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Tritt der Irrlehre ganz entschieden entgegen

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Wie können wir die Irrlehre überhaupt erkennen?

Nur wenn wir die gesunde Lehre, ja die Wahrheit kennen und danach leben, sind wir in der Lage, die Irrlehre zu erkennen. Die Wahrheit ist immer die Summe des Wortes Gottes.

Psalm 119,160 „Die Summe deines Wortes ist Wahrheit, und jede Bestimmung deiner Gerechtigkeit bleibt ewiglich.“

2.Tim 3,16. Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit.“

Joh 17,17: "Heilige sie durch die Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit."

Wenn wir auf die Summe des Wortes nicht achten, dann kann der Teufel uns sehr schnell - sogar durch Gottes Wort - zu Fall bringen.

Der Teufel hat sogar Jesus durch das Wort Gottes versucht, um ihn zu Fall zu bringen.

Matt 4,6-7 „Wenn du Gottes Sohn bist, so stürze dich hinab; denn es steht geschrieben: »Er wird seinen Engeln deinetwegen Befehl geben, und sie werden dich auf den Händen tragen, damit du deinen Fuß nicht etwa an einen Stein stößt. Da sprach Jesus zu ihm: Wiederum steht geschrieben: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen.“

Ähnlich kommt der Teufel zu den Auserwählten und sagt, es steht in Eph 2,8-9 geschrieben „Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch – Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.“

Also brauchen wir angeblich die Werke nicht, um errettet zu werden?!?

Aber wir müssen die Summe des Wortes beachten und erkennen, dass der Glaube ohne Werke tot ist.

Jak 2,20: „Willst du aber erkennen, du nichtiger Mensch, dass der Glaube ohne die Werke tot ist?“

Ansonsten laufen wir einem toten Glauben - getrennt von Gott - hinterher.

Daher warnt uns die Schrift vor dem Satan, der in der Gestalt eines Engels des Lichts kommt, um sogar mit Gottes Wort die Menschen zu verführen.

2.Kor 11,14-15: „14 Und das ist nicht verwunderlich, denn der Satan selbst verkleidet sich als ein Engel des Lichts. 5 Es ist also nichts Besonderes, wenn auch seine Diener sich verkleiden als Diener der Gerechtigkeit; aber ihr Ende wird ihren Werken entsprechend sein.“

Wenn wir die gesunde Lehre kennen aber nicht danach leben, dann wandeln wir selbst in der Finsternis und haben weder den Mut noch den Willen, das Licht auf die Irrlehre zu bringen, da wir uns in unserer irdischen Gesinnung selbst entlarven würden.

Heilszeiten:

Die Heilige Schrift sagt uns etwas ganz grundsätzliches über die Bibel im zweiten Brief des Apostels Paulus an Timotheus:

Für uns alle ist klar, dass die gesamte Schrift, also neben der Lehre Jesu Christi, auch das Alte Testament, die Evangelien, die Apostelgeschichte und die Offenbarung - auch und gerade - in den 7-Sendschreiben für uns nützlich sind zur Unterweisung und zur Kenntnis Gottes und seines Wirkens mit den Menschen.

Allerdings ist es wichtig, zu unterscheiden, dass es unterschiedliche Heilszeiten gibt und in welcher Heilszeit wir als Gemeinde heute leben.

Wenn wir die Heilszeiten nicht unterscheiden, dann können die Irrlehrer uns sehr schnell unter Bezugnahme auf das Wort Gottes verführen, in dem sie die Lehre für das irdische Volk Gottes im alten Bund oder im tausendjährigen Reich auf unsere Zeit der Gemeinde übertragen.

Weder im Alten Testament noch in den Evangelien finden wir das Geheimnis Gottes für die Gemeinde offenbart.

Der Herr Jesus hat während seines Dienstes auf Erden nur ganz spärliche Hinweise preisgegeben, die wir in den vier Evangelien finden können.

Das Geheimnis der Gemeinde selbst hat unser Herr Jesus erstmalig dem Apostel Paulus offenbart.

