Leitung

seit etwa einem Jahr kennen wir über das Internet Zac Poonen, einen Ältesten in Indien, der die Gemeinde "Christian Fellowship Church" (CFC) leitet.

Zac Poonen war früher Offizier der indischen Marine, der dem Herrn in Indien die vergangenen 50 Jahre als Bibellehrer und Ältester mit Verantwortung über eine Anzahl von Gemeinden dient.

Wie die anderen Ältesten im CFC, versorgt Zac Poonen sich und seine Familie durch „Zeltmacherdienst“ selber und erhält für seinen Dienst kein Gehalt. 

Offensichtlich hat unser HERR dafür gesorgt, dass wir auf ihn aufmerksam wurden, denn seine Botschaften sind beinahe 1:1 genau das, was wir als unseren Auftrag empfinden. Immer wieder dürfen wir dadurch Ermutigung und Bestätigung für unseren Dienst erfahren.

Deshalb möchten wir Dich diesmal an einer seiner Botschaften teilhaben lassen, die wir nachfolgend darstellen:

Die Qualität erhöhen und die Quantität verringern - Zac Poonen

Johannes, Kapitel 6, beginnt mit einer großen Volksmenge (V. 2) und endet mit 11 Leuten (V. 70). Wenn du wissen möchtest, wie man die Qualität deiner Gemeinde verbessern und ihre Größe verringern kann, dann kannst du in diesem Kapitel von Jesus lernen. Natürlich wären die meisten Prediger und Pastoren nicht daran interessiert, denn sie sind stets darauf aus, ihre Zahlen zu vergrößern. Jesus war ein großer Meister darin, die Qualität zu erhöhen und die Quantität zu verringern.

Gott reduzierte Gideons Armee um 99 Prozent, von 33.000 auf 300, bevor Gott mit Gideon sein konnte, was ihm den Sieg versicherte. Gott hat seine Zwecke stets mit wenigen Auserwählten erreicht. Hier sehen wir, wie Jesus das tat. Er predigte davon, mit ihm gekreuzigt zu werden (= „esst mein Fleisch und trinkt mein Blut“ – V. 56). Das stieß die meisten Menschen in dieser großen Menge vor den Kopf, und die meisten seiner Jünger verließen ihn mit den Worten: „Das ist eine harte Rede“ (V. 60.66). Und Jesus bat nie jemanden von ihnen, zu bleiben.

Jesus wandte sich sogar um zu den Zwölfen, die übrig geblieben waren, und fragte sie, ob sie auch weggehen wollten. Jesu Einstellung war: „Wenn jemand an der Botschaft vom Kreuz Anstoß nimmt und auch weggehen möchte, dann kann er gehen. Ich werde ihn nicht aufhalten. Aber ich werde die Bedingungen für Jüngerschaft nicht senken, damit sie jedem schmecken.“

Was für kraftvolle Gemeinden würden wir haben, wenn alle Prediger diese Einstellung hätten. Heute laden Prediger Leute ein, zu Jesus zu kommen, um von ihm finanziell gesegnet und körperlich geheilt zu werden. Wer würde nicht zu einem „Jesus“ kommen wollen, der solche Dinge anbietet? Aber das ist „ein anderer Jesus“. Viele Gläubige, die nicht Wohlstand predigen, glauben dennoch, dass dies das Kennzeichen von Gottes Segen auf ihnen ist. Das ist eine Verführung. Schau dir die Menge der unehrlichen Geschäftsleute in jeder Religion an, die Geld machen und sich einbilden, dass Gott sie gesegnet hat!

Es gibt nur ein Kennzeichen von Gottes Segen – dass du in zunehmendem Maße wie Christus wirst. Der wahre Jesus lädt uns ein, „zu ihm zu kommen und zu sterben“. Nicht viele sind von einer solchen Botschaft angezogen. Das ist nicht überraschend, weil Jesus sagte, dass nur wenige den Weg zum Leben finden würden (Mt 7,14). Aber diese wenigen werden die Gemeinde bauen. Sie mögen, so wie Jesus sagte, auf Erden eine Menge Leid, Missverständnis und Trübsal erfahren (Joh 16,33). Aber sie werden auf Erden ein Werk für Gott tun, das in alle Ewigkeit währt.

Weitere Ermutigung

Eine weitere Ermutigung erhielt Reinhold dieser Tage von einer christlichen Geschäftsfrau, die wir Dir ebenfalls weiter geben dürfen:

"Nach vielen Ermutigungen in den letzten Jahren, die ich von Ihnen erfahren durfte, möchte ich nun einmal einige Worte an Sie richten. 

Mit großen Erstaunen beobachte ich, mit welchem Eifer Sie „Ihre“ Gemeinde (korrekter: die Gemeinde unseres Herrn Jesus) zurüsten möchten und nicht müde werden, auch menschlich gesehen, unbequeme Worte auszusprechen, dabei aber gleichzeitig in Liebe ermutigen möchten.

Die Richtschnur ist dabei allein das Wort Gottes, die Wahrheit und nicht menschliche Überlegungen oder Philosophien. Paulus fordert uns auf nüchtern zu bleiben…

Für mich persönlich war dieses Bibelwort Richtung weisend für meine Gemeindewahl, nachdem ich wirklich einige Gemeinden mit Wohlfühl- und Eventcharakter besucht hatte.

Angesprochen werden dabei lediglich die Emotionen, die „Nährung“ des Heiligen Geistes bleibt jedoch auf der Strecke und macht den wiedergeborenen Christen unmündig und unkundig in der Wahrheit. 

Lieber Herr Thalhofer, lassen Sie sich nicht von der Anzahl Ihrer Gemeindebesucher irritieren, verkündigen Sie weiter das Evangelium, erklären Sie Gottes Gedanken und bleiben Sie so engagiert, mutig und fleißig.

Gott gebe Ihnen Kraft und segne Sie für Ihre Bemühungen und Engagement im Dienst für IHN.

Ich wünsche Ihnen einen gesegneten Sonntag."

Dankbarkeit

Dafür sind wir unserem Herrn und Gott von Herzen dankbar. 

kannst Du das sehen? Wie sehr ist unser gemeinsamer HERR darum bemüht, uns immer wieder zu stärken, zu ermutigen, zu trösten!

Lasst uns miteinander unserem HERRN zur Verfügung stehen, so dass ER mit uns Seine Gemeinde bauen kann.

Phil 1,8. "Denn Gott ist mein Zeuge, wie ich mich nach euch allen sehne mit ‹der› herzlichen ‹Liebe› Christi Jesu. 9. Und um dieses bete ich, dass eure Liebe noch mehr und mehr überreich werde in Erkenntnis und aller Einsicht, 10. damit ihr prüft, worauf es ankommt, damit ihr lauter und unanstößig seid auf den Tag Christi, 11. erfüllt mit der Frucht der Gerechtigkeit, die durch Jesus Christus ‹gewirkt wird›, zur Herrlichkeit und zum Lobpreis Gottes."

Wir sind Teil von etwas Großartigem.

Was für ein Vorrecht. Amen!

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, der uns Gemeinschaft untereinander und mit Gott schenkt, sei mit uns allen!

Reinhold Thalhofer und Adnan Krikor