauen.

Weder Angriffs-, noch Verteidigungs-Kriege, noch Präventivschläge sind unsere Mittel, sondern einzig und allein die Fürbitte und das Vertrauen darauf, dass der Wille Gottes immer dann zustande kommt, wenn wir in seinem Willen für die Völker und Nationen und die Regierungen beten.

Lk 23,34 Jesus betete: "Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!" Unter dem Kreuz verlosten die Soldaten seine Kleider untereinander.

Mt 5,44 Jesus sagte: "Liebt Eure Feinde, segnet, die Euch fluchen, tut wohl denen, die Euch hassen und bittet für die, die Euch beleidigen und verfolgen."

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