Einen dieser Hinweise unseres Herrn finden wir in Joh 16,12 „Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen.“

Damit bestätigt unser Herr Jesus schon im Voraus das, was er dem Apostel Paulus direkt und den anderen Aposteln indirekt durch seinen Geist offenbaren wird. Er betonte hier ausdrücklich, dass es noch viel zu sagen gäbe, aber jetzt nicht die Zeit dafür wäre.

Vielmehr sagte ER, dass der Heilige Geist die Absichten Gottes mit der Gemeinde im Zeitalter der Gnade - also im Zeitalter der Gemeinde - seinen Jüngern offenbaren und sie somit in die ganze Wahrheit leiten wird:

Joh 16,13 „Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, wird er reden, und das Kommende wird er euch verkündigen.“

Eph 3,3. „Denn mir ist durch Offenbarung das Geheimnis zu erkennen gegeben worden - wie ich es oben kurz geschrieben habe; 4. beim Lesen könnt ihr meine Einsicht in das Geheimnis des Christus merken -, 5. das in anderen Geschlechtern den Söhnen der Menschen nicht zu erkennen gegeben wurde, wie es jetzt seinen heiligen Aposteln und Propheten durch den Geist geoffenbart worden ist.“

Das Wort Gottes ist schärfer als jedes zweischneidige Schwert:

Es gibt viele Menschen, die meinen, das Wort Gottes sei nicht so wichtig und auch gar nicht mehr zeitgemäß. Oft kommt dieses Denken daher, dass sie sich selbst und auch die Anderen nicht beurteilen wollen.

Die Argumentation hierfür lautet, dass wir doch das Denken des Anderen tolerieren müssen, weil wir nur einen Teil, ein "Stückwerk" der Wahrheit erkennen können. Zum Teil wird die Bibelstelle 1.Kor 13, 9  nachgeschoben „Denn wir erkennen stückweise und wir weissagen stückweise.“

Der nächste Vers wird allerdings entweder vergessen oder unterschlagen.

1.Kor 13,10  „wenn aber einmal das Vollkommene da ist, dann wird das Stückwerk weggetan.“

Nachdem das vollkommene Wort Gottes da ist, ist das Stückwerk weggetan! Das Vollkommene ist also hier nicht die Wiederkunft Christi, sondern die Offenbarung des gesamten Ratschlusses Gottes durch sein Wort, das wir nun in schriftlicher Form durch die Bibel vorliegen haben. 

Der Herr Jesus sagt in Joh 8,31-31 „31 Da sprach Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger, 32 und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen!“

Fazit:

  • Die gesunde Lehre Christi wird uns immer zur himmlischen Gesinnung führen.
  • Die Irrlehre  wird uns immer zur irdischen Gesinnung führen, um uns schließlich zu Feinden des Kreuzes zu machen.

Warum müssen wir die Irrlehrer entlarven und ihrer Irrlehre entgegen treten?

Bereits zur Zeit des Apostel Paulus hat der Teufel die wahre Lehre verfälscht und diese falsche Lehre durch seine falschen Lehrer verbreiten lassen.

Daher ist die Pflicht des Gläubigen, sich selbst vor der Irrlehre zu schützen und die anderen aus Liebe davor zu warnen.

Titus 1,10-13 „10 Denn es gibt viele widerspenstige und leere Schwätzer und Verführer, besonders die aus der Beschneidung. 11 Denen muss man den Mund stopfen, denn sie bringen ganze Häuser durcheinander mit ihrem ungehörigen Lehren um schändlichen Gewinnes willen. 12 Einer von ihnen, ihr eigener Prophet, hat gesagt: »Die Kreter sind von jeher Lügner, böse Tiere, faule Bäuche!« 13 Dieses Zeugnis ist wahr; aus diesem Grund weise sie streng zurecht, damit sie gesund seien im Glauben“.

Titus 2,15 „Dies rede und ermahne und überführe mit allem Nachdruck!.“

Rö 9,1-3 „1 Ich sage die Wahrheit in Christus, ich lüge nicht, wie mir mein Gewissen bezeugt im Heiligen Geist, 2 dass ich große Traurigkeit und unablässigen Schmerz in meinem Herzen habe. 3 Ich wünschte nämlich, selber von Christus verbannt zu sein für meine Brüder, meine Verwandten nach dem Fleisch.“

Der Satan hat das Ziel, die Auserwählten zu verführen, indem er sie in ihrer irdischen Gesinnung bestätigt oder sie zur irdischen Gesinnung verführt.

Wie macht er das?

Das setzt er durch seine Diener um, in dem er die Priesterkaste, die der Herr abgeschafft hat, wieder einsetzt und in dem er den irdischen Segen predigt, weil dieser die Begierden des Fleisches befriedigt.

2Kor 11,12-15 „12 Was ich aber tue, das werde ich auch ferner tun, um denen die Gelegenheit abzuschneiden, welche eine Gelegenheit suchen, um in dem, dessen sie sich rühmen, so erfunden zu werden wie wir.

13 Denn solche sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die sich als Apostel des Christus verkleiden.

14 Und das ist nicht verwunderlich, denn der Satan selbst verkleidet sich als ein Engel des Lichts.

15 Es ist also nichts Besonderes, wenn auch seine Diener sich verkleiden als Diener der Gerechtigkeit; aber ihr Ende wird ihren Werken entsprechend sein.“

Deshalb warnt uns der Apostel Paulus ausdrücklich davor, alles, was uns von scheinbar bibelorientierten Lehrern dargeboten wird, ungeprüft zu übernehmen, und zwar mit folgenden drastischen Worten:

Gal 1,6. „Ich wundere mich, dass ihr euch so schnell von dem, der euch durch die Gnade Christi berufen hat, abwendet zu einem anderen Evangelium, 7. ‹wo› es ‹doch› kein anderes gibt; einige verwirren euch nur und wollen das Evangelium des Christus umkehrend. 8. Wenn aber auch wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als Evangelium entgegen dem verkündigten, was wir euch als Evangelium verkündigt haben: er sei verflucht! 9. Wie wir früher gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wenn jemand euch etwas als Evangelium verkündigt entgegen dem, was ihr empfangen habt: er sei verflucht!“

Matthäus 7/15, 22-23  „15 Hütet euch aber vor den falschen Propheten, welche in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind.

22 Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: HERR, HERR! haben wir nicht in deinem Namen geweissagt, haben wir nicht in deinem Namen Teufel ausgetrieben, und haben wir nicht in deinem Namen viele Taten getan? 23 Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie erkannt; weichet alle von mir, ihr Übeltäter!“

Wir lesen in der Apostelgeschichte, wie der Apostel Paulus damit umgegangen ist. Er hat sein Leben nicht geschont und dafür eingesetzt, dass er die Wahrheit Gottes verkündigt hat. Wenn allerdings die Hörer der Wahrheit Gottes widerstanden und ihn sogar verlästerten, spotteten oder verfolgten, dann sprach er sich frei von dem Blut der Verlorenen:

Apg 18,6. „Als sie aber widerstrebten und lästerten, schüttelte er die Kleider aus und sprach zu ihnen: Euer Blut ‹komme› auf euren Kopf! Ich bin rein; von jetzt an werde ich zu den Nationen gehen.“

Diese Aussage von Paulus können wir nicht so einfach verstehen, deshalb wollen wir einmal nachlesen, was er damit meinte:

Hes 33,1. „Und das Wort des HERRN geschah zu mir so: 2 Menschensohn, rede zu den Söhnen deines Volkes, und sage zu ihnen: Wenn ich das Schwert über ein Land bringe, und das Volk des Landes nimmt einen Mann aus seiner Gesamtheit und setzt ihn sich als Wächter ein, 3 und er sieht das Schwert über das Land kommen und stößt ins Horn und warnt das Volk, 4 wenn ‹dann› einer den Schall des Horns hört, sich aber nicht warnen lässt, und das Schwert kommt und rafft ihn weg: so wird sein Blut auf seinem Kopf bleiben5 Er hat den Schall des Horns gehört, hat sich aber nicht warnen lassen; sein Blut wird auf ihm bleiben. Doch hat er sich warnen lassen, so hat er seine Seele gerettet. 6. „Wenn aber der Wächter das Schwert kommen sieht, und er stößt nicht ins Horn, und das Volk wird nicht gewarnt, und das Schwert kommt und rafft von ihnen eine Seele weg: so wird dieser um seiner Schuld willen weggerafft; aber sein Blut werde ich von der Hand des Wächters fordern6 Dich nun, (das sind wir – Du und ich) Menschensohn, habe ich als Wächter für das Haus Israel eingesetzt. Du sollst das Wort aus meinem Mund hören und sie vor mir warnen.“

Aha, jetzt verstehen wir! 

Fazit: wenn wir die Menschen - insbesondere unsere Nächsten - nicht vor der Gefahr (der Irrlehre) warnen, machen wir uns vor Gott sogar schuldig. Das ist eine ernste Angelegenheit!

Irrlehrer führen die Menschen mit ihrer Irrlehre in die Irre. Sie versuchen, die Wahrheiten, die für die Menschen angenehmer scheinen, die ansprechender oder bequemer sind, die ihnen mehr „Sicherheit“ geben oder Kompromisse ermöglichen, anzupassen.

2.Tim, 4,2-5 „2 Predige das Wort, stehe dazu, es sei zur Zeit oder zur Unzeit; weise zurecht, drohe, ermahne mit aller Geduld und Lehre3 Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihrem eigenen Begehren werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken, 4 und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zukehren. 5 Du aber sei nüchtern in allen Dingen, leide willig, tu das Werk eines Predigers des Evangeliums, erfülle redlich deinen Dienst.“

Irrlehren verbreiten sich schnell. Der breite Weg ist eben leichter zu gehen, aber er führt ins Verderben. Im Neuen Testament wird die Gemeinschaft mit Irrlehrern klar abgelehnt:

2 Joh 9-11 „Jeder, der weitergeht und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht; wer in der Lehre bleibt, der hat sowohl den Vater als auch den Sohn. Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, so nehmt ihn nicht ins Haus auf und grüßt ihn nicht! Denn wer ihn grüßt, nimmt teil an seinen bösen Werken.„

Erkennen wir, Geschwister, welche Pflicht wir haben.

Aus Liebe zu unseren Kindern, zu unseren Verwandten, Freunden und Bekannten müssen wir sie vor den Irrlehren warnen, damit sie die Möglichkeit bekommen, zur gesunden Lehre umzukehren. Anderenfalls machen wir uns mitschuldig.

Dann betrügen wir Gott und uns selbst. Das, was wir mit unserer Heuchelei retten wollen (Kinder, Familie, Freunde, etc.), werden wir verlieren. Nicht nur Gott weiß, dass wir in diesem Falle Heuchler sind, sondern auch diese Menschen werden unsere Heuchelei über kurz oder lang erkennen. Und dann machen wir uns vor Gott und diesen Menschen schuldig.

Lasst uns wachsam und gehorsam sein, liebe Geschwister.

Jak 5,19-20 „19 Brüder, wenn jemand unter euch von der Wahrheit abirrt, und es führt ihn einer zur Umkehr, 20 so soll er wissen: Wer einen Sünder von seinem Irrweg zur Umkehr führt, der wird eine Seele vom Tod erretten und eine Menge Sünden zudecken.“

Wer die Irrlehrer ohne Furcht vor den Menschen als Lügner entlarvt, wird am Ende ein Lob vom Herrn empfangen.

Off 2,2 „Ich weiß, wie viel Gutes du tust, weiß von all deiner Arbeit, und ich kenne auch deine Standhaftigkeit. Es ist gut, dass du die Bösen in eurer Mitte nicht duldest und die als Lügner entlarvst, die sich als Apostel ausgeben und es doch nicht sind.

Amen

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